The BoMassa Experience im Beavers: Bluesrock mit Feingefühl

Konzert in Erlenbach

Erlenbach a.Main
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Begeisterten am Freitagabend im Erlenbacher Beavers mit authentischen und leidenschaftlich gespielten Bluesrock-Interpretationen: The BoMassaExperience.
Foto: Marco Burgemeister
Blues­rock mit vie­len Nu­an­cen, von ei­ner ver­sier­ten und fa­cet­ten­rei­chen In­stru­men­tal- so­wie Ge­sangs­frak­ti­on in ab­wechs­lungs­rei­che Ar­ran­ge­ments ein­ge­bet­tet und mit viel Au­then­ti­zi­tät so­wie spür­ba­rer Lie­be zum Gen­re prä­sen­tiert: Da­für stand die Band The Bo­Mas­sa Ex­pe­ri­en­ce bei ih­rem Auf­tritt am Frei­ta­g­a­bend im Bea­vers.

Sängerin Kati Luft, Bassist Steffen Schumacher, Drummer Gabriel Illert, Gitarrist Gor Moore und Keyboarder Bernhard Illert - die beiden letztgenannten brauchten ebenfalls noch ihre Gesangstalente in Form von Backing Vocals mit ein - ließen schon von den ersten Takten an keinen Zweifel daran, dass an diesem Abend das Publikum mit viel musikalischer Leidenschaft interpretierte Bluesrock-Songs erwarten darf. »I'll play the blues for you« war somit natürlich bereits alleine wegen des Titels äußerst passend zum Einstieg und zur Einstimmung, wobei die Worte dann auch akustisch mit Stil untermauert wurden.

Auch der weitere Konzertverlauf bot Abwechslung auf sehr hohem Niveau, Stücke wie »John Henry« zeichneten sich unter anderem dadurch aus, dass neben der kompakten Gesamterscheinung jeder in der Band seine großartigen Momente hatte, in der das jeweilige Mitglied glänzen durfte. So wurde beispielsweise den Gesangspassagen von Luft oder Instrumentalisten viel Raum im Klangbild gelassen, während gleichzeitig Gitarre, Bass, Drums und Keyboard stets songdienlich eingesetzt wurden, ohne ein überladenes des Klangbild zu erzeugen.

Saiten, Felle und Tasten

In den Abschnitten ohne Vocals dagegen durften dann die The BoMassa Experience-Musiker an Saiten, Fellen und Tasten ihr Können beweisen. Dabei klappte die Gratwanderung zwischen virtuosen, aber stets mitreißenden Solo-Einlagen perfekt. Wohlig-warme Gitarrenläufe, Breaks mit tragenden Grooves und Basslinien sowie zauberhafte Keyboardeinsätze waren einige der wichtigen Eckpfeiler im Gesamtbild. Die Balance zwischen rockigen und ruhigeren, balladesken Ansätzen stimmte ebenso, manchmal sogar innerhalb einzelner Songs vereint. Dass die jeweiligen stimmlichen Qualitäten geschickt eingesetzt wurden rundete den stimmigen Gesamteindruck ab.

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