Gemeinderat Stockstadt in Kürze

Stockstadt am Main
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Auch mit die­sen The­men hat sich der Stock­städ­ter Ge­mein­de­rat am Frei­ta­g­a­bend nach te­le­fo­ni­scher Aus­kunft von Ge­schäfts­lei­ter Da­vid Bau­er be­fasst.

Friedhof: Einstimmig ist die Friedhofssatzung in Stockstadt angepasst worden, um muslimischen Gläubigen in Zukunft eine Bestattung im Tuch zu ermöglichen. Laut David Bauer hat der Freistaat Bayern vor Kurzem die Sargpflicht abgeschafft und damit diese Option ermöglicht. Ab 1. Januar 2023 sollen Bestattungen im Tuch in Stockstadt möglich sein. Zuvor werden auf dem Aschaffenburger Waldfriedhof noch Erfahrungswerte gesammelt, auf deren Basis dann entschieden wird, ob eventuell zusätzliche Geräte gekauft werden müssen. Nicht geben wird es in Stockstadt ein eigenes muslimisches Gräberfeld, das nach Osten ausgerichtet ist.

Ukraine-Krieg: Rund 40 Frauen und Kinder, die vor dem Krieg aus der Ukraine geflüchtet sind, leben derzeit laut Bauer in Stockstadt. Alle seien in Wohnungen untergebracht worden, die unter anderem Stockstädter bereitgestellt haben. Bauer beschrieb die Hürden als geringer als bei früheren Flüchtlingswellen: Die Ukrainer sprächen meist Englisch, sodass die Verständigung einfacher sei, alle hätten zudem Pässe. Eine Bank unterstütze die Ankommenden, indem ein Konto angeboten wird, das in den ersten drei Monaten kostenlos ist.

Ganztagesbetreuung: Da sich kein externer Anbieter gefunden hat, bleibt die Ganztagesbetreuung in der Grundschule weiterhin in kommunaler Trägerschaft. Die Regierung von Unterfranken hatte ein bestimmtes pädagogisches Profil der Leitung gefordert. Da es laut Bauer auf dem angespannten Arbeitsmarkt jedoch "quasi ausgeschlossen" sei, jemand mit dieser Qualifikation für den überschaubaren Stundenumfang zu finden, beschloss der Gemeinderat nun einstimmig, die Stelle einer ständigen stellvertretenden Leitung zu schaffen. Je eine halbe Stelle im Kindergarten und in der Grundschule fallen dafür weg.

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