Ein Kuckuck und zwei kleine Italiener . . .

Chorkonzert: Einigkeit Kälberau und Frohsinn Sommerkahl unterhalten 100 Gäste im Pfarrsaal prächtig

Alzenau
1 Min.

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Volle Konzentration: Hits aus den 60er-Jahren präsentierte der gemischte Chor der Einigkeit Kälberau unter der Leitung von Klaus Seikel im Pfarrsaal. Foto: Doris Huhn
Foto: Doris Huhn
Ei­nen kur­z­wei­li­gen Abend mit Hits der 60-er Jah­re prä­sen­tier­ten am Sams­tag die 25 Sän­ge­rin­nen und Sän­ger der Ei­nig­keit Käl­berau un­ter der Lei­tung von Klaus Sei­kel. Zum all­jähr­li­chen Kon­zert hat­te sich der Chor Gäs­te ein­ge­la­den.

Frohsinn Sommerkahl mit Dirigent Werner Fleckenstein begeisterte die 100 Gäste im herbstlich geschmückten Pfarrsaal ebenso wie drei junge Solistinnen. Moderatorin Adelheid Treffer, die nicht nur in der Einigkeit mitsang, sondern auch im Kälberauer Dreigesang und außerdem als stellvertretende Vorsitzende fungiert, lieferte dem Publikum die passenden Informationen.

Neben den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zuständen erzählte sie auch ihre persönlichen Erfahrungen im Nachkriegs-Deutschland. Eine laut Moderation »Schnulze hoch drei« erklang zu Beginn mit Caterina Valentes »Spiel noch einmal für mich, Habanero«, das ebenso viel Zustimmung beim Publikum fand wie Hubert von Goiserns »Weit, weit weg«, das etwas aus der Zeit fiel, aber sauber intoniert wurde.

Applaus für Pia

Begleitet von Papa Steffen Fleckenstein (Sohn des Sommerkahler Chorleiters) begeisterte die siebenjährige Pia mit einem Solo-Stück aus dem Musical »Anastasia« und erhielt Riesenapplaus. Das gleiche galt für die 14-jährige Maleen Fulda und die 15-jährige Lotta Kraus, die bei Britta Rosenberger Gesangsunterricht erhalten und zu zweit auftraten. Ebenso wie Pia sangen die jungen Mädchen ohne Mikrofon.

Zwei Stücke aus dem Disney-Film »Eiskönigin« und dem Musical »Wicked« erklangen ausdrucksstark. Die Gäste aus Sommerkahl überzeugten in zwei Blöcken unter anderem mit der ebenso lustigen wie starken Interpretation von »Auf einem Baum ein Kuckuck« sowie dem südafrikanischen Protestlied »Senzenina« mit toller Solistin.

Der Kälberauer Dreigesang mit Gerlinde Rosenberger, Adelheid Treffer und Brigitte Ullrich hatte zwei echte Schlager-Knaller vorbereitet. »Zwei kleine Italiener« und Doris Days »Que sera sera« kamen hervorragend beim Publikum an.

Den Abschluss machten die Gastgeber mit Peter Alexanders »Der Mond hält seine Wacht« aus dem Jahr 1955 und dem gefühlvollen Ave Maria mit Titel »Die kleine Bergkirche« zu Ehren des Veranstaltungsortes, bei dem das Publikum leise mitsang.

Fazit: Ein zweistündiges Chorkonzert, das exakt auf die Akteure und das Publikum zugeschnitten war und deshalb großes Hörvergnügen brachte.

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