Geschichte der Landjuden: Lebenswege nachgezeichnet

Ausstellung: Zu sehen im Hanns-Seidel-Gymnasium

Hösbach
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Foto: Bjoern Friedrich
Die Wan­der­aus­stel­lung »Mit­ten un­ter uns. Land­ju­den in Un­ter­fran­ken vom Mit­telal­ter bis ins 20. Jahr­hun­dert« ist bis zum 25. Ok­tober im Hös­ba­cher Hanns-Sei­del-Gym­na­si­um zu se­hen. Chro­no­lo­gi­sche Ta­feln ge­ben ei­nen Über­blick über die jü­di­sche Ge­schich­te in Un­ter­fran­ken zwi­schen Mit­telal­ter und 20. Jahr­hun­dert.
Im Jahr 1900 lebten in Unterfranken 13 611 Juden. Das war der höchste jüdische Bevölkerungsanteil unter den bayerischen Regierungsbezirken. 1932 gab es hier noch 108 Orte mit jüdischen Gemeinden. Damit war Unterfranken der deutsche Regierungsbezirk mit der größten Dichte jüdischer Gemeinden. Der Holocaust setzte dem ein furchtbares Ende.
Die Ausstellung thematisiert die Rollen von Frau und Mann in der jüdischen Tradition am Beispiel des Aschaffenburger Raums. Anhand weiterer Kommunen wird die Wirtschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts beleuchtet. An einer Audiostation sind ein hebräisches Gebet, ein jiddischer Liedtext und Texte im Original zu hören. Dokumente zeichnen Lebenswege jüdischer Bürger und die Geschichte der Juden in der Region nach.
Die Ausstellung haben der Arbeitskreis »Landjudentum in Unterfranken«, das Kooperationsprojekt und das Johanna-Stahl-Zentrum erarbeitet. Heimatforschern haben sich mit der jüdischen Geschichte ihrer jeweiligen Region befasst. Redaktion

b Hanns-Seidel-Gymnasium, Montag bis Freitag 9 bis 15 Uhr, nach Vereinbarung: Tel. 0 60 21/44 98 90
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