documenta: Umstrittene Banner-Installation wird abgebaut

Antisemitismusvorwurf

Kassel
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Antisemitismus-Vorwurf gegen documenta-Motiv
Erst schwarz verhüllt - und schließlich abgebaut: die heftig kritisierte Installation des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi.
Foto: Swen Pförtner/dpa
Die heftig umstrittene großflächige Banner-Installation auf der documenta in Kassel wird abgebaut.

Dies solle noch am Dienstag geschehen, sagte Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD). Das Werk namens «People's Justice» des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi hatte für eine Welle der Empörung gesorgt, viele sehen antisemitische Motive. Die Installation zeigt unter anderem einen Soldaten mit Schweinsgesicht. Er trägt ein Halstuch mit einem Davidstern und einen Helm mit der Aufschrift «Mossad» - die Bezeichnung des israelischen Auslandsgeheimdienstes. Die Verantwortlichen der documenta hatten zunächst entschieden, das Werk mit schwarzen Stoffbahnen zu verhängen - allerdings erst drei Tage, nachdem es installiert worden war. 

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