Rock, Pop, Klassiker und Volkslieder

Singkreisel und Butterfly der Mömlinger Sängervereinigung feiern mit rund 500 Gästen ihr 20-jähriges Bestehen

Mömlingen
2 Min.

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Schon die Kleinsten bei der Sängervereinigung Mömlingen im Kinderchor "Singkreisel" sind schon ganz groß beim Singen und begeistern mit ihren souveränen Darbietungen. Untermalt mit jeder Menge passender Gesten.
Foto: Jennifer Lässig
Gute Laune und Gänsehautschauer versprühte der Mömlinger Jugenchor "Butterfly" der mit dem Kinderchor "Singkreisel" sein 20-jähriges Bestehen in einem großen Geburtstagskonzert feierte.
Foto: Jennifer Lässig
Un­ter dem Mot­to "20 Years Best of Sing­k­rei­sel & But­ter­f­ly" hat die Sän­ger­ve­r­ei­ni­gung Möm­lin­gen ein Ge­burts­tags­kon­zert für und mit ih­rem Kin­der­chor Sing­k­rei­sel und Ju­gend­chor But­ter­f­ly am Sams­tag in der Kul­tur- und Sport­hal­le ge­ge­ben. Ge­mein­sam mit dem Ju­gend­chor aus Damm­bach, Just Voices aus Eschau, dem Obern­bur­ger Ge­sangs­ve­r­ein und dem ei­ge­nen ge­misch­ten Chor be­geis­ter­ten die Möm­lin­ger rund 500 Gäs­te.

Mit 28 Rock- und Popsongs, Klassiker und Volkslieder auf deutsch, englisch und französisch, mal fetzig und locker, dann wieder ruhiger und leicht traurig sorgten die Sänger für ein dreieinhalbstündiges kurzweiliges und abwechslungsreiches Programm.

Zu Beginn des Konzerts verbreitete der Jugendchor Butterfly gleich gute Laune mit »Have a nice day« von Lorenz Meierhofer. Locker und fetzig stiegen alle gemeinsam ein, schnipsten zwischendurch mit den Fingern und nahmen kurzzeitig das Tempo etwas heraus, nur um dann wieder mehrstimmig und voller Elan weiter zu machen.

Aber auch später bei »Kleiner Teddybär« ließen die Mömlinger ihr Publikum nicht zur Ruhe kommen. Kurzerhand durfte eine freiwillige Zuhörerin sich mit einem großen Teddybären vor die Bühne setzten und bekam ihr eigenes lustiges Herrensoloständchen. Tatkräftig unterstützt vom restlichen Chor.

Ein etwas ungewöhnlicheres Schmankerl kredenzte der Jugendchor zwischendurch mit seinem »20 Jahre-Medley«. Mit insgesamt zwölf Liedern, von Dirigentin Miriam Otter arrangiert, mal düster schön aus »Phantom der Oper«, dann wieder rockig fetzig mit »Sweet Dreams« sorgten die Sänger für Gänsehaut.

Für ordentliches Staunen dürften aber auch die Kleinsten von Singkreisel, ebenfalls unter der Leitung von Otter, gesorgt haben. Mit zahlreichen Gesten und sogar kleinen schauspielerischen Elementen untermalt, servierten die Sprösslinge souverän, sicher und harmonisch fünf Stücke.

Ob als kleine Piraten beim Leid »Schwarze Segel in der Nacht« mit kraftvollen flotten und teils orientalisch anmutendendem Gesang oder während des erst ruhigeren und feineren »Urwaldsongs«, der sich in ein zackiges Stimmenmeer bis in die hohen Tonlagen wandelte, begeisterte der Nachwuchs. Ein I-Tüpfelchen obendrauf setzte der Kinderchor aber noch mit den kleinen Soloeinlagen, perfekten Intonationen und prägnanten Pausen bei »Ich zähl bis 3«.

Mit einem Antwortspiel, an- und abschwellende Klängen, voluminös und durchdringend dargeboten, umgarnte der Dammbacher Jugendchor mit »The Bird and the Worm« von The Used das Gehör und berührte mit Herbert Grönemeyer traurig anmutendem Song »Der Weg« auch die Herzen der Gäste. Die 15 Sänger überzeugten mal sachte, leise und gefühlvoll, dann kraftvoll mit Druck und hämmernden Klavierakkorden seitens Dirigenten Alexander Neff.

In bunter Kleidung und mit ebenso bunten Songs durch die Jahrzehnte eroberte der Chor Just Voices aus Eschau unter Leitung von Eva-Maria Völker die Bühne und versetzte das Publikum mit wahrer Mundakrobatik anhand unterschiedlicher »Dududup« und Co. ohne ein einziges Wort während »Axel F« ins Staunen.

Die Eschauer Gesangsgruppe überraschte zudem mit zwei Interpretationen des Volksliedes »Ein Männlein steht im Walde«, einmal peppig à la Michael Jackson und einmal mit viel Power ganz im Stil von Deep Purple.

Der Mömlinger gemischte Chor setzte gemeinsam mit dem Obernburger Gesangsverein noch einen oben drauf. Die geballte Stimmenkraft heizte den Zuhörern beim mitreißenden und lockeren »Lollipop« ordentlich ein und brachte die Menge während des flotten und fröhlichen »Hulapalu« von Andreas Gabalier zum Mitsingen und Klatschen. Aber auch andächtiges Lauschen war angesagt. Mit ruhigen Legati, gefühlvollen Intonationen und einem hervorstechenden anschwellenden Sopran bei »Can't help falling in love« streichelten die Sänger die Ohren des Publikums.

Die Band Glorious begleitete einzelne Beiträge, die Band Feedback sorgte in der Pause und bei der Party im Anschluss für Stimmung.

Jennifer Lässig
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