Beim Tanztee in Trier die Liebe fürs Leben gefunden

Diamantene Hochzeit:Helga und Rudolf Mössl feiern

Großostheim
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Helga und Rudolf Mössl feiern am 14. Mai ihre Diamantene Hochzeit. Foto: Bernd Hilla
Foto: Bernd Hilla
Ih­re dia­man­te­ne Hoch­zeit fei­ern an die­sem Di­ens­tag Hel­ga und Ru­dolf Mössl. Seit 1970 woh­nen sie in Pflaum­heim, wo sie di­rekt am Orts­ein­gang ein al­tes Haus ge­kauft hat­ten, das sie dann in Ei­gen­leis­tung sa­nier­ten und in ein Sch­muck­stück um­wan­del­ten.

Richtig gefeiert wird allerdings erst am Samstag, 18. Mai, ein paar Häuser weiter im Gasthaus »Zur Post«. Mit dabei sind zwei Töchter, fünf Enkel und zwei Urenkel.

Kennengelernt haben sie sich bei einem Tanztee in Trier und auch dort 1959 geheiratet. Da hatte der gebürtige Aschaffenburger und gelernte Einzelhandelskaufmann schon eine kleine Deutschlandreise hinter sich. Nach seiner Lehre bei Eisenwaren Schädlich wollte er sich verändern. Da er nicht zur direkten Konkurrenz wechseln sollte, empfahl ihm sein Chef die Eisenwarenzeitschrift, die fortan zur Orientierung diente. Über Göppingen und Düsseldorf gelangte Mössl nach Rottach-Egern an den Tegernsee, wo er es mit viel Prominenz zu tun bekam und auch Franz Josef Strauß und etliche damals bekannte Filmstars wie Caterina Valente bediente. Trotzdem war sonst im Geschäft nicht viel los. Daher zog es den heute 84-Jährigen bald in die Römerstadt Trier. Dort hatte die 1938 geborene Helga eine Lehre als Innendekorateurin absolviert. Nach der Hochzeit verließen sie Trier und zogen nach Aschaffenburg, wo auch beide Töchter geboren wurden.

Später arbeitete sie wieder in ihrem Beruf und fing bei der Modefirma Adler an, die am Frankfurter Flughafen eine Filiale betrieb. Da bekam auch sie es mit viel Prominenten zu tun, die auf die Schnelle noch etwas besorgen wollten. An Udo Jürgens erinnert sie sich besonders.

Zweimal pro Woche wandern

Rudolf Mössl fand bei Bauknecht eine lukrative Stelle im Außendienst als Berater für den Einzelhandel. Auch im hohen Alter halten sich die beiden noch fit. Sie geht zu den Pflaumheimer Gymnastikfrauen und er zweimal in der Woche mit einer Gruppe aus dem Martinushaus wandern. In seiner oberbayerischen Zeit hatte er das Eisstockschießen lieb gewonnen, das er auch noch heute mit anderen montagabends in der Eissporthalle betreibt.

Ein besonders Talent hat Rudolf Mössl für die Malerei. Dazu hat er sich neben seinem Hof ein Atelier eingerichtet. So schmücken seine Landschaftsbilder das gesamte Haus. Auch seine aufwachsenden Töchter hat er porträtiert. Seine Bilder wurden auch schon in mehreren Ausstellungen in der Umgebung gezeigt.

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