Erschließungsplan für Pflaumheimer Neubaugebiet gebilligt

Bauausschuss: Ausschreibungen für »Holzweg/Am Sonnenhang« können beginnen - 52 Bauplätze

Großostheim
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Der Bau- und Pla­nungs­aus­schuss hat den Er­sch­lie­ßungs­plan für das Pflaum­hei­mer Neu­bau­ge­biet »Holz­weg/Am Son­nen­hang« , den das Klei­n­ost­hei­mer Büro Jung er­ar­bei­tet hat­te, ge­gen vier Stim­men ge­bil­ligt. Nun kön­nen die Aus­sch­rei­bun­gen be­gin­nen. Die Rea­li­sie­rung hat­te der Ge­mein­de­rat schon im letz­ten Jahr an die »Bay­ern­grund« ver­ge­ben. Die Kos­ten für Ka­nal, Was­ser und Stra­ßen wur­den mit 3,3 Mil­lio­nen Eu­ro kal­ku­liert.

Das Neubaugebiet hat 52 Bauplätze, die durch eine Ringstraße und kleine Stichstraßen oberhalb des Friedhofs erschlossen werden. Die Zufahrt erfolgt entlang des Friedhofs von der Rudelzauer Straße. Dort werden auch fünf Längsparkplätze angelegt, erläuterte Ingenieurin Katja Stumpf die Verkehrsplanung. Die Straßen erhalten wie im Bebauungsplan vorgesehen einen Gehsteig, außer den Stichstraßen. Stefan Hock (CSU) hätte dagegen lieber einen ebenerdigen Ausbau gesehen. Aufgelockert wird der Straßenraum durch zahlreiche Bäume. Ein Gehweg entsteht auch hinter den Grundstücken. Auch der Weg auf der gegenüberliegenden Seite des Friedhofs wird auf vier Meter ausgebaut. Er bleibt aber für den Autoverkehr gesperrt.

Die Realisierung des Neubaugebietes hatte sich immer wieder verzögert, weil sich die Entwässerung schwierig gestaltete und vom Wasserwirtschaftsamt immer neue Auflagen erfolgten. Zuletzt wurde eine wasserrechtliche Genehmigung für die Einleitung des Niederschlagswassers in den Bettgesgraben gefordert. Hinzu kam nun noch die Forderung nach einer wasserwirtschaftlichen Gesamtbetrachtung zusammen mit dem Baugebiet »Bergweg II«, durch das der Graben geht, der letzten Endes im Welzbach mündet. Dieser Antrag, so Ingenieur Harald Klein, wurde am 14. Oktober beim Landratsamt eingereicht. Die Genehmigung steht allerdings noch aus.

Entwässert wird größtenteils im Trennsystem. Da der Niederschlag wegen einer sechs Meter dicken Lössschicht nicht an Ort und Stelle versickert werden kann, muss ein Stauraumkanal gebaut werden. Von dort wird das Wasser dann allmählich in den Bettgesgraben über eine Drossel abgelassen. Statt des Kanals könnte auch ein Teich angelegt werden. Dazu fehle allerdings die Fläche, teilte Klein auf Nachfrage von Jürgen Klabunde (Grüne/ JLB) mit.

Das Abwasser fließt über verschiedene Kanäle zum Südsammler, um das Kanalnetz nicht zu überlasten. In der Vergangenheit wurde deshalb an der verlängerten Pflaumbach Straße ein Stauraumkanal gebaut und im Kreisgraben ein größerer Kanal verlegt. Zwei kleine Gebiete, so Klein, können nur im Mischwassersystem entsorgt werden. Die Wasserversorgung ist auf dem hohen Gelände nur mit er Druckererhöhung möglich. Falls der Strom ausfällt, muss für den Brandfall immer ein Notstromaggregat bereitstehen, damit dann auch Löschwasser gepumpt werden kann.

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