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Zeitschrift "Spessart" 27.12.2021

Allen Wander- und Heimatfreund*innen alles Gute für 2022 – vor allem Gesundheit!

Das wünschen der Präsident, die neugewählte Vorstandschaft und die Geschäftsstelle.

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Aschaffenburg. 27.12.2021

Der Vorstandssprecher 2022 heißt Michael Seiterle

Mit 44 Jahren (verheiratet, 4 Kinder) ist Michael Seiterle einer der jüngsten Vorstände im Spessartbund und dazu nun auch Vorstandssprecher. Aufgewachsen ist er in der Region, in Erlenbach am Main und Obernburg. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre und des Tourismusmanagements arbeitet er seit 2005 als Geschäftsführer des Tourismusverbandes Spessart-Mainland und ist mit seinem Team zuständig für die touristische Vermarktung und Entwicklung des bayerischen und hessischen Spessarts sowie des Mainvierecks. Dazu ist er tätig als Dozent für Tourismusmarketing an der TH Aschaffenburg.

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Aschaffenburg. 27.12.2021

Wandervorschläge geben und Kopfrechnen

Wilfried Ackermann, ehrenamtlicher Ladendienstler, ist 72 Jahre alt und Leichtathlet. Der ehemalige Programmierer ist seit ein paar Jahren im wohlverdienten Ruhestand. Mit seiner Frau lebt er seit 40 Jahren in Aschaffenburg. Wie erlebt er seine Aufgabe?

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Aschaffenburg. 27.12.2021

Mitarbeiter(in) gesucht

Für die kaufmännischen Angelegenheiten in der Geschäftsstelle Treibgasse 3 in Aschaffenburg suchen wir ab Februar 2022 eine(n) Mitarbeiter(in) auf Teilzeit-Basis mit 20 h/Woche.

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Glattbach. 27.12.2021

Neuer »Gau Hessen« geschaffen

Die auf der Spessartbund-Vertreterversammlung im November 2021 beschlossene Zusammenführung des »Gau Nord« und »Gau Frankfurt« zum »Gau Hessen« birgt nach Ansicht des Vorstandssprechers 2021 des Spessartbundes Herbert Arnold die Chance, dass hessische Belange in der Öffentlichkeit und gegenüber den politischen Institutionen und Gremien zielgenau diskutiert und bearbeitet werden können.

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Zeitschrift "Spessart" 27.12.2021

1. Entdeckertagebuch vom Spessart

Liebe Kinder! Es ist manchmal langweilig, mit den Eltern zu wandern, das stimmt. Wenn ihr aber dieses Heft unter dem Arm, den Mut und die Fantasie dazu habt, dann kann ein Streifzug durch die Natur zu einer Expedition in eine geheimnisvolle Welt voller Wunder werden. Das Entdeckerbuch soll euch dabei begleiten - mit Ideen und viel Platz für eure eigenen Entdeckungen. Also, schaut und hört genau hin!

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Erlenbach. 03.11.2020

Luxusliner MS Johanna kommt aus Erlenbach

Was auf unserem Foto noch auf der Helling der Schiffswerft in Erlenbach (Kreis Miltenberg) liegt, dampft inzwischen als MS Johanna auf der Donau. Die Reederei Wurm und Noe aus Passau hat das hochbetagte Schiff, Baujahr 1899, in Erlenbach für rund vier Millionen Euro in einen Luxus-Liner umbauen lassen. »Sogar die Hülle wurde verändert«., berichtet Werfteigner Johann Brunner. Die Donau ist Johannas Heimatgewässer. Als Schleppkahn für die Donaudampfschifffahrtsgesellschaft konstruiert und 1978 erstmals zu einem Fahrgastschiff umgebaut, geht das rund 66 Meter lange und neun Meter breite Schiff in Passau, Regensburg und Linz auf Fahrt.

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Aschaffenburg. 03.11.2020

Schutzflächen im Spessart abgelehnt

Die CSU/FW-Mehrheit im Umweltausschuss des bayerischen Landtags hat einen Antrag der SPD abgelehnt zur Ausweisung von Naturwald-Gebieten im Spessart. Begründet wurde die Ablehnung laut dem Grünen Abgeordneten und Ausschuss-Mitglied Patrick Friedl, Würzburg, mit dem Hinweis, im Spessart gebe es genug Flächen, die unter Schutz stehen. Probleme gebe es außerdem mit den Spessarter Holzrechten, wolle man weitere Schutzgebiete ausweisen. Friedl: »Wieder wurde eine Chance vertan.«

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Wörth. 03.11.2020

Windpark in Wörth kann gebaut werden

. Auf der Gemarkung von Wörth (Kreis Miltenberg) dürfen fünf Windenergieanlagen gebaut werden mit einer maximalen Höhe von 230 Metern. Der Windpark wird vom privatwirtschaftlichen Projektentwickler Juwi AG umgesetzt. Das Projekt befindet sich derzeit noch im Planungsstadium. Über Baubeginn und Bauzeit lässt sich deshalb derzeit nichts Konkretes sagen. Aus seiner langjährigen Erfahrung weiß das Unternehmen, das schon mehr als 1000 Windenergieanlagen gebaut hat, dass bis zur Inbetriebnahme drei bis fünf Jahre vergehen können.

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Elsenfeld-Rück-Schippach. 03.11.2020

Fünf Jahre Rück-Besinnungsweg und 30000 Besucher

Der Rück-Besinnungsweg im Elsenfelder Ortsteil Rück Schippach (Kreis Miltenberg) besteht nun fünf Jahre. 80 geladene Gäste feierten das in kleinem Rahmen zusammen mit allen sechs Künstlern, die entlang des Weges ihre Kunstwerke in einem breiten Spektrum von Kunststilen installiert haben: Alexander Schwarz, Dorfprozelten, Konrad Franz, Hausen, Karin Laumeister, Wörth, Christoph Jakob, Elsenfeld, Josef Speth, Schneeberg, Helmut Brendel, Amorbach.

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Aschaffenburg 03.11.2020

Atommüll-Lager auch im Spessart möglich

Auch im Spessart könnte der strahlende Atommüll für eine Million Jahre unter der Erde gelagert werden. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat von bundesweit insgesamt 90 möglichen Teilgebieten zwei in Unterfranken benannt: Teilgebiet 10 verläuft über den Spessart in Richtung Rhön. Aschaffenburg und der Spessart bei Lohr fallen in dieses Gebiet. In Teilgebiet 9 weiter südlich liegt unter anderem Würzburg.

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Aschaffenburg. 03.11.2020

Wanderungen im Odenwald

Der neu aufgelegte Reiseführer »Odenwald« von Stephanie Aurelia Staab führt zu bekannten Orten und versteckten Plätzen. Streuobstwiesen, Schluchten, Burgen, Schlösser, Städte und typische Odenwald-Dörfer werden vorgestellt. Neben Tipps zu Ausflugszielen und Einkehrmöglichkeiten finden sich Beiträge über Sehenswürdigkeiten und die Historie der Orte.

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Sailauf. 03.11.2020

Altes Wissen in Stein gemeißelt

Es muss eine Nacht- und Nebelaktion gewesen sein. Und ein Geländewagen oder ein Traktor kamen zum Einsatz. Über 80 Kilo jedenfalls wiegt der historische Grenzstein, den Unbekannte aus dem Wald in Sailauf (Kreis Aschaffenburg) wegschleppten. Walter Zentgraf (74), Obmann der Sailaufer Feldgeschworenen, die über Grenzen und Grenzsteine wachen, ist empört: Bei dem Stein, der an der Grenze zum Ortsteil Eichenberg stand, handelt es sich um einen der wertvollsten und markantesten in der Sailaufer Gemarkung, einen Dreimärker von 1811. Er heißt so, weil er drei Grenzen markiert.

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Elsenfeld/Erlenbach. 03.11.2020

Erinnerungen an die Berliner Mauer

Dieses Original-Betonstück der Berliner Mauer, die vor 30 Jahren fiel, steht auf dem Gelände des Schulzentrums Elsenfeld. Es ist 3,60 Meter hoch, 1,20 Meter breit und etwa 20 Zentimeter dick. CSU-Kreisrat Ivo Trützler holte das Mauerstück im Jahr der Einheit in den Kreis Miltenberg. Es soll ein bleibendes Mahnmal sein. Auf einer Tafel ist zu lesen: »Einigkeit und Recht und Freiheit – Landkreis Miltenberg 3. Oktober 1991«.

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Aschaffenburg. 03.11.2020

25 Jahre Hochschule Aschaffenburg

Mit 89 Studierenden des Diplom-Studiengangs Betriebswirtschaft begann vor 25 Jahren der Lehrbetrieb an der Fachhochschule Aschaffenburg. 1995 gingen Skeptiker davon aus, dass selbst die angepeilte Marke von 1000 Studierenden kaum zu knacken sei, erinnert sich Wilfried Diwischek, der frühere Hochschul-Präsident. Inzwischen hat die Hochschule 3350 Studierende. Sie besuchen 21 Studiengänge.

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Weibersbrunn. 03.11.2020

Gasthaus Echterspfahl ist für immer geschlossen

Eines der traditionsreichsten Gasthäuser im Spessart, das Forsthaus Echterspfahl bei Weibersbrunn (Kreis Aschaffenburg), hat am 31. Oktober für immer seine Pforten geschlossen. Wirtin Gabi Ballmann, gelernte Drogistin, führte das Lokal nach dem Tod ihrer Mutter seit 1976. Ihre Eltern hatten das Forsthaus Ende der 1960er Jahre der bayerischen Forstbehörde abgekauft. 1970 eröffneten sie es als Lokal. Gabi Ballmann war da gerade mal 13 Jahre alt.

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Lohr. 03.11.2020

Zu frühe Ernte im Stadtgärtle

»Da hat jemand die Feige geklaut.« Stadtgärtnerin Madeleine Riethmann deutet auf die Lücke, wo das kleine Feigenbäumchen stand. Jetzt ist es verschwunden. Da war ein Lohrer wohl etwas ungeduldig beim Ernten im Stadtgärtle, das vom Greenteam des Bauhofs in diesem Jahr erstmals angelegt worden war. Heimische und exotische Früchte sollen hier in der oberen Anlage an der Stadtmauer wachsen. Besucher können beobachten, wie die Pflanzen wachsen und aussehen. Es sollen sich aber auch alle bedienen können bei Salatköpfen, Roten Rüben, Tomaten, Kohlköpfen, Gurken und vielem mehr.

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Weilbach. 03.11.2020

Herbert Feuersteins Jahre in Weilbach

Der jüngst verstorbene Kabarettist, Musiker und Journalist Herbert Feuerstein lebte von 1973 bis 1989 in Weilbach (Kreis Miltenberg). »Mein Wald- und Wiesenidyll« schrieb er über den Ort in seiner 2014 erschienenen Autobiografie »Die neun Leben des Herrn F.«. Feuerstein, der Ruhe suchte, hatte ein großes Haus in Weilbach über ein Zeitungsinserat gefunden. Er zog hier mit Frau und Stieftochter ein.

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Neuendorf. 23.09.2020

Märchenhafte Figuren im Neuendorfer Wald

Der Märchenwald auf dem Gippelsberg in Neuendorf (Kreis Main-Spessart) hat sich vor allem in jüngster Zeit zu einem festen Ausflugsziel entwickelt. Vor 20 Jahren stellte Gustav Albert aus Neuendorf mit Erlaubnis des damaligen Bürgermeisters die erste Figur auf. Bis zu seinem 90. Geburtstag im Jahr 2010 wurden es immer mehr:

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Großheubach. 23.09.2020

Gartenschläfer-Fünflinge ausgewildert

Die fünf kleinen verwaisten Gartenschläfer-Babys, die in einem Ferienhaus in Großheubach entdeckt worden waren (wir berichteten im September-»Spessart«), sind jetzt in die Freiheit entlassen worden. Korinna Seybold von der Wildtierhilfe Odenwald in Bad König hatte sie mit spezieller Nahrung großgezogen. Nachdem die kleinen Nager danach ihre Tage in einem Außengehege der Wildtierhilfe verbracht hatten, wurden sie vom Bund Naturschutz nach Großheubach zurückgeholt.

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