Dienstag, 15.06.2021

Spessart-Nachrichten

Spessartnachrichten Archiv

Erlenbach. 03.11.2020

Luxusliner MS Johanna kommt aus Erlenbach

Was auf unserem Foto noch auf der Helling der Schiffswerft in Erlenbach (Kreis Miltenberg) liegt, dampft inzwischen als MS Johanna auf der Donau. Die Reederei Wurm und Noe aus Passau hat das hochbetagte Schiff, Baujahr 1899, in Erlenbach für rund vier Millionen Euro in einen Luxus-Liner umbauen lassen. »Sogar die Hülle wurde verändert«., berichtet Werfteigner Johann Brunner. Die Donau ist Johannas Heimatgewässer. Als Schleppkahn für die Donaudampfschifffahrtsgesellschaft konstruiert und 1978 erstmals zu einem Fahrgastschiff umgebaut, geht das rund 66 Meter lange und neun Meter breite Schiff in Passau, Regensburg und Linz auf Fahrt.

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Aschaffenburg. 03.11.2020

Schutzflächen im Spessart abgelehnt

Die CSU/FW-Mehrheit im Umweltausschuss des bayerischen Landtags hat einen Antrag der SPD abgelehnt zur Ausweisung von Naturwald-Gebieten im Spessart. Begründet wurde die Ablehnung laut dem Grünen Abgeordneten und Ausschuss-Mitglied Patrick Friedl, Würzburg, mit dem Hinweis, im Spessart gebe es genug Flächen, die unter Schutz stehen. Probleme gebe es außerdem mit den Spessarter Holzrechten, wolle man weitere Schutzgebiete ausweisen. Friedl: »Wieder wurde eine Chance vertan.«

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Wörth. 03.11.2020

Windpark in Wörth kann gebaut werden

. Auf der Gemarkung von Wörth (Kreis Miltenberg) dürfen fünf Windenergieanlagen gebaut werden mit einer maximalen Höhe von 230 Metern. Der Windpark wird vom privatwirtschaftlichen Projektentwickler Juwi AG umgesetzt. Das Projekt befindet sich derzeit noch im Planungsstadium. Über Baubeginn und Bauzeit lässt sich deshalb derzeit nichts Konkretes sagen. Aus seiner langjährigen Erfahrung weiß das Unternehmen, das schon mehr als 1000 Windenergieanlagen gebaut hat, dass bis zur Inbetriebnahme drei bis fünf Jahre vergehen können.

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Elsenfeld-Rück-Schippach. 03.11.2020

Fünf Jahre Rück-Besinnungsweg und 30000 Besucher

Der Rück-Besinnungsweg im Elsenfelder Ortsteil Rück Schippach (Kreis Miltenberg) besteht nun fünf Jahre. 80 geladene Gäste feierten das in kleinem Rahmen zusammen mit allen sechs Künstlern, die entlang des Weges ihre Kunstwerke in einem breiten Spektrum von Kunststilen installiert haben: Alexander Schwarz, Dorfprozelten, Konrad Franz, Hausen, Karin Laumeister, Wörth, Christoph Jakob, Elsenfeld, Josef Speth, Schneeberg, Helmut Brendel, Amorbach.

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Aschaffenburg 03.11.2020

Atommüll-Lager auch im Spessart möglich

Auch im Spessart könnte der strahlende Atommüll für eine Million Jahre unter der Erde gelagert werden. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat von bundesweit insgesamt 90 möglichen Teilgebieten zwei in Unterfranken benannt: Teilgebiet 10 verläuft über den Spessart in Richtung Rhön. Aschaffenburg und der Spessart bei Lohr fallen in dieses Gebiet. In Teilgebiet 9 weiter südlich liegt unter anderem Würzburg.

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Aschaffenburg. 03.11.2020

Wanderungen im Odenwald

Der neu aufgelegte Reiseführer »Odenwald« von Stephanie Aurelia Staab führt zu bekannten Orten und versteckten Plätzen. Streuobstwiesen, Schluchten, Burgen, Schlösser, Städte und typische Odenwald-Dörfer werden vorgestellt. Neben Tipps zu Ausflugszielen und Einkehrmöglichkeiten finden sich Beiträge über Sehenswürdigkeiten und die Historie der Orte.

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Sailauf. 03.11.2020

Altes Wissen in Stein gemeißelt

Es muss eine Nacht- und Nebelaktion gewesen sein. Und ein Geländewagen oder ein Traktor kamen zum Einsatz. Über 80 Kilo jedenfalls wiegt der historische Grenzstein, den Unbekannte aus dem Wald in Sailauf (Kreis Aschaffenburg) wegschleppten. Walter Zentgraf (74), Obmann der Sailaufer Feldgeschworenen, die über Grenzen und Grenzsteine wachen, ist empört: Bei dem Stein, der an der Grenze zum Ortsteil Eichenberg stand, handelt es sich um einen der wertvollsten und markantesten in der Sailaufer Gemarkung, einen Dreimärker von 1811. Er heißt so, weil er drei Grenzen markiert.

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Elsenfeld/Erlenbach. 03.11.2020

Erinnerungen an die Berliner Mauer

Dieses Original-Betonstück der Berliner Mauer, die vor 30 Jahren fiel, steht auf dem Gelände des Schulzentrums Elsenfeld. Es ist 3,60 Meter hoch, 1,20 Meter breit und etwa 20 Zentimeter dick. CSU-Kreisrat Ivo Trützler holte das Mauerstück im Jahr der Einheit in den Kreis Miltenberg. Es soll ein bleibendes Mahnmal sein. Auf einer Tafel ist zu lesen: »Einigkeit und Recht und Freiheit – Landkreis Miltenberg 3. Oktober 1991«.

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Aschaffenburg. 03.11.2020

25 Jahre Hochschule Aschaffenburg

Mit 89 Studierenden des Diplom-Studiengangs Betriebswirtschaft begann vor 25 Jahren der Lehrbetrieb an der Fachhochschule Aschaffenburg. 1995 gingen Skeptiker davon aus, dass selbst die angepeilte Marke von 1000 Studierenden kaum zu knacken sei, erinnert sich Wilfried Diwischek, der frühere Hochschul-Präsident. Inzwischen hat die Hochschule 3350 Studierende. Sie besuchen 21 Studiengänge.

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Weibersbrunn. 03.11.2020

Gasthaus Echterspfahl ist für immer geschlossen

Eines der traditionsreichsten Gasthäuser im Spessart, das Forsthaus Echterspfahl bei Weibersbrunn (Kreis Aschaffenburg), hat am 31. Oktober für immer seine Pforten geschlossen. Wirtin Gabi Ballmann, gelernte Drogistin, führte das Lokal nach dem Tod ihrer Mutter seit 1976. Ihre Eltern hatten das Forsthaus Ende der 1960er Jahre der bayerischen Forstbehörde abgekauft. 1970 eröffneten sie es als Lokal. Gabi Ballmann war da gerade mal 13 Jahre alt.

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Lohr. 03.11.2020

Zu frühe Ernte im Stadtgärtle

»Da hat jemand die Feige geklaut.« Stadtgärtnerin Madeleine Riethmann deutet auf die Lücke, wo das kleine Feigenbäumchen stand. Jetzt ist es verschwunden. Da war ein Lohrer wohl etwas ungeduldig beim Ernten im Stadtgärtle, das vom Greenteam des Bauhofs in diesem Jahr erstmals angelegt worden war. Heimische und exotische Früchte sollen hier in der oberen Anlage an der Stadtmauer wachsen. Besucher können beobachten, wie die Pflanzen wachsen und aussehen. Es sollen sich aber auch alle bedienen können bei Salatköpfen, Roten Rüben, Tomaten, Kohlköpfen, Gurken und vielem mehr.

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Weilbach. 03.11.2020

Herbert Feuersteins Jahre in Weilbach

Der jüngst verstorbene Kabarettist, Musiker und Journalist Herbert Feuerstein lebte von 1973 bis 1989 in Weilbach (Kreis Miltenberg). »Mein Wald- und Wiesenidyll« schrieb er über den Ort in seiner 2014 erschienenen Autobiografie »Die neun Leben des Herrn F.«. Feuerstein, der Ruhe suchte, hatte ein großes Haus in Weilbach über ein Zeitungsinserat gefunden. Er zog hier mit Frau und Stieftochter ein.

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Neuendorf. 23.09.2020

Märchenhafte Figuren im Neuendorfer Wald

Der Märchenwald auf dem Gippelsberg in Neuendorf (Kreis Main-Spessart) hat sich vor allem in jüngster Zeit zu einem festen Ausflugsziel entwickelt. Vor 20 Jahren stellte Gustav Albert aus Neuendorf mit Erlaubnis des damaligen Bürgermeisters die erste Figur auf. Bis zu seinem 90. Geburtstag im Jahr 2010 wurden es immer mehr:

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Großheubach. 23.09.2020

Gartenschläfer-Fünflinge ausgewildert

Die fünf kleinen verwaisten Gartenschläfer-Babys, die in einem Ferienhaus in Großheubach entdeckt worden waren (wir berichteten im September-»Spessart«), sind jetzt in die Freiheit entlassen worden. Korinna Seybold von der Wildtierhilfe Odenwald in Bad König hatte sie mit spezieller Nahrung großgezogen. Nachdem die kleinen Nager danach ihre Tage in einem Außengehege der Wildtierhilfe verbracht hatten, wurden sie vom Bund Naturschutz nach Großheubach zurückgeholt.

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Wertheim/Walldürn. 23.09.2020

Wanderkarten um Wertheim und Walldürn

Zwei neue Wanderkarten für Wertheim und Walldürn haben das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) Baden-Württemberg und der Odenwaldklub herausgegeben. Sie decken weite Teile des Main-Tauber-Kreises ab und reichen im Westen in den bayerischen und hessischen Odenwald hinein. Im Norden der Wertheimer Karte geht es bis in den Spessart.

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Hösbach. 23.09.2020

Ernten erlaubt

Einfach irgendwo in freier Natur oder auf einer Streuobstwiese Obst pflücken, das ist verboten. Tatsächlich? Nein, nicht überall. Auf einer Streuobstwiese in Hösbach-Rottenberg (Kreis Aschaffenburg) sind jetzt einige Stämme von Obstbäumen mit einem gelben Band umwickelt. Darauf steht in roter Schrift »Ernten erlaubt«.

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Lohr. 23.09.2020

Geteilte Meinung zu »Mopper und Schnüdel«

Erst die umstrittene Schneewittchen-Statue vor der Stadthalle, jetzt die Plastik »Mopper und Schnüdel« auf dem Schlossplatz vor dem Rathaus. Hier beginnen alle Lohrer Stadtführungen, und mancher Gast hat schon gefragt, was die Figuren darstellen. Die Stadtführer erklären es: Der als pralle Blutwurst geformte Mopper steht für die Einheimischen, der dürre Wurstzipfel »Schnüdel« symbolisiert die Zugezogenen.

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Flörsbachtal/Jossgrund/Rüdenau. 23.09.2020

Für und Wider Windkraft

Während der neue Windpark Rosskopf bei Jossgrund und Flörsbachtal (Main-Kinzig-Kreis) am Netz ist, wird im Odenwald noch um den Bau von Windrädern gestritten. Auf dem Rosskopf erzeugen die sechs Windräder rund 50 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom im Jahr, teilte die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) mit. Das entspricht dem Bedarf von rund 14000 Drei-Personen-Haushalten.

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Alzenau/Kahl. 23.09.2020

Kätzchen reist von Tunesien nach Kahl

Friederike H. aus dem Kreis Offenbach hat das Kätzchen auf ihrem Arm Felicità genannt. Das bedeutet Glück. Und Glück hat das Kätzchen wirklich gehabt. Seine Geschichte geht so:

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Klingenberg. 23.09.2020

Förderverein für die Clingenburg-Festspiele

Die Clingenburg-Festspiele sollen künftig wieder stattfinden. Ein erster Schritt wurde jetzt mit der Gründung des Fördervereins Burgfestspiele Klingenberg vollzogen. Vorsitzende ist Christel Ney aus Kleinwallstadt (Kreis Miltenberg).

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