Wasser und Obst für die Mitarbeiter

Gesundheit: Informationen für die Arbeitsgruppe

Kreis Miltenberg
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Die Ar­beits­grup­pe Ge­sund­heits­re­gi­on plus hat ih­re Ar­beit fort­ge­setzt. Zum Ein­s­tieg ins Hand­lungs­feld »ge­sun­de Le­bens­wel­ten« hat­te sich die Ar­beits­grup­pe im Vor­feld mit den The­men be­trieb­li­che Ge­sund­heits­för­de­rung und Ge­sund­heits­ma­na­ge­ment (BGF/BGM) von klei­nen und mitt­le­ren Un­ter­neh­men in der Re­gi­on so­wie mit Aspek­ten der Ge­sund­heits­för­de­rung in Kin­der­ta­ges­stät­ten be­schäf­tigt.
Firmeninhaber Johannes Oswald stellte die Aktivitäten rund um die Gesundheit seiner Mitarbeiter vor. Exemplarisch berichtete er über Elemente seines BGF-Systems wie kostenlose Wasserspender und Obst für alle Mitarbeiter, Yoga- und Rückenschulkurse, die einmal jährlich stattfindende Arbeitsplatzbegehung durch eine Physiotherapeutin, aber auch den Aspekt der psychischen Gesundheit, die er in Mitarbeiterbefragungen aufgreift.
Umfrage in Kitas
Die Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregion plus, Judith Seidel, berichtete von einer telefonischen Umfrage bei 34 Kindertagesstätten-Leitungen im Landkreis zum Thema Gesundheitsförderung und Prävention. Die Ergebnisse: Die Einrichtungen sehen sich gut aufgestellt. Betriebliches Gesundheitsmanagement sei meist kein Thema, gehe im Alltagsstress unter. Die meisten der befragten Leiterinnen würden daher ein Engagement auf Landkreisebene begrüßen.
Angst- und Essstörungen
Hans Dietrich Gersdorf, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, aus Goldbach referierte über die Situation am Bayerischen Untermain. Grundsätzlich wüchsen die allermeisten Kinder bei bester Gesundheit auf. Er betonte aber, dass Leistungsdruck und dadurch bedingte Angst- sowie Essstörungen auf dem Vormarsch seien. Aufgrund »kinderunfreundlicher«, gesellschaftlicher Strukturen seien Entwicklungsstörungen nicht außergewöhnlich. Handlungsbedarf sah er bei der systematischen Erfassung von Entwicklungsstörungen bei Vorschulkindern sowie bei der Inklusion von psychisch-kranken Kindern und Jugendlichen.
Hubert Hortig vom Gesundheitsamt will die Bevölkerung über bestehende Angebote informieren. Heidrun Schmitt-Flicker vom Sozialpsychiatrischen Dienst der AWO und Reinhild Reuter von der Erziehungsberatungsstelle der Caritas berichteten über das Projekt Löwenherz.
Dieses niedrigschwellige Angebot wurde in Kooperation mit dem Jugendamt und den Beratungsstellen für Kinder mit (mindestens) einem psychisch belasteten Elternteil konzipiert. Redaktion
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