Im Überblick: In Geiselbach fordert Henry Sapper die Amtsinhaberin Marianne Krohnen (CSU) heraus

Kommunalwahl: Kroh­nen ist seit 1984 im Amt

Geiselbach
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Luftaufnahme Geiselbach
22.06.2008, Luftaufnahme Geiselbach. Autor: Victoria Schilde
Foto: Victoria Schilde
Es gab Kon­kur­renz­si­tua­tio­nen, es gab al­lei­ni­ge An­trit­te. Am En­de war das Er­geb­nis stets iden­tisch: Ma­rian­ne Kroh­nen wur­de für ei­ne wei­te­re Amts­pe­rio­de ge­wählt. Seit 1984 und seit sechs Wah­len ver­hält es sich so in der Vor­spess­art­ge­mein­de Gei­sel­bach.

Nun also steht am 15. März die nächste Bürgermeisterwahl an – und die 68-jährige CSU-Politikerin steht erneut auf dem Wahlzettel. Sie fühle sich gesund und fit und wolle noch viel für ihren Heimatort bewegen, erklärt Marianne Krohnen, wenn sie auf ihre Motivation angesprochen wird.

Ihr Mitbewerber ist Henry Sapper. Mit 65 Jahren zählt der Sozialdemokrat auch nicht mehr zur Riege der Nachwuchspolitiker.

Foto: Henry Sapper

In Geiselbach und Omersbach sind nicht alle mit der Politik einverstanden, meint Sapper, dem es in der Gemeinde an Bürgermitbestimmung fehlt, wie er sagt. Jenen Unzufriedenen will er eine Alternative bieten.

Henry Sapper sammelte seine ersten Erfahrungen in der Frankfurter Kommunalpolitik. seit 2014 gehört er als SPD- »Einzelkämpfer« dem Geiselbacher Gemeinderat an. Eine Rolle, die ihm durchaus gefällt. So manche kontroverse Diskussion im Rat geht auf sein Konto.

Seit über 35 Jahren auf dem Chefsessel des Geiselbacher Rathauses: Marianne Krohnen (CSU) , dienstälteste Bürgermeisterin Deutschlands. Foto: Harald Schreiber
Foto: Harald Schreiber

Zu den kontrovers geführten Diskussionen zwischen den beiden Kandidaten zählt das Thema Ansiedlung eines Marktes. Während es Marianne Krohnen als großen Erfolg empfindet, dass sich ein Netto-Markt ansiedeln will und somit in der Gemeinde die Nahversorgung wieder gesichert wäre (»daran haben viele nicht mehr geglaubt«), mag Henry Sapper einem »drittklassigen Markt auf der grünen Wiese« nichts abgewinnen können.

Auch in diesem Punkt ist seine politische Nähe zum noch recht neuen Geiselbacher Bürgerforum unübersehbar: Wie das Bürgerforum würde Sapper einen kleinen Laden innerorts bevorzugen - als Vorbild diene der Tegut-Markt in Alzenau mit seinem Konzept, in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt auch behinderten Menschen Arbeitsplätze zu bieten.

Die Kandidaten im Porträt:

Marianne Krohnen 

Henry Sapper

Die Kandidaten im Schnellcheck:

 

 

 

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