Stimmungsvoll, mystisch, beeindruckend

Vernissage: Heidi Hahn aus Aalen stellt Gemälde unter dem Titel »Fluchten« im Klingenberger Löw Haus aus

Klingenberg a.Main
2 Min.

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Stellt unter dem Titel »Fluchten« ihrer Gemälde im Klingenberger Löw Haus aus: Heidi Hahn aus Aalen. Foto: Marco Burgemeiser
Foto: Marco Burgemeister
Be­ein­dru­ckend in Sze­ne ge­setz­te Bild­kom­po­si­tio­nen mit dem Schwer­punkt Na­tur, wel­che je­weils auf­grund ih­rer stim­mungs­vol­len Aus­ar­bei­tung und ih­rer mit­un­ter ge­heim­nis­voll-mys­ti­schen Wir­kung so­wie ih­rem ge­konn­ten Spiel mit Licht so­fort in ih­ren Bann zie­hen:

Die aktuelle Ausstellung von Heidi Hahn im Löw Haus/Haus der Kunst überzeugt mit einzigartigen Acrylgemälden.

Die Werkschau trägt den Titel »Fluchten«. Vernissage war am vergangenen Samstagabend, Veranstalter der Kunstraum in Churfranken in Zusammenarbeit mit der Stadt Klingenberg. Alle vier zur Verfügung stehenden Etagen des Gebäudes werden für die aktuelle Ausstellung genutzt.

Großformatige Bilder

Hahn zeigt vor allem großformatige Bilder, was deren Ausstrahlung noch verstärkt. Die Malerei, die oftmals Elemente wie Wasser, Bäume und Vegetation, Fels und Himmel in ganz besonderer Atmosphäre verbindet, erscheint je nach Beleuchtung der Räumlichkeiten aufgrund der Lichtreflexionen durch die Farbe etwas anders, aber immer gleichermaßen faszinierend.

Die Künstlerin schafft es, dass ihre qualitativ hochwertigen Darstellungen gleichermaßen kraftvoll, lebendig und dennoch auf eine ganz außergewöhnliche Art und Weise gelassen erscheinen, selbst dann, wenn beispielsweise Wellen Bewegung in die Kompositionen bringen. Ein anderes Mal ist die Ruhe eines Szenarios sofort greifbar und sorgt für ein Ambiente aus fein gewählten Farben und Emotionen. Immer wieder gibt es neue Details zu entdecken.

Wie die Künstlerin sagte, erfordere eines ihrer großformatigen Bilder mehrere Monate Arbeit. Dabei erstelle sie immer wieder neue Schichten, angefangen von dunklen hin zu hellen, wobei letztgenannte dann wieder (teils) übermalt würden.

Hahn ist 58 Jahre, wurde in Nürtingen geboren und lebt in Aalen - beide Städte liegen in Baden-Württemberg. Wie aus der Veranstalter-Info hervorgeht, studierte sie Theaterwissenschaften, schloss ein Studium in Kunst und Germanistik ab. Sie arbeitete als Rundfunkredakteurin, Kultur- und Pressereferentin sowie freie Künstlerin und Journalistin. Sie stellt seit 1988 aus und ist seit 2000 als freischaffende Künstlerin und auch Kuratorin tätig. Sie geht ihren Projekten und ihrer Kunst sowohl in Aalen als auch in Portalegre (Portugal) nach und kann auf eine lange Liste an Ausstellungen und Beteiligungen in mehreren Ländern zurückblicken.

Selbst verfasste Gedichte

Der Vorsitzende des Kunstraumes, Hans-Dieter Mocka, begrüßte vor dem Löw Haus die Gäste der Vernissage und ging kurz auf Leben und Werk von Hahn ein. Bürgermeister Ralf Reichwein stellte den Anwesenden zunächst aktuelle Tätigkeiten und Projekte des Kunstraums vor und dankte dem Verein, den engagierten Mitgliedern sowie Mocka für deren Arbeit und schilderte im Anschluss seine persönlichen Eindrücke von Hahns Bildern.

Abgerundet wurde die Ausstellungseröffnung noch durch einen tollen Programmpunkt: Hahn las verschiedene selbst verfasste Gedichte vor - diese entpuppten sich als thematisch äußerst vielseitig. Damit offenbarte die Künstlerin, dass sie sich auch in anderen kreativen Feldern äußerst talentiert ist.

b »Fluchten« von Heidi Hahn im Klingenberger Löw Haus, Hauptstraße 29, ist bis Sonntag, 30. Oktober , immer samstags und sonntags jeweils von 14 bis 18 Uhr zu sehen.

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