Bau-, Mobilitäts- und Klimaausschuss Kleinostheim in Kürze

Kleinostheim
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In der öf­f­ent­li­chen Sit­zung des Bau-, Mo­bi­li­täts- und Kli­ma­aus­schus­ses des Klei­n­ost­hei­mer Ge­mein­de­rats am Di­ens­tag wur­de über die­se Punk­te ge­spro­chen:

Spielplatz: Architekt Bernd Müller wird beauftragt, die Ausschreibung für den neuen Spielplatz an der Brentanoschule auszuarbeiten. Die Angebote sollen Anfang des Jahres vorliegen, Baubeginn ist für März oder April angepeilt. Neben einer großen Spiel- und Kletterlandschaft mit Kletterwand sind unter anderem eine Rutsche, ein Matschplatz, Trampoline und Wippgeräte vorgesehen, dazu zur Freude der Ausschussmitglieder auch ein Trinkwasserbrunnen.

Energie: Für Photovoltaikanlagen auf den gemeindlichen Gebäuden Feuerwehrhaus, Jugendtreff Pumphaus und Maingauhalle soll die Verwaltung in einer beschränkten Ausschreibung Angebote einholen - alternativ mit und ohne Batterie. Simon Sauer von der BfT Energieberatung erläuterte dem Ausschuss, dass das Dach des Feuerwehrhauses groß genug sei, um auch das Rathaus mitzuversorgen.

Parkplatz: Der 2300 Quadratmeter große Parkplatz an der Kinderkrippe St. Vinzenz von Paul in der Goethestraße wird für den öffentlichen Verkehr freigegeben. Friedolf Bickel (Grüne) war das zu viel Platz für die Autos: Er stimmte als Einziger gegen die Verwaltungsvorlage.

Tempolimit: Im Bereich der Kinderkrippe soll aus Sicherheitsgründen Tempo 30 gelten - auf Wunsch des Ausschusses nicht nur beim Parkplatz und dem künftigen Spielplatz, sondern auf beiden Seiten 25 bis 30 Meter davor. Ob als Signalwirkung auch die Fahrbahn eingefärbt werden soll, wird noch mit der Polizei besprochen.

Fußweg: Auf Wunsch einer Anwohnerin der Bergstraße wird die Verbindung der Bergstraße zum Wingert als Fußweg ausgeschildert. Die Verbindung ist damit für Rad-, Moped- und Rollerfahrer gesperrt, die nach Darstellung der Anwohnerin den Weg als Rennstrecke nutzen. Nach Ansicht von Friedolf Bickel (Grüne), der auch dort wohnt, ist ein solches Schild zwar nicht nötig. Außer ihm stimmten aber alle Ausschussmitglieder dafür.

Treppe in der Talstraße: Oberhalb der Treppe an der Talstraße soll aus Sicherheitsgründen ein Verkehrsbügel mit Absperrschranke aufgestellt werden. Dieser soll einerseits verhindern, dass die Treppe aus Versehen befahren wird, aber andererseits breit genug sein, dass Fußgänger mit Kinderwagen durchkommen.

Parkverbot: Abgelehnt hat der Ausschuss den Antrag eines Bürgers, gegenüber den Hausnummern 22 und 24 in der Bruchtannenstraße das von Montag bis Freitag von 7 bis 17 Uhr geltende eingeschränkte Halteverbot jeweils bis 20 Uhr zu verlängern. Bodo Kaufmann (CSU) erklärte, durch die Verlängerung werde das Problem nicht gelöst. Der Anwohner hatte reklamiert, dass die Fahrer von 40-Tonnen-Sattelzügen regelmäßig viel Unrat hinterlassen.

Halteverbot: Um die Sicherheit der Kinder zu verbessern, wird das Parkverbot im Bereich der Kreuzung Kardinal-Faulhaber-Straße/Hörsteiner Straße/Friedenstraße auf 24 Metern der Hörsteiner Straße in beiden Richtungen verlängert.

Fußspuren: Um auf Gefahrenstellen in der Alten Poststraße, der Hörsteiner Straße und der Josef-Hepp-Straße aufmerksam zu machen, sollen auf Wunsch einer Bürgerin die Wege Richtung Grundschule mit Fußspuren markiert werden. Die Polizei war zwar der Ansicht, dass diese Fußspuren eher vom fließenden Verkehr ablenken. Laut Kreisverkehrswacht spricht aber nichts dagegen, die Schulwege so zu markieren. Zudem erinnerten sich Bürgermeister Dennis Neßwald (Freie Wähler) und einige Gemeinderäte daran, wie viel Spaß ihnen solche Fußspuren auf ihrem eigenen Schulweg gemacht haben, und votierten einstimmig dafür.

Abwasser: Verlängert wird die Vereinbarung zwischen der Gemeinde, dem Abwasserverband und der Firma Martin Bauer im Birkenweg, dass das Unternehmen auch im nächsten Jahr industriell verschmutztes Abwasser in die Ortskanäle und damit in die Verbandskläranlage einleiten darf. Diese Vereinbarung muss jährlich verlängert werden. Künftig soll das die Verwaltung erledigen. Der Ausschuss will in dieser Sache nur noch entscheiden, wenn sich etwas Wesentliches ändert.

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