"The Seer" überzeugt im Erlenbacher Beavers

Augsburger Band Songs präsentiert mitreißende und kreativ arrangierte Songs

Erlenbach a.Main
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Spielte am Samstagabend vor zahlreichen Fans im Erlenbacher Beavers ein großartiges Konzert: Die Augsburger Band The Seer.
Foto: Marco Burgemeister
Großar­ti­ges Song­ma­te­rial, ab­wechs­lungs­reich in­stru­men­tiert, fan­tas­tisch ar­ran­giert und mit ein­gän­gi­gen und tol­len Me­lo­di­en und Ge­sangs­li­ni­en ver­se­hen: Die Augs­bur­ger Band The Se­er lie­fer­te bei ih­rem Gast­spiel am Sams­ta­g­a­bend vor zahl­rei­chen Zu­schau­ern ein klas­se Kon­zert ab, das si­cher­lich vie­len lan­ge in sc­hö­ner Er­in­ne­rung blei­ben wird.

Schon mit dem ersten Stück »Meditating« war ein guter Draht zum Publikum hergestellt, was sich im Verlauf des Programms nicht mehr ändern sollte. Die Eröffnungsnummer entpuppte sich als atmosphärisch angelegt und zugleich als Ohrwurm erste Güte.

Dabei verbreitete die Band aus Jürgen Seipt (Gesang, Gitarre), Jürgen Nils Möller (Bass), Peter Seipt (Keyboard, Akkordeon, Melodica) Michael Nigg (Schlagzeug, Percussion) und Jo Corda (Mandoline, Geige, Gitarre) viel Spielfreude und gute Laune. Gekonnt nutzte die Augsburger Band, deren (Erfolgs-) Geschichte vor mittlerweile über 30 Jahren begann, ihre vielfältigen musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten. Auch das zweite Stück »Own World« schafft The Seer auf ideenreiche Art und Weise auszubalancieren zu einem harmonischen und zugleich abwechslungsreichen Klangbild. So durfte jeder der Musiker mit ganz eigenen Parts im Vordergrund stehen und glänzen, um dann wieder zu beweisen, was für ein perfekt eingespieltes und engagiertes Team die Formation doch ist.

Egal ob die Musik mit voller Kraft oder gefühlvoll getragen präsentiert wurde, selten hat ein Konzert solch eine Dichte an Qualität und Variation. Keine einzige Länge innerhalb eines Liedes, keine Einbußen in Sachen Niveau, egal ob älteres oder neueres Material: Derart konsequent abzuliefern war beeindruckend, was das Publikum durch mitklatschen und anfeuern honorierte.

The Seer spricht zudem Fans aus verschiedenen Genres an. Folk-Elemente, griffige, mitreißende Gitarrenriffs wie etwa bei »The One«, die Mundharmonika bei »November Rain«: Das Selbstverständnis, mit dem die Augsburger zahlreiche Einflüsse zu einem schlüssigen und vor allem authentisch wirkenden, eigenen Stil vermengen, ist bemerkenswert. Stücke wie »The black and the blue« sind hohe Songwriting-Kunst und perfekt, wie sie sind.

Sowohl der Leadgesang von Jürgen Seipt als auch die zusätzliche Vocals anderer Bandmitglieder kamen versiert und wurden mit viel Leidenschaft vorgetragen. Zahlreiche Höhepunkte wie die stimmungsvolle Akustik-Version von »Man in the mirror« oder das sich dynamisch entwickelnde »Wait for the day« ließen die Zeit wie im Flug vergehen.

Fazit: The Seer hat alles, was eine hervorragende Band ausmacht. Wenn dies dann auf ein dankbares, begeisterungsfähiges Publikum trifft, entsteht eine besondere Magie, wie der Konzertabend gezeigt hat.

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