Kultur und Natur in Eisenbach erkunden für den guten Zweck

Erster »fair-Lauf« mit Quiz-Runden und geselligem Treffen - Erlös für Projekte des Vereins Mission in der Einen Welt bestimmt

Obernburg
2 Min.

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Rosl Klotz (links) und Johanna Schüßler während der "Kul-Tour" des ersten Eisenbacher "fair-Laufes". Hier gehen die Beiden den Quizfragen nach der Eingemeindung und der ersten urkundlichen Erwähnung von Eisenbach auf den Grund.
Foto: Jennifer Lässig
Fri­sche Luft und in­ter­es­san­te Fra­gen hat es beim ers­ten »Ei­sen­ba­cher fair-Lauf« des Ve­r­eins Mis­si­on in der Ei­nen Welt am Sonn­ta­gnach­mit­tag am al­ten Rat­haus ge­ge­ben.

Rund 30 Teilnehmer machten sich auf den Weg, um die etwa zwei Kilometer lange »Kul-Tour« durch den Ortskern und die rund acht Kilometer lange »Na-Tour« mit einer Nordschleife zum Lauterhof sowie einer Südschleife rund um das Naturfreundehaus zu erkunden. Der Erlös der Aktion fließt in die Vereinsprojekte in Indien, Südafrika und Brasilien.

Sachpreise für Quiz-Gewinner

Für spannende Abwechslung sorgten auf die jeweiligen Routen zugeschnittene Quiz. Bei der »Kul-Tour« mussten 22, bei der »Na-Tour« 20 Fragen beantwortet werden. Hilfreich war dabei ein wachsames Auge und Wissen über die örtlichen Gegebenheiten. Neben jeder Menge Spaß gab es für die sechs besten Quizlöser Sachpreise. Start und Ziel war der Platz am alten Rathaus, wo der Missionsverein die rund 150 Besucher sowie Teilnehmer mit Getränken, Bratwurst und selbst gebackenen Kuchen versorgte. Kinder konnten sich auf einer Hüpfburg austoben.

Das Startgeld für die Touren und der Erlös aus der Bewirtung fließen laut Vorsitzendem Andreas Marquart in die Projekte des Missionsvereins in Indien mit Pater Antony, in die Aids-Hilfe, die Arbeit mit den Straßenkindern in Südafrika sowie in das Sozialzentrum Lar dos Meninos in Brasilien.

Bei den größeren Veranstaltungen des Vereins wie Pfarrmissionsfest und Missionsnachmittag seien Planung und Durchführung immer schwieriger geworden, so Marquart. Zudem habe Corona über zwei Jahre lang öffentliche Veranstaltungen unmöglich gemacht. So habe der Verein in der Zwischenzeit das »Eisenbacher Säckchen« mit regional erzeugten Spezialitäten neu eingeführt.

»Was jetzt noch fehlte, war eine Veranstaltung, auf der wir die Leute wieder zusammenbringen können zum Treffen, Essen und Trinken und was sonst noch interessant sein und neugierig machen könnte; gern auch mit Blick auf junge Leute und Familien mit Kindern«, erklärte Marquart, wie es zu dieser neuen Idee eines »fair-Laufs« gekommen ist. Nun gelte es, erst einmal Erfahrung mit dem ersten Lauf zu sammeln, dann werde weiter überlegt.

Suche nach neuen Verantsaltungsarten

Den traditionellen Missionsnachmittag mit großer Tombola werde es so nicht mehr geben. Der Verein möchte eine neue Form dafür finden, die im Herbst wieder viele Menschen zusammenführen kann, kündigt Marquart an und betont: »Wir brauchen grundsätzlich neue Veranstaltungen, die sich als Marke etablieren können und unsere Arbeit finanziell und publikumswirksam unterstützen.«

Strahlende Augen, fröhliches Kinderlachen, muntere Gespräche und begeisterte Wanderer und Spaziergänger zeugten von einem gelungenen ersten Eisenbacher »fair-Lauf«, der auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Auch Rosl Klotz und Johanna Schüßler, die gemeinsam voller Elan die »Kul-tour« absolvierten, ließen schließlich den Nachmittag noch gemütlich ausklingen.

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