Das Kulturforum hat Geburtstag

Stadtentwicklung: Pünktlich zum ersten Jahrestag werden die Corona-Beschränkungen gelockert

Alzenau
2 Min.

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Wer an diesem Dienstag das Kulturforum besucht, verlässt es nicht mit leeren Händen. Es gibt Tüten mit Blumensamen. Foto: Christl Huber
Foto: Christl Huber
Das Al­ze­nau­er Kul­tur­forum hat an die­sem Di­ens­tag Ge­burts­tag. Ex­akt vor ei­nem Jahr war die of­fi­zi­el­le Fei­er - Stadt­bi­b­lio­thek und städ­ti­sche Mu­sik­schu­le sind seit­her un­ter ei­nem Dach am Markt­platz ve­r­eint.

Zwar wird sich in diesen Zeiten schwerlich Festtagsstimmung ausbreiten - aber der Jahrestag ist immerhin der Tag, an dem die Stadtbibliothek nach langer Zwangspause wieder öffnet. Ein »normaler« Betrieb ist freilich noch nicht möglich (siehe »Hintergrund«). Die städtische Musikschule, die seit 16. März mit Online-Angeboten den Kontakt von Lehrern zu Schülern aufrecht erhält, bereitet ebenfalls die Öffnung vor: »Bei uns wird ab dem 18. Mai wieder in den Räumen geübt«, kündigt Musikschulleiter Rudolf Pelzeter im Gespräch mit unserer Redaktion an. Doch stünden nicht alle der acht Musikräume zur Verfügung. »Manche sind zu klein und daher nicht Corona-tauglich.« Auch in der Musikschule sind selbstverständlich die Abstandsregeln einzuhalten.

»Wir sind angekommen«

Rudolf Pelzeter zieht trotz der widrigen Umstände eine positive Bilanz: »Wir sind mitten in der Stadt angekommen - und das macht sich bemerkbar.« Das Kulturforum erfülle den Zweck, den sich alle erhofft hätten. So sieht es auch Christl Huber, die Leiterin der Stadtbibliothek. So hat es beispielsweise im zurückliegenden Jahr neun kurze Musikeinlagen im Forum gegeben - Ensembles, Instrumentalschüler und Kinder der Elementarstufe hatten sich aus den Übungsräumen getraut. Der eingebaute Schallschutz erweise sich bei den Musikproben als äußerst wirkungsvoll, eine akustische Beeinträchtigung der Bibliothek gebe es nicht.

Zur Jahresbilanz der Stadtbibliothek: Das Team von Christl Huber wurde im Bestreben, neue Wege zu gehen, von der Corona-Krise (zwischenzeitlich) gestoppt. »Unsere Schulpartnerschaft ist sehr gut angelaufen, auch unser Konzept 'Vereine stellen sich vor' ist erfolgreich.« Zwei vereinbarte Termine, einer davon mit dem Heimat- und Geschichtsverein Alzenau, mussten abgesagt werden. Eine Neuansetzung soll zu gegebener Zeit folgen, kündigt Christl Huber an.

Das neue Kulturforum hat Stadtratssitzungen erlebt, die Premiere des Spieletages »Spieltaculum« (in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum Jump In), sowie ein adventliches Singen mit 180 Teilnehmern.

Neun Ausstellungen

Eine »eher gemischte Bilanz« zieht Christl Huber indes beim Thema Ausstellungen. Deren neun hat es in den zwölf Monaten gegeben. »Bei Ausstellungen mit großem Platzbedarf stoßen wir an unsere Grenzen«, sagt die Leiterin.

Kein Problem sei es dagegen, Schautafeln oder Roll-Ups zu platzieren. Derart gestaltet ist beispielsweise die Ausstellung »Der Landkreis summt«, die eigentlich für Juni vorgesehen ist. Der Umwelt dienen auch die kleinen Präsente, die es am Dienstag für alle Besucher des Kulturforums gibt: Tüten mit Blumensamen.

Hintergrund: Die Besuchsregeln

Um den Hygienevorschriften gerecht werden zu können, gelten beim Besuch der Stadtbibliothek im Kulturforum zunächst folgende Einschränkungen:

Die Stadtbibliothek öffnet nur für Ausleihe und Rückgabe. Alle zurückgegebenen Bücher kommen für einige Tage in »Quarantäne«.

Es wird kein Geld angenommen - die Gebühren bleiben zunächst auf dem Konto stehen, heißt es erklärend.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht.

Die Öffnungszeiten der Stadtbibliothek sind von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und am Donnerstag bis 19 Uhr. ()

bWeitere Informationen unter:www.stadtbibliothek-alzenau.de

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