Krimikomödie mit Zombies, Tussis und Einbrechern in Miltenberg

Unterstufentheater des JBG Miltenberg spielt "Entführung auf Umwegen"

Miltenberg
1 Min.

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Das Unterstufentheater des JBG Miltenberg spielt in der neuen Aula die Krimikomödie "Entführung auf Umwegen".
Foto: Ansgar Stich
Das Unterstufentheater des JBG Miltenberg spielt in der neuen Aula die Krimikomödie "Entführung auf Umwegen".
Foto: Ansgar Stich
In ei­ner Ins­ze­nie­rung des Un­ter­stu­f­en­thea­ters des Jo­han­nes-Butz­bach-Gym­na­si­ums (JBG) Mil­ten­berg sind An­fang Ju­li gan­ze Wel­ten und vie­le über­zeich­ne­te Fi­gu­ren au­f­ein­an­der­ge­trof­fen. Das En­sem­b­le spiel­te die Kri­mi­ko­mö­d­ie "Ent­füh­rung auf Um­we­gen" von As­trid Hoff­mann.

Auf der einen Seite stehen dabei oberspießige Cousinen, auf der anderen pubertäre Töchter. Dazu noch Freundinnen, Zombies, Tussis, dämliche Einbrecher, ein Panoptikum an Kriminalisten, merkwürdige Senioren und schwererziehbare Heimkinder. Im Stück geht es außerdem um Diebstahl, Kidnapping und Irrungen und Wirrungen. Das geht aus einem Pressetext hervor.

Gut besuchte Schulaula

Wie immer hervorragend inszeniert wurde das Werk von Birgit Kindermann, die erstmals von Michael Kienberger unterstützt wurde, heißt es weiter. Unter ihrer Leitung zeigte das Unterstufentheater ein Stück, das mit Natürlichkeit, Spritzigkeit und Humor glänzte. Die Aufführungen in der neuen Schulaula waren gut besucht. Bewundernswert, wie Kindermann es schaffte, die vielen Jungschauspieler in Szene zu setzen, so etwa die Schwestern Antonia und Clara (Sarah Pfeifer und Marika Manukjan in den Hauptrollen) oder Dilara Incioglu als Kinderdetektivin Julia. Mikail Mandaci als Obereinbrecher Daniel und seine Schwester Emma (Tabea Bick) blieben ebenso positiv in Erinnerung wie die Erzieherin Svenja Zipprich oder die Eltern Schlesing, gegeben von Lilly Dürr und Nilsu Sahin. Letztere Rolle war besonders anspruchsvoll, da Sahin den Vater spielte.

Bei über 50 Akteuren ist es unmöglich, alle engagierten Jungdarsteller aufzuzählen, so der Pressetext. Es waren aber auch die kleinen Rollen, die dem Publikum große Freude machten, so etwa Neele Enzmann als etwas stumpfe Verkäuferin.

Häufige Umbauten des Bühnenbilds

Wie Schulleiter Ansgar Stich in seinen Dankesworten betonte, seien auch die "vermeintlichen Nebenjobs" professionell erledigt worden. So zeigte er sich beeindruckt, wie die Gruppe angeführt von der Souffleuse Defne Koc die häufigen Umbauten des Bühnenbilds bewältigte. Auch die Technikgruppe habe ihre gewohnt professionellen Fähigkeiten bewiesen.

Insgesamt war es ein Theaterabend, der eine schöne Botschaft transportierte, und zwar, dass man mit gutem Willen zu einer gemeinsamen Lösung kommen kann. Denn am Ende wurde das während des Stücks ergaunerte Vermögen dem örtlichen Kinderheim gespendet und damit doch noch ein passende Signal gesendet: Geld ist nicht alles!

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