Mal leise, mal laut: Afrika-Party lockt 300 Besucher

Fest: Gelungener Abend im Jukuz, gelebte Integration - Live-Konzert mit Jan & Friends und Modenschau

Aschaffenburg
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Ob bei Musik und Modenschau oder am Buffet: Afrikanische Kultur nach Aschaffenburg geholt hat der Afrika-Freundeskreis am Samstag im Jukuz.
Foto: Ralf Hettler
In­te­g­ra­ti­on. Das hat sich der Ve­r­ein Afri­ka Freun­des­kreis Aschaf­fen­burg (Af­ka) schon vor Jah­ren auf die Fah­nen ge­schrie­ben. Dass die In­te­g­ra­ti­on bei Af­ka ge­lingt, be­wies ein­mal mehr die Afri­ka-Par­ty im Ju­kuz. Denn nicht nur Ve­r­eins­mit­g­lie­der und die in 30 Län­dern des Kon­tin­ents weit ver­zweig­te Afri­ka-Fa­mi­lie wa­ren ge­kom­men.
Rund 300 Besucher verfolgten das Live-Konzert mit Jan & Friends aus Nürtingen sowie die erfrischend bunte und viel beklatschte Modenschau mit Designs und Stoffen aus Kenia, Togo, Tansania, Namibia, dem Senegal, Gambia, dem Kongo, Mali, Nigeria, Südafrika und aus der Elfenbeinküste.
Nach Trommel-Einlagen der togolesischen Afka-Houseband Arta ließen Yan und seine Jungs mit Soul, Pop und Folk ungewohnt leise Töne anklingen. Ihre Versionen der Songs von Tracy Chapman bis Rihanna sowie der charismatische junge Sänger Yan ermunterten die Zuhörer zum Mitsingen, bevor DJ Aminou mit Afrika-Rhythmen und Salsa die Besucher auf die Tanzfläche lockte.
Wer dabei Hunger bekam, konnte sich an Gerichten aus der eritreischen und kongolesischen Küche bis spät in die Nacht stärken und Kaffee, zubereitet nach traditioneller Zeremonie aus Eritrea, genießen. Dass der Verein bei freiem Eintritt so viel auf die Beine gestellt hat, zeigt, was die Afka-Verantwortlichen und ihre Helfer leisten. Wenn, wie bei der Modenschau, ab und zu ein wenig improvisiert werden musste, machte das den Abend nur noch sympathischer. Sonja Maurer
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