Weilbacher Ortsteil Gönz bekommt Notstromaggregat

Thema im Gemeinderat

Weilbach
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Um auf ei­nen wei­te­ren län­ge­ren Stro­m­aus­fall im Weil­ba­cher Orts­teil Gönz vor­be­rei­tet zu sein, soll dort ein Not­strom­ag­g­re­gat an­ge­schafft wer­den. Der jüngs­te Stro­m­aus­fall ha­be die­se Lü­cke in der Aus­stat­tung der Feu­er­wehr Gönz auf­ge­zeigt, hieß es in der Rats­sit­zung am Di­ens­tag.

Zwar könne die Feuerwehr aus Weckbach Unterstützung leisten, Ziel müsse aber sein, dass die Feuerwehren in den Ortsteilen auch alleine handlungsfähig seien. Die lange Ausfallzeit des Stroms habe am Ende zu kalten Wohnungen geführt, hieß es im Gemeinderat. Deshalb werden zur Not warme Aufenthaltsmöglichkeiten in den Ortsteilen bereitgestellt und dafür Stromgeneratoren angeschafft.

Geplant sind als Standorte das Feuerwehrhaus Weilbach, das Dorfgemeinschaftshaus Weckbach und das Waschhäuschen Gönz. Sobald die Neuwahlen der Feuerwehr Weilbach abgeschlossen sind, werde man weitere Optimierungen vornehmen. Insbesondere der Ortsteil Reuenthal müsse dann betrachtet werden.

Neben der Ausstattung der Feuerwehr Gönz sei eine Meldung besonders wichtig. Das Bayernwerk hat angekündigt, dass 2023 mit der Erdverkabelung der Stromtrasse von Weckbach nach Gönz begonnen werde. Den ganzen Leitungsring im Odenwald möchte das Bayernwerk Stück für Stück in die Erde bringen, um so Vorfälle wie beim jüngsten heftigen Schneefall zu verhindern.

Gemeinderat Weilbach in Kürze

Der Gemeinderat Weilbach hatte am Dienstag weitere Themen.

Sirenen: In Weilbach sollen die Feuerwehrsirenen modernisiert und umgestaltet werden. Derzeit verfügt der Markt über vier Anlagen in Gönz, Weckbach und zwei Anlagen in Weilbach (alte Schule und Feuerwehrgerätehaus). Die sind nicht überall zu hören, in manchen Gebieten hängt eine Wahrnehmung aber auch von der Windrichtung ab. Seitens der Verwaltung werden Überlegungen angestellt, die vorhandene Sireneninfrastruktur zu erneuern und auf moderne E-Sirenen umzustellen, die über Digitalfunk angesteuert werden können. Über das Ergebnis der Analyse und das Ergebnis einer Simulation durch eine E-Sirene informierte Bürgermeister Robin Haseler (SPD). Aus den präsentierten Darstellungen ging detailliert hervor, mit welcher Lautstärke eine Alarmierung an jeder Stelle im Ortsgebiet wahrnehmbar ist. Es wurde festgestellt, dass nach einer erfolgten Umstellung sowohl in Weilbach als auch im Gemeindeteil Weckbach die Ortsränder besser erreichbar sind. Nicht gehört werden können die Sirenen weiterhin in Weilbach-West. In früheren Zeiten hatte sich dort eine Anlage befunden, die aber demontiert wurde. Die mit der Begutachtung beauftragte Firma empfahl, eine Sirenenanlage auf dem Spielplatz in Weilbach-West zu errichten, um auch diesen Bereich abzudecken. Diese könne dort mangels Gebäude nur als Standsirene gebaut werden. Hierüber werde bereits ein Angebot angegeben. Es wird angestrebt, die Sirenen im Rahmen einer Fördermöglichkeit umzustellen, Anträge hierfür wurden gestellt.

Nichtöffentliche Sitzung: Um behördliche Dienstleistungen der Bevölkerung auch digital bereitstellen zu können, muss die Kommune auf Angebote externer Dienstleister zurückgreifen. Diese bieten besonders für das Ordnungs- und das Einwohnermeldeamt entsprechende Programme an, deren Anschaffung mit 90 Prozent bezuschusst wird. Der Gemeinderat beschloss in nichtöffentlicher Sitzung, bei der Firma AKDB zwei Programme für 17.200 Euro (Eigenanteil 1700 Euro) und bei der Firma Komuna eine Software für 3700 Euro (zuzüglich monatlicher Gebühr von 92 Euro) sowie Dienstleistungen für 2300 Euro (zuzüglich monatlicher Gebühr von 65 Euro) zu erwerben. (hjf)

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