Lieber Shirts und Deko als Fisch und Bratwurst

Michaelismesse: Rundgang mit Bürgermeister Demel

Miltenberg
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Traditioneller Messerundgang: Miltenbergs Bürgermeister Helmut Demel erkundigte sich am Donnerstag an den Ständen der Schausteller, wie die Verkäufe heuer so laufen.
Foto: Marco Burgemeister
De­koar­ti­kel, Haus­halts­wa­ren so­wie be­druck­te Shirts ste­hen heu­er hoch im Kurs bei den Be­su­chern der Mi­chae­lis­mes­se. Def­ti­ges wie Fisch- und Brat­wurst­bröt­chen sind auf­grund des war­men Wet­ters eher we­ni­ger ge­fragt. Die­ses vor­läu­fi­ge Fa­zit kri­s­tal­li­sier­te sich am Don­ners­tag beim tra­di­tio­nel­len Mes­se­rund­gang von Mil­ten­bergs Bür­ger­meis­ter Hel­mut De­mel mit Ver­t­re­tern der Mes­se­lei­tung und der Schau­s­tel­ler her­aus.
Beim Gang vom Zwillingsbogen Richtung Schwimmbad schüttelte das Stadtoberhaupt viele Hände von Standbetreibern und erkundigte sich, wie die Geschäfte laufen. »Ich kann mich nicht erinnern, dass es schon mal tagelang so heiß war«, meinte Imbissbetreiber Wolfgang Klein. Die Hitze habe seine bisherigen Umsätze bei Fischbrötchen und Bratwürsten geschmälert, erklärte er. Kleins Messe-Wunschwetter: »18 Grad bei bedecktem Himmel, der so aussieht, als ob es gleich regnet, der Regen aber ausbleibt.«
Sockenverkauf trotz Hitze
»Man kann es sich eben nicht aussuchen«, sieht das Personal am Süßigkeitenstand daneben die tropischen Temperaturen der ersten Tage gelassen. Der Sockenverkäufer um die Ecke hingegen freut sich darüber, dass es seit Montag wenigstens ein paar Grad kälter wurde. Die Geschäfte seien so richtig angelaufen und er könne auf viele Stammkunden zählen.
Stefan Oroz aus Dillingen an der Donau ist heuer zum ersten Mal auf dem größten Volksfest am Bayerischen Untermain und zeigte sich sehr zufrieden. Er verkauft bedruckte T-Shirts und bedruckt Shirts nach Wunsch auch vor Ort mit individuellen Aufschriften. Positiv bewerten auch die Verkäufer von Operationsbesteck und Artikeln wie Nagelfeilen den Kundenzuspruch. Petra Strauß, die sogenannte »Brandwaren« - etwa Holzbrettchen mit eingebrannten Sprüchen - verkauft, ist ebenso zufrieden mit dem Messeverlauf. Sie verrät zudem, dass ihr Miltenberg so gut gefällt, dass für sie vor oder nach der Messe eine Woche Urlaub in der Kreisstadt immer dazugehört.
Luftballons seit 50 Jahren
Seit über 50 Jahren sind Herta und Peter Schmitt aus Wertheim mit ihrem Stand mit Spielwaren und Luftballons dabei und zählen zu den »Urgesteinen« der Messebeschicker. Auch sie können über die Kauflaune der Besucher nicht klagen, haben sich ebenfalls in all den Jahren eine große Stammkundschaft aufgebaut. »Einige Erwachsene erzählen, dass sie genau hier als Kind einen Ballon bekommen haben«, so Herta Schmitt.
Und Michael Laurich aus Erding, der Lammfelle und Schmuck im Angebot hat, hat festgestellt: »Am ersten Wochenende schauen sich die Leute das Angebot an, beschnuppern, was es so gibt - gekauft wird dann unter der Woche oder am zweiten Wochenende.«
Marco Burgemeister
bEinige Eindrücke vom Messerundgang auch in unserem Blog unter www.main-echo.de
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