Kommunen Amor­bach, Weil­bach, Schnee­berg und Kirch­zell diskutieren Klimawandel

Kooperation: Themen Wasser und Energie

Amorbach
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Bei der jüngs­ten Be­sp­re­chung der Bür­ger­meis­ter der Kom­mu­nen Amor­bach, Weil­bach, Schnee­berg und Kirch­zell hat laut Bür­ger­meis­ter Pe­ter Sch­mitt vor al­lem das The­ma Kli­ma­wan­del Raum ein­ge­nom­men.

Dabei sei es unter anderem um die Sicherung der Wasserversorgung durch Erschließen neuer Trinkwasservorkommen sowie die Schaffung von Verbundleitungen zur gegenseitigen Unterstützung gegangen.

Auch werde man sich mit der Beantwortung der Frage befassen, welche präventiven Maßnahmen gegen Starkregenereignisse und Sturzfluten möglich sind.

Perspektiven für Windkraft

Auch die Energieversorgung sei ein wichtiges Thema, so Schmitt. Dabei gelte es abzuwägen, ob man das Thema Windkraft neu auf die Agenda nehme - vor allem angesichts der Tatsache, dass sich derzeit neue Perspektiven für Windkraftstandorte ergeben.

Die Kommunen wollen auch prüfen, inwieweit die Hilfsorganisationen im Raum Amorbach mit Ausrüstung so ausgestattet werden können, dass sie sich bei Katastropheneinsätzen ergänzen und abgestimmt Hilfe leisten können. »Nicht jede Wehr braucht jedes Fahrzeug«, fand Schmitt. Zurzeit werde gerade in Zusammenarbeit mit der Kreisbrandinspektion ein Fuhrparkkonzept erstellt. Der Bürgermeister schlug vor, eine Arbeitsgruppe innerhalb des Stadtrats zu gründen mit einem Vertreter je Fraktion, um das Thema voranzutreiben.

Hintergrund

Diese weiteren Punkte hat der Stadtrat in seiner Sitzung am Donnerstag im Lehrsaal des Feuerwehrhauses besprochen.

Handwerkerparkausweis: Als wesentliche Erleichterung für Handwerker, die Baustellen im Rhein-Main-Gebiet haben, bezeichnete Bürgermeister Peter Schmitt den jüngst eingeführten Handwerkerparkausweis. Handwerker können den Ausweis, der das Parken in Rhein-Main deutlich erleichtert, in den Rathäusern ihrer Heimatgemeinden gegen eine Gebühr erwerben. Der Ausweis wird von den Städten und Gemeinden im Geltungsbereich gegenseitig anerkannt. Der Stadtrat begrüßte den Beitritt zum Handwerkerparkausweis und nahm die bereits erfolgte Unterzeichnung der erforderlichen Vereinbarung durch die Bürgermeister zur Kenntnis.

MIL 10 bald befahrbar: Schmitt gab bekannt, dass die Kreisstraße MIL 10 zwischen Amorbach und Neudorf am 11. August für den Verkehr freigegeben wird, nachdem die Bauarbeiten im Laufe des 10. August abgeschlossen werden. Die Arbeiten hätten sich aufgrund von Lieferengpässen der beteiligten Firmen verzögert.

Dank an Hilfskräfte: Stadtrat Alexander Leuner (CSU) lag es am Herzen, allen bei der Bekämpfung des Waldbrands bei Neudorf eingesetzten Feuerwehren der Region zu danken. Er hob auch die Bereitschaft der Firmen hervor, trotz teilweise angespannter Personallage ihre Feuerwehrleute für die Brandbekämpfung freizustellen.

Uni kommt im Herbst: Auf Nachfrage von Stadträtin Franziska Förtig (SPD) bestätigte Bürgermeister Peter Schmitt, dass sich die Studierenden der Universität Gießen im Herbstsemester mit einem Verkehrskonzept rund um den neuen Kindergarten beschäftigen werden. Das Ergebnis soll im ersten Quartal 2023 vorgestellt werden.

Wasser: Stadtrat Matthias Schwab (CSU) bat um eine Zusammenstellung der Daten, welche Quellen welche Schüttungen liefern, um zu sehen, welche Auswirkungen die anhaltende Dürre auf die Wasserversorgung hat.

Müllabfuhr: Das Thema Müllabfuhr schlug in der Bürgerfragestunde auf, wo von teilweise seit Monaten nicht geleerten Papiertonnen (am Schwimmbad) oder nicht abgeholten gelben Säcken die Rede war. Bürgermeister Peter Schmitt wollte sich des Themas sofort annehmen.

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