»Populismus auf Kosten von Tier und Natur«

Adrian (Linke): Aufklären statt Wölfe wieder jagen

Miltenberg
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And­reas Adri­an, Vor­sit­zen­der der Lin­ken Aschaf­fen­burg und Kreis­rat in Mil­ten­berg, nimmt Stel­lung zur For­de­rung des CSU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Alex­an­der Hof­mann be­züg­lich der Wolfs­jagd im Ar­ti­kel »Hoff­mann:

Wolf muss effektiv bejagt werden« (Ausgabe 28. Dezember, Seite 17). Dies sei nichts als billigster Populismus auf Kosten von Tier und Natur, so Adrian.

»Es gibt keinen dokumentierten Fall, in dem ein Wolf in Deutschland einen Menschen getötet hätte«, so Adrian. Hier Ängste zu schüren, sei absolut haltlos. Durch seine Rückkehr stelle der Wolf vielmehr das natürliche Gleichgewicht in den Wäldern wieder her, da er die Wildbestände nun wieder ausdünne.

Auch für Landwirte könne man Entwarnung geben, meint der Linken-Kreisrat, denn letztlich gebe es Entschädigungsfonds, wenn ihre Nutztiere durch Wildtiere zu Schaden kommen. Hier solle eher aufgeklärt und für besseren Schutz beider Seiten voreinander gesorgt werden. Als einfaches Mittel gegen einen »Wolfsangriff« nennt er Herdenschutzhunde, die Nutztiere bewachen.

Die AG Tierschutz der Linken Aschaffenburg und Bayerischer Untermain fordert laut Adrian »einen geordneten Rückzug des Menschen aus Wäldern, die sich durch den Wolf wieder selbst regulieren«. Es dürfe nicht derselbe Fehler gemacht werden, der schon einmal zur Ausrottung des Wolfs in Deutschland geführt habe.

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