Knapp 100.000 Euro für zwei Feuerwehren im Südspessart

Altenbuch
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Col­len­berg und Al­ten­buch be­kom­men vom Frei­staat ins­ge­s­amt 98900 Eu­ro für die Be­schaf­fung von Feu­er­wehr­fahr­zeu­gen. Das teilt die Re­gie­rung von Un­ter­fran­ken mit.

Die Gemeinde Collenberg bekommt demnach 80.900 Euro für die Beschaffung eines Tanklöschfahrzeugs TLF 3000 (mit Truppkabine). Es ersetzt ein Tanklöschfahrzeug TLF 8/18, Baujahr 1978. Das Fahrzeug mit seiner Besatzung von drei Personen ist vorrangig zur Bereitstellung einer größeren Wassermenge wie auch für den Nachschub von Löschwasser, insbesondere in wasserarmen Gebieten und abseits besiedelter Gebiete konzipiert. Es verfügt über eine vom Fahrzeugmotor angetriebene fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe, einen eingebauten Löschwasserbehälter mit einer nutzbaren Wassermenge von mindestens 3000 Litern und einen optionalen, fest montierten Werfer. Bei Ausstattung mit einer entsprechenden Zusatzbeladung eignet sich das Fahrzeug auch besonders zur Waldbrandbekämpfung und hat in der Regel eine Gesamtmasse von bis zu 16 Tonnen.

Für die Gemeinde Altenbuch gibt es 18.000 Euro zum Kauf eines Mehrzweckfahrzeugs MZF als Ersatz für ein 16 Jahre altes Fahrzeug. Das Mehrzweckfahrzeug ist vorwiegend zur Errichtung einer Führungsstelle sowie zum Transport von Mannschaft und Gerät bestimmt. Es muss eine Feuerwehrstaffel von sechs Feuerwehrfrauen oder Feuerwehrmännern sowie eine feuerwehrtechnische Mindestausrüstung aufnehmen können. Außerdem müssen für den universellen Einsatzzweck dieses Fahrzeugs noch ein Transportraum und die Massenreserve zum Transport von zusätzlichem Gerät von mindestens 200 Kilogramm vorhanden sein. Für das Mehrzweckfahrzeug werden serienmäßige Kleintransporterfahrgestelle mit einer maximal zulässigen Gesamtmasse von vier Tonnen verwendet.

Die staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts im Einvernehmen mitdem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, heißt es abschließend.

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