Verteidigung legt Revision im Fall des Offiziers Franco A. ein 

Freispruch gefordert

Frankfurt
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Franco A.
Franco A. in Handschellen hinter der Anklagebank im Hochsicherheitssaal des Oberlandesgerichts.
Foto: Boris Roessler/dpa
Die Verteidigung des wegen Anschlagsplänen verurteilten Bundeswehroffiziers Franco A. hat Revision eingelegt. Das teilte das Oberlandesgericht Frankfurt am Dienstag mit.

Die Richter hatten den 33-Jährigen am Freitag zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Sie sahen es als erwiesen an, dass er eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet hatte und unerlaubt Waffen besaß, außerdem wurde er wegen Betrugs schuldig gesprochen.

Die Richter urteilten, Franco A. habe den festen Entschluss gefasst, Angriffe auf hochrangige Politiker und Personen des öffentlichen Lebens zu verüben. Hintergrund sei seine seit Jahren verfestigte rechtsextreme, völkisch-nationalistische und rassistische Gesinnung.

Die Verteidigung hatte bereits angekündigt, Revision einlegen zu wollen, sie hatte Freispruch gefordert. Franco A. hatte bis zuletzt die Vorwürfe bestritten und erklärt, Waffen und Munition für den Fall eines Zusammenbruchs der öffentlichen Ordnung in Deutschland gehortet zu haben.

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