Keine Ebbe in der Alzenauer Stadtkasse

Überraschend positive Haushaltszahlen

Alzenau
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Symbolbild: Münzen und Geldscheine
Symbolbild: Münzen und Geldscheine
Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa-tmn
Die fi­nan­zi­el­le Si­tua­ti­on der Stadt Al­zenau ist ak­tu­ell bes­ser, als vie­le an­ge­sichts der Co­ro­na­kri­se er­war­tet hät­ten. In der Stadt­rats­sit­zung am Don­ners­ta­g­a­bend be­rich­te­te Käm­me­rer Oli­ver Ri­ckert über den Haus­halt. Bei den bei­den Haupt­ein­nah­me­qu­el­len ha­be es noch kei­ne grö­ße­ren Ein­brüche ge­ge­ben.

»Es ist alles im Plan«, sagt Rickert.

Einkommensteuer: Im ersten Quartal waren die Einnahmen der Stadt aus der Einkommensteuer überdurchschnittlich, im zweiten Quartal ist ein Rückgang zu verkraften, in der Summe sind bislang 7,8 Millionen Euro Einkommens- und Umsatzsteuer verbucht worden, das sind 320 000 Euro weniger als zur Mitte des vergangenen Jahres.

Gewerbesteuer: Dank einer Rückzahlung ist man über dem Plan. Für das ganze Jahr sind rund 10 Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen einkalkuliert, zur »Halbzeit« sind bereits fast 6,2 Millionen Euro in der Stadtkasse. Im Vergleich zum Juli 2019 ist das ein Plus von fast 1,2 Millionen Euro.

Die Stadt sei liquide, könne jederzeit ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen, so Rickert. Auch in der Vorschau bleibt der Kämmerer optimistisch: Im Herbst rechne man mit staatlichen Ausgleichszahlungen wegen der Coronakrise.

Tipp: Vorsichtig bleiben

In der Aussprache des Stadtrates hieß es, dass man trotz der guten Zahlen vorsichtig bleiben müsse. Jeanette Kaltenhauser (FDP) geht davon aus, dass die negativen Auswirkungen auf die Gewerbesteuer erst in den Jahren 2021 und 2022 durchschlagen werden. Auch die Grüne Eva Botzem-Emge warnt: »Es wird uns treffen.«

Brigitte Gräbner (SPD) empfahl, nach dem nächsten Quartal erneut einen Bericht zur städtischen Haushaltslage zu verfassen. So soll es sein - Gräbners Empfehlung deckt sich mit den Vorstellungen von Bürgermeister Stephan Noll (CSU).

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