Drei Familienstützpunkte für den Kreis

Jugendhilfeausschuss: Einrichtungen in Goldbach, Großostheim und Heigenbrücken - Mömbris in Vorbereitung

Aschaffenburg
1 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Im Mehrgenerationenhaus »Lebenswert« in Goldbach soll einer von zunächst drei Familienstützpunkten im Kreis eingerichtet werden. Archivfoto: Björn Friedrich
Foto: Björn Friedrich

Der Jugendhilfeausschuss des Kreises hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, dass in Goldbach, Großostheim und Heigenbrücken/Heinrichsthal sogenannte Familienstützpunkte eingerichtet werden sollen. Auch in Mömbris ist einer geplant, hier müssen jedoch noch einige Voraussetzungen erfüllt werden.

Familienstützpunkte, wie es sie in der Stadt Aschaffenburg schon gibt, sollen wohnortnahe Kontakt- und Anlaufstellen für Familien sein. Sie unterbreiten Angebote für die Eltern- und Familienbildung und arbeiten dabei mit anderen Einrichtungen zusammen. Gefördert werden sie vom bayerischen Familienministerium. Die Familienstützpunkte sollen eingerichtet werden, sobald die Förder-Zusage, die im Januar beantragt wird, eingetroffen ist.

Die vier Kreis-Gemeinden hatten sich im September - nach einer Informationsveranstaltung im Mai - aus einem Kreis von anfangs zehn Interessenten heraus beworben, wie es hieß. Alle erklären ausdrücklich, dass ihre Angebote auch Bürgern anderer Gemeinden offenstehen werden. Im einzelnen sind folgende Familienstützpunkte vorgesehen:

Mehrgenerationenhaus Lebenswert Goldbach: Schwerpunkte sollen hier bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Förderung von Benachteiligten sowie Beratung und Unterstützung von Familien liegen. Geplant ist eine Lotsenfunktion für Familien.

Mehrgenerationenhaus Mosaik Großostheim: Schwerpunkte dort sind generationenübergreifendes Arbeiten und Inklusion. Geplant ist die Arbeit mit Familien mit Jugendlichen sowie eine Funktion als Austauschpunkt für Familien.

Haus der offenen Tür Heinrichsthal: Schwerpunkte sind hier Angebote für Familien mit jungen Kindern sowie die Gesundheitsförderung. Geplant sind Angebote für Familien mit Jugendlichen sowie die Integration fremdsprachiger Familien.

Mömbris: Noch ist kein Ort festgelegt, eventuell Ivo-Zeiger-Haus oder Neubau an der Grundschule. Gedacht ist an eine Zusammenarbeit mit den Kindergärten St. Cyriakus und Sausewind. Die Schwerpunkte sollen unter anderem in der Stärkung sozial schwacher Familien sowie Schul- und Medienerziehung liegen.

Bedarf im Kahlgrund

Zunächst sollen nur die ersten drei Familienstützpunkte beantragt werden, da sie die Bedingungen des Förderprogramms deutlich erfüllen. Mömbris muss noch einen geeigneten Ort finden, ein konkretes Konzept vorweisen und die Bestellung einer entsprechenden Fachkraft in Angriff nehmen.

Man werde dem Ministerium aber melden, dass ein vierter Familienstützpunkt in Vorbereitung ist, erklärte Landrat Ulrich Reuter (CSU). Bedarf für einen Familienstützpunkt im mittleren Kahlgrund sieht der Kreis auf jeden Fall. Die Haushaltsmittel dafür sollen daher bereitgestellt werden. Bis zur Verwirklichung will der Kreis mindestens einmal im Quartal in Mömbris Angebote der Familienbildung oder des Teams Prävention machen. Zudem verwies Landrat Reuter auf Angebote in Alzenau und Schöllkrippen.

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!