Goldbach werkelt an Sanierung des Waldschwimmbads

Bauausschuss: Vorplatz, Trockenmulden und Sumpfeiche sollen das Gelände aufwerten - Paket für 175.000 Euro beschlossen

Goldbach
1 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Mehr zum Thema: Waldschwimmbad Goldbach
Ei­ne neu­er­li­che Was­ser­stands­mel­dung gab Ar­chi­tekt Mat­thias Mar­hö­fer am Mon­tag im Gold­ba­cher Bau- und Um­welt­aus­schuss zur Ge­ne­ral­sa­nie­rung des Wald­schwimm­bads. Al­les wer­de dort kom­p­lett um­ge­k­rem­pelt, die Bau­s­tel­le sei sehr groß und ziem­lich kom­p­li­ziert.

Dennoch ist er nach wie vor zuversichtlich, dass - obwohl sich allmählich die Corona-Pandemie auch hier bemerkbar mache - bis zum Sommer kommenden Jahres für eine Investition von zehn Millionen Euro wieder der Badespaß im Mittelpunkt stehen werde. 88 Prozent der Arbeiten seien vergeben. Die Mehrkosten für Verbau, Erdarbeiten und Edelstahlbecken lägen bei 7,8 Prozent.

Seinen Vortrag nutzte Marhöfer, um vor allem drei Sonderthemen anzusprechen. Im Gremium war unisono bei Bürgermeisterin Sandra Rußmann (FWG), Heinrich Schwind (Grüne) oder Stefan Parr (SPD) die Rede davon, dass man zwar keine zusätzlichen Kapriolen schlagen werde, aber über Themen nachdenken wolle, bei denen man sich im Nachhinein möglicherweise doch ärgern werde, sie nicht berücksichtigt zu haben.

Dazu zählt der Vorplatz des Haupteingangs. Für 87.250 Euro soll dieser großzügiger als geplant gestaltet und durch ein Hochbeet, eine Sitzbank oder sieben Bäume weiter aufgewertet werden. Ein Wasserspiel für 43.000 Euro hielt das Gremium aber für keine »moderate Kostensteigerung« (Parr) mehr. Zumal Paul Mann (CSU) darauf hinwies, dass man nicht nur Herstellung, sondern auch den Unterhalt berücksichtigen müsse.

Einigkeit bestand unter den acht Ausschussmitgliedern auch, dass Trockenmulden mit Duschen an den Rutschen sinnvoll seien. Hintergrund ist, dass die beiden Rutschen nicht direkt vom Beckenrand, sondern nur über die Liegewiese erreichbar sind. Von seiner Anregung und dort zu investierenden 37.000 Euro verspricht sich Bademeister Sebastian Kissel weniger Dreck in der Filteranlage.

Fehlen wird dem Bad hingegen zukünftig der Zuckerahorn am Kinderplanschbecken. Der flachwurzelnde Baum ist aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr vernünftig unterzubringen. An seiner Stelle soll für insgesamt 11.000 Euro eine Sumpfeiche gesetzt werden. Mit acht Metern wird die Eiche zunächst etwas mehr als halb so groß wie der bisherige Baum sein, als in die Höhe gehend aber einigen Schatten spenden.

Komplettiert wird das Paket in einem Gesamtwert von rund 175.000 Euro durch ein Leitsystem für Sehbehinderte mittels Strukturplatten (4000 Euro) und einen für den weiteren Bau am Kinderplanschbecken nötigen Hangeingriff (36.000 Euro), der später wieder als Hang gestaltet wird. am

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!