Kein Verständnis für Entscheidungen

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Be­trach­tet man sich das äu­ße­re Er­schei­nungs­bild der VR-Bank in Hör­stein, konn­te man schon seit ge­rau­mer Zeit mit der Sch­lie­ßung der Fi­lia­le rech­nen.

Dass auch Banken Dinge auf den Prüfstand stellen müssen, die jahrelang selbstverständlich waren, ist nachvollziehbar. Warum jedoch nicht einmal eine SB-Filiale für die Stadtteile Wasserlos und Hörstein mit zusammen mehr als 5 000 Einwohnern erhalten bleibt, muss man als Kunde nicht verstehen können.
Auch dass die VR-Bank laut Main-Echo »händeringend« zwei neue Firmenkundenberater sucht, sich andererseits jedoch von hervorragenden Kundenberatern, die teilweise Jahrzehnte bei der Bank tätig waren, trennt, stößt bei mir auf Unverständnis, ebenso wie die Tatsache, dass einerseits der Bereich Online-Banking forciert wird und man sich andererseits vom einzigen Mitarbeiter, der in diesem Bereich wirklich kompetent war, verabschiedet und diesen Bereich outsourct.
Vom Grundgedanken einer Genossenschaft (gemeinsam Ziele besser zu erreichen als im Alleingang) hat sich die VR-Bank mittlerweile weit entfernt. Versuche, einen persönlichen Ansprechpartner für Geldgeschäfte zu erreichen, scheitern, da jedes Telefonat über einen Call-Center läuft, wo man teilweise nicht einmal weiß, welche Mitarbeiter überhaupt noch bei der VR-Bank tätig sind. Die in diesem Bericht erwähnte »bestmögliche Betreuung unserer regionalen Privat- und Firmenkunden« wird ad absurdum geführt. Nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Bank hatte ich auf eine Verbesserung gehofft, leider vergeblich.
Die Verantwortlichen der VR-Bank betonen, dass man bei einer Fusion mit der Raiffeisenbank Aschaffenburg keine große Rolle mehr gespielt hätte. Für den Vorstand der Bank mag das zutreffen, die Kunden in Hörstein und Wasserlos hätte es jedoch nicht schlechter treffen können, als es nun der Fall ist. Michaela Thoben, Hörstein

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