Kläranlage Bachgau unter den besten 15 Prozent

Umwelt: Stete Modernisierungen tragen zum positiven Ergebnis einer Energie-Optimierungs-Simulation bei

Großostheim
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Auch nach über 40 Jah­ren ist die Klär­an­la­ge Bach­gau im­mer noch opti­mal auf­ge­s­tellt. Das war das Er­geb­nis ei­ner Si­mu­la­ti­on zur Ver­fah­rens­tech­nik und En­er­gie­opti­mie­rung der Ar­beits­grup­pe ZAK der Was­ser­wer­ke Gel­sen­was­ser, Stadt­ent­wäs­se­rung Dres­den und Han­se Was­ser Bre­men (ZAK).
Deut­sch­land­weit vorn

Sie hatte ein entsprechendes Programm entwickelt und suchte nun Testkläranlagen. Unter den vergleichbaren Anlagen liegt das Bachgau-Klärwerk deutschlandweit unter den besten 15 Prozent, freuten sich die Klärmeister Artur Ullrich und Heiko Schwind. Bürgermeister Herbert Jakob (CSU) hatte ihre Arbeit auch im Gemeinderat gewürdigt.
Zustande kam dieses hervorragende Ergebnis deshalb, weil in den mittlerweile 44 Jahren die Anlage immer wieder durch Austausch von Aggregaten modernisiert worden war. So konnte auch der kostenintensive Stromverbrauch ständig verringert werden.
So wurden beispielsweise neue Förderschnecken und Belüfter eingebaut. 22 Kilowattstunden (kWh) werden derzeit pro Einwohner und Jahr verbraucht. Vergleichbare Klärwerke lagen bei 30 kWh. Der Idealwert liegt bei 19 kWh.
Um ihn zu erreichen, muss das mittlerweile 20 Jahre alte Computerprogramm, mit dem das Werk gesteuert wird, im nächsten Jahr für rund 200 000 Euro ersetzt werden. Von Vorteil war auch die Erneuerung des Blockheizkraftwerkes in diesem Jahr, weil ein neuer Vertrag abgeschlossen werden konnte.
Der erzeugte Strom wird nun komplett selbst verbraucht. Mit den Fotovoltaikzellen summiert sich dies auf 70 Prozent. Nur der Rest muss dazu gekauft werden. Geprüft hat die ZAK auch die neue Klärschlammverpressung, die nun vor Ort erfolgt.
Dazu war ein Nassschlammlager aufgelassen und eine Unterstellhalle für Container gebaut worden. (wir berichteten) Anschließend wird er zur Verbrennung ins Kraftwerk Staudinger gefahren.
Die ZAK stellte fest, dass es optimal ist, wenn das Gebläse den Schlamm kontinuierlich trocknet. Ebenso sollte das Volumen des Sandfanges verringert und die Pumpe zum Probe entnehmen ausgewechselt werden. Bernd Hilla
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