Hitze dreht Hähnen den Ton ab

Kleintierzucht: Antwerpener Zwerg von Celina Winkelhöfer wiederholt Vorjahressieg in Hörstein mit nur 13 Kikeriki-Rufen

Alzenau
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Lustloses Federvieh: Wegen der brütenden Hitze wollten die Hähne kaum krähen in Hörstein. Doch auch ohne Ton waren die Tiere schön anzusehen.
Foto: Otto Grünewald
Bei brü­ten­der Hit­ze hat­ten die ein­ge­setz­ten Tie­re beim dies­jäh­ri­gen Häh­ne­wett­krähen des Klein­tier­zucht­ve­r­eins Hör­stein am Pfingst­mon­tag we­nig Lust, ih­re Stim­me er­schal­len zu las­sen. Mit ma­ge­ren 13 »Ki­ke­ri­ki«-Ru­fen ent­schied ein Ant­wer­pe­ner Zwerg den Wett­be­werb für sich und sei­ne Hal­te­rin und wie­der­hol­te sei­nen Sieg vom Vor­jahr.
Vom Fuchs gefressen
Acht große und zwölf Zwerg-Hähne, allesamt von Hörsteiner Züchtern, waren am Start. Ein Züchter aus Geiselbach war trotz Vorankündigung nicht erschienen, weiteren interessierten Züchtern aus Großwelzheim und Niedersteinbach hat vor einigen Tagen ein Fuchs die besten »Kräher« gerissen.
Trotz erlaubter Anfeuerung hielten sich die Hähne am Montagnachmittag zurück. Am Ende trug der Antwerpener Zwerghahn von Celina Winkelhöfer mit 13 Rufen den Sieg davon, zweiter wurde das Holländische Haubenhuhn von Gerhard Bergmann mit fünf Rufen, dritter der Antwerpener Zwerghahn von Natalie Morsbach mit vier Rufen. Die 20 eingesetzten Hähne haben insgesamt nur 29 Mal gekräht, der diesjährige Champion hatte bei seinem Sieg im Vorjahr beachtliche 78 Schreie auf dem Punktzettel.
Zweiter Bürgermeister Helmut Schuhmacher hatte vor dem Start hervorgehoben, dass das Hähnewettkrähen eine besondere Veranstaltung sei. Der Dank der Stadt gelte den Hörsteiner Züchtern für ihre Arbeit im Sinne des Natur- und Tierschutzes.
Peter Eich gewinnt Preisschafkopf
Das Preisschafkopfen am Morgen litt ebenfalls unter der sengenden Hitze: Nur 24 Schafkopfer hatten sich eingefunden. Es siegte Peter Eich (30 Punkte) vor Jürgen Koob (29), Georg Borutta (25), Burkhard Hein (23) und Gisela Jäger (22). Otto Grünewald
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