Das Problem »Personal« scheint gelöst

Dorferneuerung: Die Wiesener kommen ihrem Bürger-Dorfladen bei Arbeitskreissitzung ein gutes Stück näher

Wiesen
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Im bisher privaten Lebensmittelgeschäft in Wiesens Ortsmitte kann vorläufig der neue Dorf-laden eingerichtet werden.
Foto: Doris Pfaff
Für den Bür­ger-Dor­f­la­den in der Wie­se­ner Orts­mit­te, der im ers­ten Quar­tal des nächs­ten Jah­res er­öff­net wer­den soll, ha­ben sich über­ra­schend Mög­lich­kei­ten für ei­ne ge­eig­ne­te Per­so­nal­be­set­zung auf­ge­tan. Er sei jetzt »sehr opti­mis­tisch, dass der La­den funk­ti­ons­fähig ins Lau­fen kommt«, sag­te Bür­ger­meis­ter Ger­hard Bü­del in der jüngs­ten Sit­zung des Ar­beits­k­rei­ses (AK) »Dor­f­la­den«.
Die Resonanz auf die vor einigen Wochen herausgegebenen Stellenausschreibungen für den Dorfladen war zunächst »enttäuschend«, berichtete Büdel. Für die Geschäftsleitung und die Ladenmitarbeit wurden insgesamt vier Personen gesucht. Die Ausschreibungen waren als Hauswurfsendungen im Ort verteilt und einige Wiesener Frauen persönlich angesprochen worden. Zwar gab es vereinzelt Meldungen, doch für den ausschlaggebenden Posten der Geschäftsleitung fand sich niemand.
Mit Blick auf unlängst geschlossene Schleckermärkte in der Region entstanden schließlich Überlegungen, sich über die Agentur für Arbeit Kräfte vermitteln zu lassen, schilderte Hildebert Steigerwald für das AK-Team »Personal.« Auf acht Vermittlungsaufträge seien jetzt sechs Bewerbungen »aus der näheren Umgebung«, nicht aber aus Wiesen, gefolgt, so Steigerwald. »Berufserfahrene Schlecker-Frauen« stellen die Mehrheit.
In den nächsten Tagen soll eine Vorauswahl getroffen werden. Bis zur Mitgliederversammlung im September, bei der die Geschäftsführung und Aufsichtsrat zu wählen sind, soll das Personal feststehen.
Wie weiter im Arbeitskreis erörtert wurde, könne der künftige Dorfladen, für den bereits über 200 Bürger Anteile gezeichnet haben, zunächst für eine unbestimmte Zeit im Lebensmittelgeschäft von Reinhold Elsesser eingerichtet werden, das zum Jahresende schließt. Dies gilt als Zwischenlösung, eine Frischfleischtheke und eine Café-Ecke scheinen nach derzeitigem Stand dort fraglich.
Im Investitionsplan verankert
Im Investitionsprogramm der Gemeinde ist indes der Bau eines Dorfladens/Bürgerzentrums auf einem gemeindeeigenen Gelände in der Hauptstraße mit Kosten von 800 000 Euro vorgesehen (wir berichteten). Unabhängig davon laufen nun Planungen für das bisherige Lebensmittelgeschäft am Kreuzungsbereich der Aschaffenburger-/Hauptstraße. Dies betrifft die Sortimentsfindung und die Lieferantenauswahl ebenso wie die Ladeneinrichtung, nötige Umbauten, die Organisation und das Marketing. Über einen Ideenwettbewerb solle auch ein passender Name und ein Logo für den Dorfladen gefunden werden, hieß es abschließend. dp

Info im Internet: www. dorferneuerung-wiesen.de
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