CDU Main-Kinzig nominiert Gabriele Stenger

Landratswahl: 46-jährige Hanauerin mit 98 Prozent der Stimmen als Kandidatin ins Rennen geschickt

Hanau
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CDU-Landratskandidatin Gabriele Stenger
Foto: CDU Main-Kinzig
Mit ei­nem kla­ren Vo­tum von 98 Pro­zent Zu­stim­mung ha­ben die rund 150 De­le­gier­ten der CDU Main-Kin­zig Ga­brie­le Sten­ger aus Ha­nau zu ih­rer Land­rats­kan­di­da­tin ge­kürt. Mit die­sem star­ken Er­geb­nis, so die CDU Main-Kin­zig in ei­ner Mit­tei­lung, star­te die 46-Jäh­ri­ge mit ei­ner ge­hö­ri­gen Por­ti­on Rü­cken­wind in den gut drei­mo­na­ti­gen Wahl­kampf.

Die Landratswahl im Main-Kinzig-Kreis findet am 29. Januar 2023 statt. Stenger bezeichnete sich in ihrer Rede als »Problem-Managerin. Die studierte Juristin und selbstständige Steuerberaterin betonte, sie wolle ihre berufliche Erfahrung nutzen, um die Probleme in den aktuell schwierigen Zeiten zu bewältigen.

Politische Schwerpunkte

Politische Schwerpunkte will die verheiratete dreifache Mutter, die mit ihrer Familie sowie zwei Hunden und einer Katze in Steinheim lebt, in den Bereichen Bildung, Wirtschaftsförderung, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Natur und Umweltschutz setzen. Ihr Ziel sei es, dass nach sechs Jahren der Main-Kinzig-Kreis besser aufgestellt ist für das kommende Jahrzehnt.

Als Ziele beschreibt sie: eine florierende Wirtschaft mit innovativen und leistungsstarken Unternehmen, mehr Arbeitsplätze, mehr Kaufkraft und höhere Gewerbesteuereinnahmen für die Kommunen. Moderne Schulen mit durchgängiger Ausstattung auf der Höhe der Zeit machten auch die Wertschätzung für Schüler und Lehrer deutlich. Verlässliche Kinderbetreuung, um jungen Familien die Flexibilität zu ermöglichen, die sie in ihrem Alltag brauchen. Stenger: »Durch wirkungsvolle Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen und Schwerpunkte beim Artenschutz haben wir den Main-Kinzig-Kreis zum nachhaltigsten Landkreis Hessens entwickelt.«

Digitalisierung und Bildung

Das Thema Digitalisierung wolle sie zur Chefsache machen, dem Fachkräftemangel mit dem Bau eines Auszubildendencampus, wie ihn die Junge Union vorgeschlagen habe, entgegenwirken. In der Schulpolitik sollten Kapazitäten und Angebote dort entstehen, wo es nötig sei, um, wie es in der Mitteilung heißt, »den Schülerinnen und Schülern, die unterschiedlich talentiert sind, beste Voraussetzungen für ihr späteres Leben zu schaffen«.

In der anschließenden Aussprache hoben die Redner - darunter die Bundestagsabgeordnete Katja Leikert, die Landtagsabgeordneten Heiko Kasseckert und Michael Reul, die Großkrotzenburger Bürgermeisterin Theresa Neumann sowie die Hanauer CDU-Fraktionsvorsitzende Isabelle Hemsley und der Gelnhäuser CDU-Chef Christian Litzinger - die Sachkenntnis, aber auch die empathische Art der Kandidatin hervor. Sie sei eine echte Teamplayerin, die sich als Stadtverordnete in Hanau sowie als stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende schnell Respekt und Anerkennung erworben habe. »Gabriele Stenger ist die beste Kandidatin für diese Wahl«, wird Ines Claus, CDU-Fraktionsvorsitzende im Hessischen Landtag, zitiert.

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