Gesichtsmasken in Heimarbeit

Coronavirus: Freigerichter Geschäftsfrau organisiert via Facebook ehrenamtliches Engagement

Freigericht
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Ge­näht wird für am­bu­lan­te Pf­le­ge­di­ens­te in Gründau und Lin­sen­ge­richt, für ein Al­ten­heim in ei­nem Geln­häu­ser Stadt­teil, für die Brief­trä­ger in der Re­gi­on, für Hand­wer­ker ? und für vie­le an­de­re mehr. Zu er­fah­ren ist dies auf Fa­ce­book.
70 Frauen mit Bürgermeister

Eine Geschäftsfrau aus Somborn hat das Forum Facebook genutzt, um eine kleine Lawine auszulösen: Über 70 Mitglieder zählt mittlerweile die von Tanja Schwarz ins Leben gerufene Gruppe »Nähen um zu helfen«.

In einer Zeit, in der auch über Geschäftemacherei zu lesen ist, setzen die Mitglieder der Gruppe ehrenamtliches Engagement ein: Aus Stoff, Gummi und Draht werden die begehrten Gesichtsmasken. Die Nähanleitungen finden sich in der Facebook-Gruppe und via Instagram.

Es nähen Anfänger und Profis, Hausfrauen und berufstätige Frauen. Unter den Mitgliedern findet man übrigens nur einen einzigen Mann - Hasselroths Bürgermeister Matthias Pfeifer. Zum Erfolg der Aktion kann auch beitragen, wer sich nicht an die Nähmaschine setzt. Materialspenden werden gerne genommen, selbstverständlich helfen auch Geldspenden weiter.

Bei der Initiatorin laufen in Somborn die Fäden zusammen: Tanja Schwarz notiert die Bestellungen und sorgt für die Auslieferung, nachdem die Näherinnen die Produktion vor ihre Haustüre gelegt haben.

»Ziemliche Fummelarbeit«

Das Nähen der Gesichtsmasken sei keine Hexerei, aber eine »ziemliche Fummelarbeit«, wie eine der Näherinnen im Gespräch mit unserer Redaktion erläutert. Selbst geübte Akteure kommen selten über eine Tagesproduktion von 20 Masken heraus. Doch da sich bereits eine große Zahl von Näherinnen angeschlossen habe, sei der Ausstoß beachtlich. Der Unterschied zur industriell gefertigten Ware ist dabei offensichtlich: Die Gesichtsmasken sind hübsch anzuschauen.

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