Gemeinderat Blankenbach in Kürze

Blankenbach
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Aus der jüngs­ten Sit­zung des Blan­ken­ba­cher Ge­mein­de­rats kurz be­rich­tet.

Kindergartenanbau teurer: Für den geplanten Anbau des Kindergartens hat das Architekturbüro die genaue Kostenkalkulation vorgelegt. Demnach würde die Kindergartenerweiterung fast zwei Millionen Euro kosten, mehr als die bisher veranschlagten 1,86 Millionen Euro. Noch nicht einberechnet sind die Kostensteigerungen durch den Ukraine-Krieg. Die Kostenberechnung trägt das Datum 23. Februar. Tags darauf griff Russland die Ukraine an.

Defizit im Kindergarten: Der Betrieb des Kindergartens weist im vergangenen Jahr ein Defizit von 50.000 Euro aus, erklärte Bürgermeister Matthias Müller (CSU). Das Defizit in ungewöhnlicher Höhe - nur einmal gab es in den vergangenen Jahren ein Defizit von 3000 Euro - sei Corona und dem damit verbundenen Buchungsverhalten geschuldet, so Müller.

Kein Ziegenstall: Einstimmig abgelehnt wurde die Voranfrage für den Bau eines Ziegenstalls mit Wohnhaus zwischen den Bahngleisen und dem Verbindungsweg nach Königshofen nahe der Flederichsmühle. Das Gebiet im Naturpark Spessart liege in einem Bereich, der als landwirtschaftliche Fläche festgeschrieben ist. Dort seien Neubauten nur für privilegierte Vollerwerbslandwirte gestattet. Das sei hier nicht der Fall. Außerdem bestehe die Gefahr der "Verfestigung einer Splittersiedlung", hieß es im Gremium.

Geld für Seniorenfahrten: Blankenbach unterstützt die ehrenamtlich organisierten Heimatfahrten für Senioren mit zusätzlichen 500 Euro, hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen. An den gemeinsam mit Sommerkahl und Krombach organisierten Fahrten nehmen regelmäßig 15 bis 18 Blankenbacher teil, hieß es. Trotz einer Erhöhung des Fahrpreises von 15 auf 17 Euro sei das Angebot nicht kostendeckend.

Ukraine-Flüchtlinge: Wie Bürgermeister Müller mitteilte, leben inzwischen sechs Flüchtlingsfamilien mit 13 Personen in Blankenbach. Bis auf einen 17-Jährigen Jugendlichen handele es sich um Frauen mit Kindern. Die meisten würden Englisch sprechen. Ein erster Kennenlern-Nachmittag wurde schon organisiert.

Kahltalradweg: Der Fahrplan für die Verlegung des Kahltalradweges sieht laut dem Bürgermeister so aus, dass noch im April die Submission erfolgen soll, danach würden Anfang Mai die Zuschussanträge gestellt. Am 20. Juni sollen die Aufträge vergeben werden, und am 4. Juli ist der Baubeginn geplant. Die Fertigstellung ist für Ende Oktober vorgesehen.

Mobilfunkmast: Laut Müller soll die Errichtung des neuen Mobilfunkmastes in diesem Herbst beginnen. Die Inbetriebnahme soll im Frühjahr 2023 erfolgen.

Glasfaserkabel: Seinen Ärger äußerte Peter Sauer (CSU) darüber, dass die Freischaltung des Glasfasernetzes erst für die 29. Kalenderwoche vorgesehen ist. Ursprünglich sei das erste Quartal angegeben worden, jetzt sei man schon über das zweite Quartal hinaus. Ob die Verwaltungsgemeinschaft Schöllkrippen hier nicht Druck ausüben könnte, fragte Sauer. Dafür haben man keine Befugnisse, entgegnete Bürgermeister Müller.

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