Johannesberger Wochenmarkt jetzt mit Pop-up-Bude

Wechselnde Betreiber können den Stand nutzen

Johannesberg
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Die Pup-Up-Bude beim ersten Einsatz auf dem Johannersberger Wochenmarkt: v.l.n.r. Bgm Peter Zenglein, Pfarrer Nikolaus Hegler, Ellen Specht, Sabine Lotz-Wagner, Fritzi Drenkard, Alexander Fuchs, Fee Berthold-Geis
Foto: Ernst Bäppler
Der frei­täg­li­che Wo­chen­markt ist in­zwi­schen ei­ne fes­te Grö­ße im Jo­han­nes­ber­ger Ver­an­stal­tungs­ka­len­der. In der Ge­mein­de, in der es nur noch ei­nen Metz­ger und ei­nen Tan­te-Em­ma-La­den zum Nah­ver­sor­gen gibt, er­mög­li­chen seit Ju­ni 2021 sie­ben bis neun Stand­be­t­rei­ber den Ein­kauf vor Ort. Seit dem letz­ten Frei­tag ist auf dem Wo­chen­markt auch ei­ne Pop-up-Bu­de zu fin­den.

So nennt man Geschäftsflächen, die von Anfang an darauf ausgelegt sind, dass ihre Betreiber immer wieder wechseln. Und genau solch ein Stand hat in Johannesberg noch gefehlt, sagt Gemeinderätin Fee Berthold-Geis (Grüne). Von ihr stammt die Idee für die sogenannte Pop-up-Bude: »Damit sollen regionale Erzeuger, aber auch vorrangig ehrenamtlichen Gruppen und Initiativen, die keinen eigenen Stand betreiben können, die Möglichkeit erhalten, auf dem Wochenmarkt präsent zu sein.«

Die erste Gruppe, die ihn mit Leben gefüllt hat, war die Johannesberger Initiative »Gemeinsam Grün - laudato si«, über deren Aktivitäten unser Medienhaus bereits mehrfach berichtet hat. Sie wurde 2019 auf Initiative der katholischen Pfarrei gegründet und versucht, vor Ort in konkreten Schritten umzusetzen, wozu Papst Franziskus in seiner Umweltenzyklika »Laudato si« von 2015 aufgerufen hat. Gegen eine Spende war im Angebot Selbstgemachtes aus der »Produktion« von Fritzi Drenkard, Ellen Specht, Sabine Lotz-Wagner, Elli Fischer und Stefanie Maurer: bayerisches Kimchi mit Mangold aus einem Johannesberger Garten, Kefir, vegane Aufstriche, Marmeladen, Nussmischungen, Kuchen und Samenbomben sowie Wasser in verschiedenen Geschmackssorten in schönen Flaschen. Dazu gab es eine Vorschau auf den ersten Johannesberger Klima-Tag, der am Sonntag, 25. September, gemeinsam mit der Gemeinde stattfinden wird.

Gefallen an der Pop-Up-Bude fanden auch Pfarrer Nikolaus Hegler als »irdischer Hausherr« des in Kirchenbesitz stehenden Areals sowie Johannesbergs Bürgermeister Peter Zenglein. Für gut gelungen hielt der Rathauschef die farbenfrohe Ausgestaltung durch den Steinbacher Künstler Jens Schmittner und zwei seiner Mitarbeiter. »Dafür hat die Gemeinde gerne die Kosten für die Farben übernommen«, sagte er im Gespräch mit unserem Medienhaus: »Dadurch wird unser kleiner, aber feiner Markt noch attraktiver. Er hat sich in nur kurzer Zeit zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt.« Die fahrbare Bude beschafft hat Alexander Fuchs. Der Sozialkoordinator der Gemeinde hatte mit der Gemeinderätin Fee Berthold-Geis im Vorjahr den Wochenmarkt konzipiert. Jetzt organisieren beide auch die Nutzung der Bude. Am kommenden Freitag bietet dort die Glattbacher Galerie Vis-Avis fair und nachhaltig hergestelltes Kunsthandwerk an.

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