Blickpunktstory: Gebraucht schenken schont Umwelt und Geldbeutel

Zahlreiche Möglichkeiten im Netz und vor Ort

Aschaffenburg
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Gebrauchtes Kinderspielzeug hat eine große Nachfrage. Foto: Thilo Winkelmann
Foto: Thilo Winkelmann
Gebrauchte Spiele sind als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum sehr gefragt. Foto: Thilo Winkelmann
Foto: Thilo Winkelmann
Gebrauchte Raritäten sind willkommene Geschenke für Sammler. Foto: Thilo Winkelmann
Foto: Thilo Winkelmann
Aschaffenburg, Wermbachstraße 6, Laden "Leih dich frei": Gespräch über Nachhaltigkeit mit Laura Kern, die im Abo Kleidung verleiht. Laura Kern ist gelernte Optikermeisterin. Der Aspekt der Mode hat der 38-Jährigen in diesem Beruf am meisten gefallen. 
Die Idee, Kleider im eigenen
Laden zu vermieten, hatte die Mutter zweier Kinder mitten im Lockdown, als sie in ihrer Elternzeit viel Zeit auf Spielplätzen 
verbrachte. »Leihdichfrei« 
begann als Onlineshop, den Laden in der Aschaffenburger Innenstadt gibt es seit April 2021.
Foto: Victoria Schwab
Zwi­schen 200 und 300 Eu­ro ge­ben die Deut­schen je­des Jahr für Weih­nachts­ge­schen­ke aus. 2019, im letz­ten Vor­pan­de­mie-Jahr, ging die Be­ra­tungs­ge­sell­schaft Er­nest & Young von Aus­ga­ben für Ge­schen­ke in Höhe von 18,4 Mil­li­ar­den Eu­ro aus. Ein Teil die­ser Sum­me lan­det in Form von Gut­schei­nen und Le­bens­mit­teln un­ter den Weih­nachts­bäu­men im Land. Ein an­de­rer fi­nan­ziert fa­brik­neu ver­pack­te Wa­re aus asia­ti­scher Mas­sen­pro­duk­ti­on.

Das be­las­tet zum ei­nen die Um­welt, durch die En­er­gie­kos­ten bei der Pro­duk­ti­on, den Trans­port und die Ver­pa­ckung. Zum an­de­ren geht das Weih­nachts­shop­ping auch ziem­lich ins Geld, be­son­ders an­ge­sichts stei­gen­der En­er­gie­p­rei­se und ho­her In­fla­ti­on. Eine Alternative ist es, Dinge gebraucht zu kaufen. Besonders Spielzeug, Mode und Alltagsgegenstände schlummern in deutschen Schränken und warten darauf, wieder verwendet zu werden. Das richtige zu finden, ist im Second-Hand-Markt allerdings gar nicht so einfach. Außerdem wird immer wieder vor Betrügereien beim Privatverkauf gewarnt.

 

Wir haben Tipps gesammelt von Menschen, die selbst viel gebraucht kaufen und sie gefragt, worauf es ankommt. Außerdem auf dieser Seite: eine Liste mit guten Adressen für ausgiebiges Second-Hand-Weihnachtsshopping und zwei Tipps für Geschenke, die noch mal ganz anders sind. 

Diese Blickpunktstory im Überblick –  mit einem Klick direkt zu...
Tipp 1: Ein Quilt aus Erinnerungen
 

Die T-Shirts von den Tourneen der Lieblingsband lagen bei dem Fan nur im Schrank. Seine Frau habe dann die Idee gehabt, die Kleidungsstücke in die Nähwerkstatt des Vereins Gesta in Aschaffenburg-Damm zu bringen und einen Quilt daraus fertigen zu lassen, wie Ursula Gsella von der Nähwerkstatt erzählt. 

 

Seit einigen Jahren fertigen sie und viele fleißige Näherinnen die Erinnerungs-Quilts. Geliebte und gebrauchte Textilien bekommen so ein zweites Leben, Gsella spricht von Upcycling also der Aufwertung von eigentlich ausgedienten Textilien in ein neues Produkt. Einmal habe eine Marathon-Läuferin aus den T-Shirts ihrer vollendeten Läufe einen Quilt gewollt, erinnert sich Gsella. »Wir versuchen auf die Wünsche einzugehen«, sagt sie. Mit der Marathon-Läuferin etwa wurde besprochen, welche Teile der T-Shirts auf der Oberfläche der Decke zu sehen sein sollten (Name des Laufs ja, Werbung nein).

Zweites Leben für alte Jeans: Ursula Gsella vom Verein Gesta zeigt einen Quilt aus alten Jeans als Beispiel für ein Upcycling-Produkt. In der Nähwerkstatt werden auch aus persönlichen Erinnerungsstücken wie T-Shirts, Decken oder Schürzen ganz persönliche Erinnerungs-Quilts hergestellt. Foto: Petra Reith
Foto: Petra Reith

Das Besondere an Quilts ist laut Gsella, dass drei Lagen zusammengefügt werden: Die Oberfläche mit den Erinnerungen, in der Mitte ein Volumenvlies und die Rückseite je nach Wunsch des Auftraggebers mehr oder weniger flauschig. Eingesetzt werden können sie etwa als Sofaüberwurf, Yogamatte, Tagesdecke oder auch als Kuschelunterlage für den Hund. Die Erinnerungs-Quilts sind laut Gsella waschbar.

 

Bis Weihnachten könnte der ein oder andere Quilt aus persönlichen Textilien noch genäht werden. Bleibt die Frage nach den Kosten: Ursula Gsella zeigt einen 1,60 mal zwei Meter großen Quilt aus alten Jeans, der knapp 200 Euro kostet. Gerade mit Blick auf die Energiekrise glaubt sie, dass ein wärmender Erinnerungs-Quilt ein ganz besonderes Geschenk ist.

Kontakt: www.gesta-ev.de, Weihnachtsmarkt am 10., 16. und 17. sowie 21. Dezember bei Gesta, Haidstraße 5 in Aschaffenburg

 
Tipp 2: "Nehmen, was schon da ist"

Julia Mill aus Frammersbach hat sich vorgenommen, den Überfluss einzuschränken. Weil sie sich außerdem zum Ziel gesetzt hat, möglichst plastikfrei zu leben, hat sie in Frammersbach einen »Unverpackt«-Laden eröffnet.

»Es geht darum, zu nehmen, was schon da ist und weiterzugeben, was ich nicht mehr brauche.« Deshalb kauft sie alles, was möglich ist, gebraucht und verschenkt und verkauft, was für sie und ihre Familie keinen Nutzen mehr hat. Was sie gebraucht nicht bekommt, kauft sie im örtlichen Einzelhandel, beispielsweise im Spielzeugladen zwei Straßen weiter.

Julia Mill
Foto: Lena Schwaiger

An Weihnachten hat sie besonders die Geschenkeflut gestört. »Die Kinder wussten gar nicht mehr, wo sie anfangen sollen«, berichtet die zweifache Mutter. »Die Großeltern zu überzeugen war eine Menge Arbeit. Das war ein Prozess.« Inzwischen schenken die Tanten und Onkel zusammen ein Geschenk - wenn möglich gebraucht gekauft. Das übernimmt allerdings meist Mill und gibt die Sachen dann weiter.

 
Tipp 3: Mieten statt kaufen und Schönes aus Stoffresten
 

Leihen statt kaufen: In Laura Kerns Laden »Leihdichfrei« warten Kleidungsstücke auf neue (zeitweise) Besitzer. Im Second-Hand-Shop, den die 38-Jährige im April 2021 in der Aschaffenburger Innenstadt eröffnet hat, kann man (auch) Kleidung mieten. Es gibt ein kleines Abo und ein großes. Hat man sich an einem Teil satt gesehen, bringt man es gewaschen zurück und holt sich ein neues – egal ob nach drei Tagen oder nach vier Monaten. Ein Zeichen gegen Fast Fashion und den Überfluss an Mode. 

Kleidung mieten, um Ressourcen zu schonen: Geht in Laura Kerns Laden. Foto: Victoria Schwab
Foto: Victoria Schwab

Zu Weihnachten kann man einen Gutschein für ein Abo verschenken. »Der Beschenkte kann sich entscheiden, ob er mit dem Gutschein ein Abo haben oder mit dem Betrag ein Kleidungsstück kaufen möchte«, sagt Laura Kern.

 

Nachhaltige Geschenke gibt es im Laden auch - Scrunchies etwa, also dicke, weiche Haargummis. Sie sind Upcyclingprodukte und werden beispielsweise aus alten Hemden genäht. Nachhaltige Geschenke finden, kann man am Freitag, 16. Dezember, von 15 bis 20 Uhr beim Weihnachtsmarkt im Laden. (Hobby-)Künstlerinnen bieten unter anderem Schmuck aus Knetmasse, Halstücher, Kerzenständer aus Bauschaum und Getöpfertes an. 

 
Podcast: Laura Kern über "Leih dich frei"
MAINaschaffenburg-Podcast Folge 39 mit Laura Kern, Inhaberin des Online-Secondhandshops Leihdichfrei
Quelle: Nina Mähliß
Tipp 4: "Dinge lang nutzen, reparieren und weitergeben"

Stefanie Fath und Ronja Kirchgeßner aus Mönchberg engagieren sich sehr für ein nachhaltiges Leben. Stefanie Fath hat sich 2021 mit einem »Unverpackt«-Laden selbstständig gemacht, Ronja Kirchgeßner setzt sich ehrenamtlich für Foodsharing ein. Besonders für ihre Kinder, Fath hat neunjährige Zwillinge, Kirchgeßner einen anderthalbjährigen Sohn, finden die beiden Frauen Spielsachen und Kleidung hauptsächlich gebraucht. »Es ist so viel Gebrauchtes auf dem Markt, das muss nicht doppelt und dreifach produziert werden«, erklären beide. Manches wird von anderen geschenkt oder stammt aus der eigenen Kindheit, anderes kaufen sie. 

Stefanie Fath und Ronja Kirchgeßner (v. l.)
Foto: Fath

Ihre Wege dahin sind sehr unterschiedlich. Ronja Kirchgeßner ist gut vernetzt in Facebook- und WhatsApp-Gruppen und geht gerne auf Basare. Vor Kurzem hat sie selbst eine Kleidertauschparty organisiert. Sie hat festgestellt: »Das macht richtig Spaß.« Stefanie Fath nutzt die sozialen Medien überhaupt nicht. »Das würde mich erschlagen.« Sie gibt in die Internetsuchmaschine ein, was sie braucht, mit dem Zusatz »gebraucht«. Angebote gebe es genug. Schlechte Erfahrungen haben die beiden Frauen bei ihren Gebrauchtkäufen fast nie, das meiste sei in sehr gutem Zustand. »Die Menschen sind ehrlich und geben Mängel an oder stellen die Sachen gar nicht erst ein«, hat Kirchgeßner beobachtet. Fath hat vor ihrem Laden eine Zu-Verschenken-Kiste. Da kommen Kleider, Spielsachen und Anderes rein, die man zwar noch nutzen kann, die sie aber in zu schlechtem Zustand findet, um sie zu verkaufen.

 

»Man muss sich überlegen, ob es immer wieder das Neueste sein muss und bei jedem Kauf darüber nachdenken, ob es auch anders geht«, betont Fath. »Man kann Dinge lang nutzen, reparieren und an andere weitergeben, wenn man sie nicht mehr braucht,« fügt Kirchgeßner hinzu. Gebraucht kaufen bringe einen Gewinn für alle. »Der Verkäufer bekommt noch Geld dafür, der Käufer zahlt weniger und die Umwelt gewinnt auch.«  

 
Im Überblick: Tipps und Tricks für den Gebrauchtkauf im Netz

Wie findet man im Netz das Lieblingsstück? Das sind die Tipps der Expertinnen.

Zeit mitbringen:
Das Richtige finden braucht Zeit, hat Julia Mill festgestellt. Wenn man es gefunden hat, muss man hingegen schnell sein. Möglicherweise interessieren sich andere auch für das Angebot. Hilfreich auf Kleinanzeigenseiten sind Suchaufträge, die informieren, wenn ein Produkt neu angeboten wird, das den eigenen Kriterien entspricht, und Merklisten, auf denen man sammelt, was in Frage kommt.

Qualitätskriterien:
Vor dem Kauf sollte man immer die Bewertungen des Verkäufers anschauen. Sind sie gut oder schlecht? Wie viele Bewertungen hat der Verkäufer? Ist er oder sie schon lange auf der Plattform dabei? Stefanie Fath und Ronja Kirchgeßner empfehlen auch, weitere Fragen zu stellen und sich Detailfotos schicken zu lassen.
Wichtig es es darüber hinaus, den Preis zu prüfen. Ist ein Angebot zu günstig? Dann stimmt möglicherweise etwas nicht. Julia Mill erinnert daran, Angebote immer gründlich zu lesen - manchmal werde nur die Verpackung verkauft.

Wie bekommt man das Gekaufte wieder richtig sauber?
Lego und andere Kleinteile gibt Julia Mill in einen Kopfkissenbezug mit Reißverschluss, damit die Teile nicht herausfallen, und dann in die Waschmaschine. Meistens sei Waschen aber gar nicht nötig, hat Ronja Kirchgeßner beobachtet.

Sicherheit beim Bezahlen:
Auf den Kleinanzeigen-Plattformen wird meist mit Überweisung oder der Freunde-Funktion von Paypal bezahlt. Damit hat der Käufer keinen Schutz, wenn der Verkäufer den Artikel nicht schickt. Dieses Risiko muss man im Blick behalten und überlegen, wie man damit umgeht. Beispielsweise kann man bis zu einer gewissen Summe akzeptieren, dass das Geld möglicherweise verloren ist. Bei höheren Beträgen empfiehlt es sich, die Gebühren zu übernehmen und dafür beispielsweise den Online-Zahlungsdienstleister Paypal mit Käuferschutz zu wählen oder die angebotenen Zahlsysteme der Plattformen zu benutzen. Eine Alternative: Produkte auswählen, die in der Nähe verkauft werden, sie anschauen und bar bezahlen. Dafür kann man eine Umkreis-Suche machen, die nur Angebote aus einem bestimmten geografischen Bereich zeigt.

Interview: "Second-Hand ist Typsache"
 

Grüne Mode ist das Fachgebiet von Dominique van de Pol. Die Autorin hat nach dem Abitur in Lohr Modedesign in den Niederlanden und in Indonesien studiert und die düsteren Gesichter dieser Massenindustrie kennengelernt. Seitdem setzt sie sich mit der Frage auseinander, wie Mode grüner und nachhaltiger wird.

Dominique van de Pol
Foto: Frank Lothar Lange

Kann man zu Weihnachten gebrauchte Kleider verschenken?

 

Second-Hand ist eine Typsache. Es gibt Leute, die total offen sind für Second-Hand und Vintage. Aber ich kann mir vorstellen, dass man sich unsicher ist, bei Menschen, bei denen man das nicht so genau weiß. Meiner besten Freundin habe ich mal ein Second-Hand-Kleid geschenkt. Sie hat sich total gefreut, es ist eines ihrer Lieblingsstücke. Aber es ist ein Risiko. Man kann es nicht zurück geben, wenn es nicht passt. Deswegen finde ich gebraucht schenken gar nicht leicht.

 

Viele Menschen denken, Geschenke müssen neu sein. Das ist sicherlich auch ein Erfolg der Werbeindustrie.

Ja, auf jeden Fall. Gebrauchte Sachen hatten lange ein Schmuddelimage, verbunden mit Armut und Bedürftigkeit. Deswegen ist es eigentlich das Gegenteil dessen, was man mit einem Geschenk erreichen will. 

 

Wenn man was bekommen hat, was man eigentlich nicht brauchen kann, ist es dann ok, das weiterzuverkaufen?

Finde ich schon. Je älter man wird, desto mehr sammelt sich irgendwelcher Kram an. Wenn man dann noch Kinder hat, kommt so viel Zeug in die Wohnung... Beim Schenken geht es um den Moment des Schenkens. Wenn man etwas bekommt, was nicht gefällt, freut man sich trotzdem. Aber es ist keiner gezwungen, sich das irgendwo hinzuhängen. Ich schenke das wirklich weiter oder verkaufe es weiter. Sonst ist man irgendwann begraben unter Kram, der einen nicht bereichert sondern eher stresst. Das kann derjenige auch nicht wollen. Man muss es ihm ja nicht auf die Nase binden. 

 
Im Überblick: Nützliche Adressen für Gebrauchtkäufe vor Ort im Mainviereck

Im Laden kauft es sich oft besser als im Netz. Einkaufen ist ein Erlebnis, man kann die Waren anschauen und anfassen. Besonders bei Gebrauchtem hilft das, um Zustand und Funktionsfähigkeit zu prüfen. Die Redaktion hat Adressen in der Region gesammelt – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Second-Hand-Kleiderläden:
Kleider sind neben Büchern und Möbeln die bekanntesten Second-Hand-Waren. Auch wenn viele Verkäufe von privat inzwischen über Onlineportale laufen, gibt es doch noch viele kleine Läden zum Anprobieren und Stöbern. Viele Geschäfte machen auch beides: Laden vor Ort und Online-Shop im Netz.

Kinderträumchen Marktheidenfeld
Leihdichfrei Aschaffenburg
Bambino Kinderladen Aschaffenburg
Pepino Großkrotzenburg
Pompadour Darmstadt (besondere Empfehlung von Redakteurin Fee Berthold-Geis)

Sozialkaufhäuser:
Sozialkaufhäuser verschiedener Verbände bieten vielerorts ein faszinierendes Angebot an Geschirr, Deko, Gläsern und Küchenutensilien, Möbeln, Büchern, Klamotten und Spielsachen. Die Kaufhäuser erfüllen gleich drei Funktionen: Sie bieten so ziemlich alle Gegenstände des täglichen Gebrauchs zu günstigen Preisen an, meist mit weiterer Ermäßigung für Bedürftige. Mit den Einnahmen bekommen Menschen, denen es schwerfällt, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, eine Chance auf einen Job. Außerdem sorgen die Sozialkaufhäuser dafür, dass bei Wohnungsauflösungen oder auch einfach nur beim Ausmisten das, was noch brauchbar ist, wieder in den Kreislauf kommt.

Rot-Kreuz-Laden in Lohr, Karlstadt, Marktheidenfeld, Wertheim, Obernburg
Intakt Sozialkaufhaus Lohr, Gemünden, Marktheidenfeld
Sozialkaufhaus Main Second Obernburg
Tierhilfe Miltenberg
Oase Aschaffenburg
Gesta Aschaffenburg
Sozialkaufhaus der Diakonie, Aschaffenburg
Die Tierheim Schatzkiste, Aschaffenburg
Second-Hand-Laden Allerhand des Sozalvereins Café Arbeit in Alzenau

Antikhandel:
Möbel im Antikhandel zu kaufen ist nicht in jedem Fall eine Entlastung für den Geldbeutel. Für die Umwelt aber schon, weil alte Holzmöbel, die CO2 speichern, weiterverwendet und nicht verbrannt werden und gleichzeitig keine neuen hergestellt werden müssen. Je nach Konzept verkaufen Antikläden auch Geschirr, Deko und andere Kleinteile.

Antikhandel Schmelz Marktheidenfeld
Das Karussell Marktheidenfeld-Altfeld
Antiquitäten Tylus Aschaffenburg
Antik Walz Großwallstadt
Theos Antiquitäten Erlenbach

Im Überblick: Nützliche Adressen für Gebrauchtkäufe im Netz
Kleinanzeigen, von Privatpersonen (keine Garantie, keine Rückgabe):
ebay-kleinanzeigen.de: Ebay Kleinanzeigen ist das größte deutsche Kleinanzeigen-Portal in Deutschland. Angeboten wird alles, von Kleidung über Spielsachen bis Arbeitsplätzen. Zu Ebay gehört die Plattform nur noch indirekt. Das soll sich bald auch im Namen widerspiegeln: Medienberichten zufolge soll die Plattform dann einfach Kleinanzeigen heißen - ohne Ebay. Der Preis auf der Plattform ist fix beziehungsweise wird im Einzelfall ausgehandelt. Versteigerungen gibt es auf Ebay Kleinanzeigen nicht.
vinted.de: Vinted ist spezialisiert auf Second-Hand-Kleidung. Alte Hasen im Netz kennen die Plattform in Deutschland noch unter dem Namen Kleiderkreisel und Mamikreisel. Vinted ist ein litauisches Unternehmen, das nach eigenen Angaben in 16 Ländern vertreten ist. Dementsprechend groß ist die Auswahl: Die Plattform bietet Mode aus Paris und London genauso an wie aus Spanien oder Portugal. Die Preise werden zwischen Käufer und Verkäufer ausgehandelt, auf Vinted wird teilweise auch getauscht.

Elektronik, geprüft und mit Garantie
Beim Kauf von Elektronik von privat ist Vorsicht geboten im Internet. Für den Nutzer ist es schwer, nachzuvollziehen, ob ein Smartphone oder ein Laptop noch ordnungsgemäß funktioniert. Außerdem sind betrügerische Angebote hier viel häufiger als bei Kleidung oder Spielsachen.

Eine Reihe von Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, elektronische Geräte anzukaufen, zu prüfen und weiterzuverkaufen. Hier gelten die im Internet üblichen Bedingungen, mit Garantie und Rücksenderecht. Trotzdem gilt: Das Kleingedruckte lesen und die Bedingungen genau prüfen.

Bekannte Anbieter, die in Tests gut abgeschnitten haben, sind: buyzoxs.de, rebuy.de, asgoodasnew.de, smallbug.de und clevertronic.de

Bücher
Für gebrauchte Bücher gibt es jede Menge kommerzieller Anbieter. Bekannte Beispiele sind momox.de und medimops.de. Schon sehr lange auf dem Markt ist das Zentralverzeichnis Antiquarischer Bücher zvab.com, das inzwischen allerdings zum Branchenriesen Amazon gehört. Das Zentralverzeichnis fasst seit 1996 die Angebote von über 1000 Antiquariaten zusammen. Neben Büchern gibt es auch Landkarten, alte Drucke und Noten.

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