Windkraftpläne in Boxbrunn beerdigt

Energie: Zonierung macht Amorbachs Pläne zunichte

Amorbach
< 1 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Das war es mit den Wind­kraft­plä­nen der Stadt Amor­bach na­he Box­brunn: Der Stadt­rat wird we­der den Flächen­nut­zungs­plan än­dern noch den Be­bau­ungs­plan »Son­der­ge­biet Wind-park Box­brunn« auf­s­tel­len.
Den Todesstoß versetzte das Ergebnis des Zonierungsverfahrens des Bezirks Unterfranken. Wie Bürgermeister Peter Schmitt am Donnerstag im Rat sagte, sei die vorgesehene Ausnahmezone auf Amorbacher und Weilbacher Gebiet erheblich reduziert worden.
421 Hektar seien ursprünglich eingebracht worden, am Ende seien nur 227 Hektar als Ausnahmezone für Windenergie ausgewiesen worden. Diese Flächen befinden sich Schmitt zufolge aber nicht auf Amorbacher, sondern Weilbacher Gemarkung. Aus diesem Grund wird gemäß einstimmigem Beschluss des Stadtrats auch der Flächennutzungsplan in dieser Gemarkung nicht geändert.
Alternative bei Beuchen
Dies bedeutet allerdings nicht das Ende der Windkraftpläne des Stadtrats, denn dieser will grundsätzlich daran festhalten, auf geeigneten Flächen Windkraft zu ermöglichen. Nachdem Boxbrunn »gestorben« ist, rückt jetzt die Gemarkung zwischen dem Stadtteil Beuchen und dem baden-württembergischen Steinbach in den Fokus, die der Stadtrat vor einigen Jahren als zweite Priorität nach Boxbrunn gesehen hatte.
Die dortigen Flächen, an denen auch die Gemeinde Schneeberg beteiligt ist, böten laut Zonierungsverfahren Möglichkeiten zur Windkraft, bestätigte Verwaltungsleiter Gerhard Köhler auf Nachfrage unseres Medienhauses. Eine gut besuchte Sonderbürgerversammlung habe bereits stattgefunden, berichtete er. Sollte man mit allen Beteiligten eine Einigung erzielen, müsste dort der Flächennutzungsplan geändert und ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Winfried Zang
Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!