Große Freude nach Konzert unter besonderen Bedingungen

Musikschule: Traditioneller »Musikalischer Auftakt« in Alzenau mit Masken und Hygienekonzept - Erhöhter Mehraufwand

Alzenau
1 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Die Querflöten-Schülerinnen (von links) Emma Metz, Anna Hüther und Johanna Huber beenden das öffentliche Schülerkonzert "Musikalischer Auftakt" im Kulturforum.
Foto: Doris Huhn
»Nicht ganz so tra­di­tio­nell wie sonst«, so der neue Lei­ter der Mu­sik­schu­le Al­zenau, Flo­ri­an Hof­mann, in sei­ner Be­grüß­ung, ver­lief das dies­jäh­ri­ge Kon­zert zum Schul­jah­res­be­ginn un­ter dem Ti­tel »Mu­si­ka­li­scher Auf­takt«. Ers­tens war dies die ers­te Ver­an­stal­tung seit Fe­bruar, die we­gen Co­ro­na mög­lich war, zwei­tens fand die Um­set­zung we­gen der er­for­der­li­chen Hy­gie­ne­maß­nah­men nur mit er­höh­tem Mehr­auf­wand statt. Und so war die Freu­de bei al­len Be­tei­lig­ten groß nach dem ge­mein­sam gestemm­ten Kon­zert.

Am Montagabend fanden sich im Kulturforum 40 Besucher und 20 Mitwirkende ein. Das laut Hofmann »Bedürfnis«, trotz Corona ein Konzert aufzuführen, kam bei allen Beteiligten super an. Allein die sichtbare Freude der beiden Jung-Pianistinnen Felicitas Rully Rentzow und Vanessa Werner (Klasse Swetlana Klippert) war den Aufwand wert. Sie spielten vierhändig - in Zeiten von Corona aber nicht an einem Klavier, sondern an zwei Instrumenten.

Wegen der Pandemie behielten die meisten der Musikschüler die Mund-Nasen-Bedeckung beim Spielen auf - es sei denn, sie spielten ein Blasinstrument. Ein überaus emotionaler Moment war gekommen, als Sina-Celine Cembolista, Klavierschülerin von Irina Helwert, gemeinsam mit ihrem Opa Bernd Cembolista als Gast das Stück »You raise me up« intonierte. Für die geschulte Stimme des Großvaters und die Klavierleistung gab es Extra-Applaus.

Der wurde unter anderem auch abgeliefert für die ganz jungen Akkordeon-Schülerinnen von Tatiana Vaskova. Eleonore Rienecker überzeugte zum Beispiel mit dem Volkslied »Wenn ich ein Vöglein wär«, und Emily Wenzel spielte im Duett mit ihrer Lehrerin den Titelsong der Kinderserie »Wickie«. Wunderbare Momente erlebte das Publikum auch mit den vier erwachsenen Schülern von Saxofonistin Ute Stock oder dem »Quartett komplett« (Leitung: Annette Beck), das den bekannten Popsong »Summertime Sadness« in einer Streicher-Version toll einstudiert hatte.

Entspannung pur bot das Gitarrenensemble »Viento del sur«, dessen Lehrer Stefan Sauer bei »Flying like a magical bird« für einen erkrankten Schüler einsprang. Das Gleiche machte Schulleiter und E-Gitarrist Florian Hofmann, damit seine Band den Song »Use Somebody« von Kings of Leon aufführen konnte. Und den Solisten gebührt sowieso ein Extralob für ihren großen Mut: Matti Diegelmann (Gitarre), Anais Hayrapetian (Klavier) und Simon Balles (Schlagzeug). Mit »Granada« schickten die drei Querflötistinnen Emma Metz, Anna Hüther und Johanna Huber (Klasse Ute Heininger-Lippert) die Besucher auf den beschwingten Heimweg.

Info: Nächstes Musikschulkonzert am 8. Februar 2021 um 19.15 Uhr im Kulturforum, Titel: »Beatles-Abend«

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!