Mittwoch, 03.03.2021
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Kommt ein Fisch geflogen … - Sturmtief über Aschaffenburg

Zappelnder Fisch

Aschaffenburg
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Hier ist der Goldfisch unsanft gelandet: Spuren an der Terrassentürscheibe zeugen von dem Aufprall.
Foto: Theo Streller
Wer vermisst einen Goldfisch? Der "Sturmfisch" schwimmt jetzt im Springbrunnenbassin der Strellers seine Runden.
Foto: Theo Streller
Flie­gen­de Fi­sche? Ja, so et­was gibt's in tro­pi­schen und sub­tro­pi­schen Re­gio­nen von At­lan­tik, Ind­o­pa­zi­fik und im Mit­tel­meer - und neu­er­dings auch in Aschaf­fen­burg. Sturm »Sa­bi­ne« sei Dank.

Dort war am Montag gegen 11 Uhr ein Goldfisch an der Terrassentür der Familie Streller in der Frühlingsstraße im Stadtteil Schweinheim gelandet. Hätte er es nicht mit eigenen Augen gesehen - den Abdruck an der Scheibe und auch den zappelnden Fisch auf dem Terassenboden - er hätte es seiner Frau nicht geglaubt, berichtet Theo Streller. Die hatte an der Terrassentür gestanden und wollte eigentlich dem Sturmtreiben draußen zuschauen. Plötzlich sei etwas an die Scheibe geklatscht. Ein Goldfisch, wie sich nach näherem Hinschauen herausstellte. Und er lebte!

Das Ganze ist so kurios, dass Streller im Telefonat mit der Redaktion auch zuerst betont: »Das ist kein Aprilscherz!« Er habe das Tier aufgehoben und in das »zum Glück nicht geleerte« Springbrunnenbassin geworfen. Dort harrt der »Sturmfisch« nun seiner Dinge - zusammen mit einigen Teichschnecken. Etwas einsam ist er schon. Aber er hat seinen Freiflug augenscheinlich ganz gut überstanden, allerdings ein paar Schuppen an der Scheibe gelassen.

Natürlich interessiert es die Strellers, woher der rund vier Zentimeter große Fisch denn angeflogen sei. Eine Sturmböe hat ihn vermutlich erfasst und durch die Gegend geschleudert. Allerdings gebe es in der Nachbarschaft keine Fischteiche. »Bitte versuchen Sie, mit uns den Besitzer zu ermitteln«, sagt der unfreiwillige Goldfischbesitzer, der das Ganze mit viel Humor nimmt. Sollte sich niemand finden, hätte eine Bekannte dem Goldfisch schon Asyl in ihrem Teich angeboten. Jetzt heißt es also: Ran an den Teich und Fische zählen!

Wer den Fisch vermisst, meldet sich unter: redaktion@main-echo.de. Wir leiten den Kontakt weiter an Familie Streller.

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