Ausschuss in Kürze

Goldbach
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Über fol­gen­de The­men hat der Haupt- und Fi­nanz­aus­schuss des Gold­ba­cher Ge­mein­de­rats in sei­ner Sit­zung am Mitt­woch be­ra­ten.

Wiedereröffnung Sporthalle und Mehrgenerationenhaus: Die Sporthalle Am Weberborn soll am 1. September wieder öffnen. Man habe ein Hygienekonzept erarbeitet, so Geschäftsleiter Peter Damm nach der Sitzung auf Nachfrage. Ein früherer Zeitpunkt wäre nicht nötig, da ohnehin Ferien seien und kein Schulsport stattfinde. In der Halle werden dann Wartungsarbeiten durchgeführt. Das Mehrgenerationenhaus (MGH) sei ab sofort wieder mit Hygieneauflagen offen für Kleingruppen und Einzelveranstaltungen wie beispielsweise Sprachunterricht. Das Generationencafé bleibe vorerst geschlossen, Sportangebote gebe es im MGH laut Damm ab 1. September wieder.

Ferienbetreuung: In den ersten drei Ferienwochen wird es eine Betreuung für 6- bis 13-Jährige geben. Diese wird laut Damm über das Jugendhaus im MGH organisiert. Das Angebot sei coronabedingt abgespeckt: Ausflüge seien nicht geplant, aber Freizeitangebote für kleinere Gruppen, wenn möglich im Freien. Man wolle die Ferienbetreuung auf jeden Fall anbieten, da viele Eltern darauf angewiesen seien, so Damm. Das genaue Programm werde gerade erarbeitet und im Gemeindeblatt veröffentlicht.

Nahmobilitätskonzept: Mit 4 zu 3 Stimmen hat das Gremium es abgelehnt, sich mit der Gemeinde Hösbach an einem Nahmobilitätskonzept für ein öffentliches Auto zu beteiligen. Dieses sogenannte »Traffic on Demand«-Konzept sieht laut Peter Damm vor, ein Auto über eine App zu bestellen, um in Goldbach und Hösbach von Ort zu Ort zu gelangen. Goldbach habe nicht so starke Verkehrsprobleme wie Hösbach wegen der Umgehungsstraße, es gebe einen Radweg und der Verkehr verteile sich innerorts besser, auch die ÖPNV-Anbindungen seien gut. Die Aschaffenburger Straße gelte als Hauptachse für viele Busse auch aus dem Kahlgrund, die Taktung sei hoch. Auch nach Unterafferbach fahre alle 30 Minuten ein Bus. Die Kosten von 30 bis 40.000 Euro schienen Goldbach zu hoch für eine Idee, bei der man den Erfolg nicht sehe, sagt Geschäftsleiter Damm. Da der Haupt- und Finanzausschuss nur eine vorberatende Funktion habe, wolle sich der Gemeinderat am 10. Juli noch einmal mit dem Thema beschäftigen.

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