Marktgemeinderat Kleinheubach in Kürze

In seiner Sitzung am Mittwoch befasste sich der Kleinheubacher Gemeinderat noch mit folgenden Themen

Kleinheubach
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Der Ge­mein­de­rat Klein­heu­bach hat sich in sei­ner Sit­zung am Mitt­woch un­ter an­de­rem auch mit die­sen The­men be­schäf­tigt:

Mobilitätskonzept: Gisela Stete und Mario Zech vom Ingenieurbüro Stete Planung präsentierten dem Gemeinderat und den fünf Zuhörern das Mobilitätskonzept für den Markt. Dabei geht es darum, wie sich der Verkehr in Kleinheubach bis 2030 stadtverträglich, umweltverträglich und sozial verträglich entwickeln soll.

Angefangen bei der Bestandsanalyse, über die Festlegung von Zielen und Anforderungen, weiter über die Erstellung eines Handlungs- und Maßnahmenkonzeptes bis zur Zusammenfassung der Ergebnisse, möchte das Büro die Bürger in Form dreier Veranstaltungen am Prozess beteiligen. So sollen die Kleinheubacher bereits am 19. Mai bei der ersten Veranstaltung mitdiskutieren dürfen, wo in Kleinheubach Probleme mit der Mobilität bestehen. Bisher haben die Ingenieure unter anderem eine Bestandsanalyse mit allen Verkehrsteilnehmern durchgeführt und auch die Parksituation im Ortszentrum betrachtet. Gerade den historischen Ortskern mit Baugasse, Bachgasse und Marktstraße und seinen von Engstellen geprägten Gehwegen fasste das Duo ins Auge und ging auf erste Maßnahmenimpulse ein.

Trinkwasserneuerschließung: Hubertus Feld der UMF-Umweltechnik Mainfranken stellte den Ratsmitgliedern die Vorauswertung des Basisgutachten für die Trinkwasserneuerschließung eines dritten Brunnens in Kleinheubach vor. Anhand mehrerer Grafiken ging der Geologe auf die geologischen Beschaffenheiten von Kleinheubach mit seinem großen Waldgebiet in Richtung Hessen, den Buntsandsteinen und dem Maintal ein.

Zwei Bereiche für eine mögliche Neuerschließung beim Schützenhaus und der Birkenhecke habe sein Unternehmen lokalisiert. Die beiden nebeneinander liegenden Erkundungsgebiete ergeben laut des Referenten ein unterirdisches Gesamterschließungsgebiet von sechs Quadratkilometern. Insgesamt sei in diesem Bereich mit einer relativ guten Wasserversorgung zu rechnen. Im nächsten Schritt stünden die Versuchsbohrungen an. Seien eine oder mehrere ergiebig, falle der Bericht dementsprechend mit einer Empfehlung aus und die Ausschreibung für die Grundbohrung könne erfolgen. Danach stünde die Genehmigung des Wasserschutzgebietes an. Vom zeitlichen Ablauf her, sei es schwer eine Aussage zu treffen. Es gehe immer schrittweise voran. Aber gerade mit der Genehmigung des Wasserschutzgebietes könne es mehrere Jahre dauern, so Feld.

Hochfrequenzanlage: Einstimmig beauftragten die Ratsmitglieder die Verwaltung, der Vodafone GmbH mitzuteilen, dass auf dem Gelände des Bauhofes bereits eine Sendeanlage des Deutschen Funkturm besteht. Vodafone soll außerdem im Zuge der Bündelung der Infrastruktur mit dem Deutschen Funkturm in Kontakt treten und die Verwendbarkeit dieses Mastes prüfen. Einen weiteren Standort für einen Sendemast auf dem Gelände des Bauhofes kann laut Beschluss nicht zur Verfügung gestellt werden. Vodafone hatte sich Mitte März mit dem Vorhaben der Errichtung einer Hochfrequenzanlage an die Kommune gewendet und das Gebäude des Bauhofes als mögliche Standortfläche erwähnt.

Eh-da-Konzept: Bürgermeister Thomas Münig informierte das Gremium über das Eh-da-Konzept im Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, das sich mit dem Erhalt und der Förderung der Artenvielfalt beschäftigt. Bereits 2020 habe sich die Gemeinde entscheiden, dieses Projekt durchzuführen und sich beim Geo-Naturpark, der dies mit 50 Prozent fördere, beworben. Bei einer Vor-Ort-Begehung seien mehrere Flächen begutachtet worden. Die erste Fläche, die für das Konzept genutzt werde, sei die Fläche am Bahnübergang in Friedensstraße neben dem Parkplatz der Firma Scheurich. Dort werde eine Blühfläche mit einer langjährigen Blühmischung entstehen, so Münig.

Zuschuss: Einstimmig gewährte der Gemeinderat der SG Eintracht Kleinheubach 1930 einen Großgerätezuschuss zur Anschaffung der neuen Ballmaschine nach den Förderrichtlinien des Marktes Kleinheubach in Höhe von 30 Prozent, was rund 240 Euro entspricht.

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