Im Einsatz für Großostheims ältere Bürger

Gesellschaft: Martina Beck seit Anfang September Seniorenbeauftragte - Arbeitsgruppen für Quartierskonzept

Großostheim
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Die neue Seniorenbeauftragte Martina Beck stammt aus Wenigumstadt. Foto: Bernd Hilla
Foto: Bernd Hilla
Mit viel En­thu­sias­mus ist Mar­ti­na Beck in ih­re neue Auf­ga­be als Se­nio­ren­be­auf­trag­te der Ge­mein­de Großost­heim ge­star­tet. Seit dem 1. Sep­tem­ber sitzt sie im neu­en So­zial­zen­trum Be­ne­fi­zia­ten­haus, hat schon vie­le Kon­tak­te auf­ge­nom­men und ver­sucht, ein Netz­werk zu knüp­fen. Nun war­tet sie dar­auf, dass noch wei­te­re Grup­pen ein­zie­hen und für Le­ben sor­gen. Ei­ni­ge Be­ra­tung­s­an­ge­bo­te sind auch schon an­ge­lau­fen.

Becks Vorteil ist, dass sie sich als Wenigumstädterin in der Gemeinde auskennt. Das Seniorenheim St. Franziskus ist froh, endlich eine Ansprechpartnerin gefunden zu haben. Beim VdK war sie gleich bei einer Feierlichkeit dabei. Die Zeitschenker haben sich als Mitnutzer schon vorgestellt. Wichtig sei auch der Kontakt zur Sozialstation. Sehr am Herzen liegt ihr die Beratung zum Thema Demenz. Dafür will sie noch ein Angebot ins Benehaus holen. Es waren auch schon Bürger mit ihren Sorgen bei ihr.

Als Diplompsychologin und freiberufliche Supervisorin ist Beck mit den Fragen des Älterwerdens und Altseins vertraut. Sie hat auch vielfältige Erfahrungen in den Bereichen Pflege, Hospiz und Trauerbebegleitung gesammelt. Bis zuletzt war sie zwölf Jahre als Dozentin in der BRK-Berufsfachschule für Altenpflege in Erlenbach beschäftigt und hat dort unterrichtet. Nun freut sich die 59-Jährige auf die neue Herausforderung, das Altwerden in ihrer Heimatgemeinde gewissermaßen zu organisieren und die bestehenden Angebote zu koordinieren. Sie ist 20 Stunden in der Woche beschäftigt. Die Stelle wird vom Freistaat Bayern bezuschusst.

"Wir älteren Menschen wollen eigentlich nicht so viel beraten werden, sondern wir wollen was unternehmen und Geselligkeit und Freude haben und nicht so viel alleine sein", hatte eine Seniorin Beck mit auf den Weg gegeben. Doch dazu ist auch bürgerschaftliches Engagement erforderlich, das sie fördern will. Die Seniorenbeauftragten der Gemeinderatsfraktionen haben schon ihre Mitarbeit zugesagt.

Zur Umsetzung des Quartierskonzepts "Älter werden im Markt Großostheim" werden zunächst drei Arbeitsgruppen gegründet: am Montag, 25. Oktober, "Wohnen und Grundversorgung" , am Mittwoch, 10. November, "Pflege und Unterstützung" und am Montag, 29. November, "Beratung und soziale Netzwerke". Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr. Der Ort richtet sich nach der Anzahl der Anmeldungen, die Beck ab 14. Oktober telefonisch unter 06026 5004-5185 oder per Mail unter senioren@grossostheim.de entgegennimmt.

Info: Die Seniorenbeauftragte ist montags bis donnerstags von 8.30 bis 12.30 Uhr im Sozialzentrum Benefiziatenhaus erreichbar. Termine sind vorher zu vereinbaren.

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