Raiba Elsavatal schüttet 7 Prozent Dividende aus

Mögliche Fusion mit Eichenbühl wirft in Vertreterversammlung Fragen auf

Eschau
< 1 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Der Hauptsitz der Raiffeisenbank Elsavatal in Eschau.
Foto: Marion Braun
Die Raif­fei­sen­bank El­sa­va­tal sieht sich auch 2021, trotz wirt­schaft­li­cher und po­li­ti­scher Un­wäg­bar­kei­ten, als »Fels in der Bran­dung«. Als ih­ren Auf­trag be­zeich­ne­te die Ge­nos­sen­schafts­bank auf der Ver­t­re­ter­ver­samm­lung am Donnerstag im Ge­mein­schafts­haus Som­merau, den Mit­tel­stand und die Men­schen auch in an­hal­ten­den Kri­sen­zei­ten sch­nell und un­büro­k­ra­tisch mit Li­qui­di­tät zu un­ter­stüt­zen. Der­weil zeich­net sich am Ho­ri­zont ei­ne mög­li­che Fu­si­on mit der Raif­fei­sen­bank Ei­chen­bühl ab.

Zunehmende Regulatorik mit steigenden Eigenkapitalanforderungen, anhaltende Niedrigzinsen bei steigender Inflation und zunehmende Digitalisierung mit einem erhöhten Investitionsbedarf nannte Vorstandsvorsitzender Thorsten Münch als künftige Herausforderungen. Für die Bank sei selbstverständlich, sich gesellschaftlich zu engagieren. 2021 habe sie 33.500 Euro an Vereine, gemeinnützige Initiativen und soziale Institutionen gespendet.

Bilanzsumme gesteigert

Mit ihren 34 Beschäftigten hat die Raiba Elsavtal ihre Bilanzsumme auf 234 Millionen Euro gesteigert. Das Kundengesamtvolumen erhöhte sich um 13,4 Prozent auf mittlerweile über 479,6 Millionen Euro.

Vorstandsmitglied Simon Stürzl riet den Kunden, im derzeitigen Niedrigzinsumfeld auf ertragstärkere Anlageformen wie Aktien und Fonds zu setzen und nicht die gesamten Ersparnisse auf dem Giro -oder Tagesgeldkonto zu belassen.

Im Anschluss folgte die Beschlussfassung der Mitgliedervertreter über die Geschäftspolitik des Jahres 2021. Einstimmig wurde über die Feststellung des Jahresabschlusses und die Verwendung des Bilanzgewinns mit einer Dividende von 7 Prozent für die Mitglieder beschlossen. Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat erfolgten ebenfalls einstimmig. Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurden Klaus Jaxtheimer und Reinhold Keller in ihren Ämtern bestätigt.

Zu einer möglichen Fusion mit der Raiffeisenbank Eichenbühl gibt es bei den Genossen momentan noch Informationsbedarf. Vorstandsvorsitzender Münch wies daraufhin, dass man auch bedingt durch die Ukraine-Krise und deren Auswirkungen noch Zeit brauche, um ein stimmiges Konzept vorzulegen. Er entkräftete die Befürchtungen der Fragesteller hinsichtlich negativer Auswirkungen. Es würden keine Mitarbeiter entlassen und keine Filiale geschlossen.

 

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!