600 Jahre Stadtgeschichte können digitalisiert werden

Stadtarchiv: Förderung durch Deutsche Forschungsgemeinschaft

Aschaffenburg
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Die in Bonn an­säs­si­ge Deut­sche For­schungs­ge­mein­schaft (DFG) hat dem Stadt- und Stifts­ar­chiv Aschaf­fen­burg für die Jah­re 2023 und 2024 För­der­mit­tel in Höhe von knapp 117.000 Eu­ro zur Ver­fü­gung ge­s­tellt.

Hiermit soll der für die Aschaffenburger Stadtgeschichte vom 15. Jahrhundert bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts grundlegende Archivbestand Stadtarchiv Mainzer Zeit komplett digitalisiert werden. Dies teilt die Stadtverwaltung mit.

Geplant ist danach auch die umfassende Online-Verfügbarmachung, wie der zuständige Referent, Bürgermeister Eric Leiderer, betont: "Das Stadtarchiv Mainzer Zeit ist ganz grundlegend für die Erforschung der Stadtgeschichte. Neben dem historischen Stiftsarchiv, das bereits seit einiger Zeit - aufgrund einer Förderung des Freistaats Bayern - teilweise digital im Portal bavarikon verfügbar ist, ist das Stadtarchiv Mainzer Zeit der zweite bedeutende historische Altbestand, der in absehbarer Zeit überall online abrufbar und nutzbar sein wird." Leiderer verweist dabei auch auf die früheren finanziellen Unterstützungen für das Stadtarchiv Mainzer Zeit: "Der Bezirk Unterfranken hat über die Unterfränkische Kulturstiftung die Basis gelegt, indem die inhaltliche Aufbereitung gemeinsam mit der Stadt Aschaffenburg gefördert worden ist; die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts hat die konservatorische Vorbehandlung des Stadtarchivs mitfinanziert."

Wie Archivdirektor Joachim Kemper ausführt, seien die Erschließung und konservatorische Bearbeitung des Stadtarchivs Mainzer Zeit Voraussetzungen gewesen, um den Antrag bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft stellen zu können.

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