Leistungen von Mittelschülern gewürdigt

Lions Club zeichnet die Absolventen mit den besten Abschlüsse im nördlichen Landkreis Miltenberg aus

Klingenberg a.Main
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Preisverleihung für die besten Absolventen der Mittelschulen im nördlichen Landkreis Miltenberg durch den Lions-Club Mainspessart-Obernburg durch Präsidentin Margarete Herrmann (Zweite von rechts) und Schatzmeister Werner Trumpfheller (rechts) im Wika-Hauptgebäude in Klingenberg-Trennfurt.
Foto: Ruth Weitz
Her­aus­ra­gen­de Leis­tun­gen von Ab­sol­ven­tin­nen und Ab­sol­ven­ten der Mit­tel­schu­len im nörd­li­chen Land­kreis wer­den seit Jah­ren vom Li­ons-Club Main-Spess­art-Obern­burg mit Prei­sen ge­wür­digt. In die­sem Jahr fand die Aus­zeich­nung nach gut zwei Jah­ren Co­ro­na-Pan­de­mie erst­mals wie­der in Prä­senz im neu­en Haupt­ge­bäu­de des Wi­ka-Un­ter­neh­mens im Klin­gen­ber­ger Stadt­teil Trenn­furt statt.

Insgesamt 3050 Euro Preisgeld wurden an die 20 jungen Menschen aus acht Schulen übergeben, die ihren qualifizierenden Hauptschulabschluss mit Bravour gemeistert hatten. Die mit dem besten Prüfungsergebnis abgeschnitten haben, erhielten 200 Euro, die Zweitbesten 150 Euro und die Drittbesten 100 Euro.

Abschluss und Neubeginn

Nicht dabei waren die Mittelschulen aus Elsenfeld und Großwallstadt, die keine Regelklassen haben, sondern nur M-Klassen für den mittleren Bildungsabschluss anbieten. Außerdem fehlt heuer die Mittelschule Wörth, die sich mit der Mittelschule in Klingenberg jährlich bei den Abschlussklassen abwechselt.

Clubmaster Thomas Rothaug (Obernburg) betonte, dass ein Abschluss immer auch ein Neubeginn ist. Es sei mitunter nötig, Umwege zu gehen, um zum idealen Beruf zu gelangen. »Ihr könnt wirklich sehr stolz auf euch sein«, betonte auch Clubpräsidentin Margarete Herrmann, die zusammen mit Lions-Schatzmeister Werner Trumpfheller die Preisgelder und Urkunden übergab. Sie schloss sich den Ausführungen des Clubmasters an, und riet den Absolventen, den individuell passenden Beruf auszuwählen, aufs Herz und Bauchgefühl zu hören und weniger auf Tipps von anderen. Nicht nur Leistungsbereitschaft sei wichtig, sondern die Bereitschaft, sich gesellschaftlich zu engagieren und zu einem friedlichen Beisammensein beizutragen.

In Berufswelt gebraucht

Schulrat Harald Frankenberger lobte das »tolle Ambiente« im neuen Wika-Hauptgebäude, das Firmenchef Alexander Wiegand für die Preisverleihung zur Verfügung gestellt hatte. Der Schulrat verwies auf die zurückliegenden Schuljahre, die alle Beteiligten im Ausnahmezustand verbracht hätten. Trotz der Einschränkungen sei es gelungen, hervorragende Leistungen zu erzielen. »Ihr alle werdet in der Berufswelt gebraucht«, stellte der Schulrat fest.

Für den musikalischen Rahmen sorgte das Lions-Trio mit Albert Franz (Saxofon), Günter Goldhammer (Bass) und Georg Imhäuser (Gitarre). Bisher wurden bei der Preisverleihung bevorzugt Schülerbands engagiert. Doch derzeit verfügt keine Mittelschule im nördlichen Landkreis über das nötige musikalische Personal.

Hintergrund

Barbarossa-Mittelschule Erlenbach: Julian Schwarz, Nico Pilger, Marlon Nied; Mittelschule Eschau: Laila Reinhardt, Luci Müller, Lara Lechler; Josef-Anton-Rohe-Mittelschule Kleinwallstadt: Lennart Steinschaden, Lea Reis, Jana Schölch; Dr. Konrad-Wiegand-Mittelschule Klingenberg: Johanna Helmstetter, Lucy Reinhart; Mittelschule Leidersbach: Joel Petermann, Martin Atanasov, Noah Scherf; Johannes-Obernburger-Mittelschule Obernburg: Angelina Neto Correia, Lutz Becker, Kevin-Tobias Grundmann; Montessori-Schule, Sulzbach-Soden: Ilana Stemmler, Leo Ott, David Baumgärtner.

ruw

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