Herzrasen dank Mädchenreiz und Manneskraft

Prunksitzung In Mömlingens Narhalla bekommen die Besucher beste Fastnachtsunterhaltung geboten

Mömlingen
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Herzrasen dank Mädchenreiz und Manneskraft
Parodie auf das Fliegerlied: Die Playback-Show sorgte in Mömlingen für eine brodelnde Narhalla, in der die Zuschauer begeistert auf Stühle und Tische sprangen.
Foto: Ruth Weitz
Herzrasen dank Mädchenreiz und Manneskraft
Parodie auf das Fliegerlied: Die Playback-Show sorgte in Mömlingen für eine brodelnde Narhalla, in der die Zuschauer begeistert auf Stühle und Tische sprangen.
Foto: Ruth Weitz
Herzrasen dank Mädchenreiz und Manneskraft
Parodie auf das Fliegerlied: Die Playback-Show sorgte in Mömlingen für eine brodelnde Narhalla, in der die Zuschauer begeistert auf Stühle und Tische sprangen.
Foto: Ruth Weitz
"Glücklich ist, wer nie verlor im Kampf des Lebens den Humor": So begrüßte Sitzungspräsident Jürgen Höreth vom Karnevalsverein MCV die Gäste in der voll besetzten Narhalla am Samstagabend in der Kultur- und Sporthalle. Mit Bildergalerie der Sitzung
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Prunksitzung in Mömlingen
Foto: Ruth Weitz |  12 Bilder


Bildergalerie: Ruth Weitz

Schon beim Einmarsch der Prinzenpaare und der Garden zeigte sich das Publikum bestens gelaunt und feuerte die Delegation mit "Mimling Helau"-Rufen und rhythmisches Klatschen an. Seine Tollität, Prinz Heribert I, räumte zwar ein, dass die Narren "die sellwe Fratze" wie im letzten Jahr geboten bekommen, betonte aber: "Mir sinn noch nit platt." Flott und grazil wirbelte Tanzmariechen Claudia Lapka über die Bühne und zeigte den Gästen, wie hoch sie ihre langen Beine werfen kann.

Parodie auf das Fliegerlied: Die Playback-Show sorgte in Mömlingen für eine brodelnde Narhalla, in der die Zuschauer begeistert auf Stühle und Tische sprangen.
Foto: Ruth Weitz
Seine Erfahrungen mit einer High-Tech-WC-Anlage schilderte Yannick Beer, der den Comedian Bodo Bach parodierte. Er erntete mit seinen Zwerchfell erschütternden Erlebnissen - ausgelöst "vom Bohnegemüs' am Mittach mit e'm mord's Druck an der Warenausgabe" - kräftigen Applaus. Zauberhafte Feen bevölkerten im Anschluss die Bühne. Susanne Lieb, Nadja Wascheroh und Janina Jöbges hatten mit der MCV- Kinder- und Schülergarde einen gelungenen Tanz einstudiert. "Das Schönste, was einer Frau passieren kann, das ist ein Mann", stellte Birgit Hotz fest. Sie war in die Bütt' geklettert, um mit allerlei Lockmitteln ein Exemplar aus "der Krone der Schöpfung" für sich zu gewinnen. Geballte Eleganz, kombiniert mit Rhythmus und Harmonie präsentierten die Mädchen der Prinzengarde (Trainerin Birgit Lieb). "Ein Trampeltier ist Dreck dagegen", beschwerte sich Faschingsprinz Michael Sulzmann über seine Partnerin. In deren Rolle war Michael Wolf geschlüpft und sparte ebenfalls nicht an Kritik an seinem Gegenpart. Im Sketch "Ein streitbares Prinzenpaar" kam der Faschingsprinz zum Schluss, dass er nie wieder die Rolle der männlichen Tollität übernehmen wird.

Jede Menge "Mimlinger Flair" Einen beeindruckenden Hexentanz zeigte die MCV-Frauengruppe. In Anlehnung an das Musical Wicket hatten Conny Schneider und Petra Giegerich die Choreographie entwickelt. Nachdem einige Körperpartien beim Schunkler unter der musikalischen Anleitung der Obernauer Maintalmusikanten auf Vordermann gebracht worden waren, strapazierte Eckhard Bein von den Kleinwallstädter Narren die Lachmuskeln der Gäste. Seit Jahren brilliert er als "doof' Nuss".

Entspannen und hübsche Mädels genießen, das durften die Gäste beim Beitrag der zweiten MCV-Garde, die, einstudiert von Anke Giegerich und Nadja Wascheroh, einen schmissigen Gardetanz zeigten. "Mimlinger" Flair verbreiteten vor der Pause die wilden Männer. Um Robin Hood, Little John und den Sheriff von Nottingham rankten sich auf die Odenwaldgemeinde zugeschnittene Wort- und Liedbeiträge.

Mit "Mimlinger Sprüch" ging es nahtlos weiter. Die beiden "Kloohocker" Jürgen Höreth und Karlheinz Muth zeigten nicht nur exotisch gemusterte und Feinripp-Dessous, sondern auch Wortwitz und Lokalkolorit. Dabei kamen die "Hondumme" aus "O'mborsch" nicht ungeschoren davon, denen die Steinfigur am Mömlinger Kreisel gezielt den Gesäßmuskel entgegen streckt. Einen Knaller landeten die Grawallschochdeln aus Rossbach mit ihrer Guggemusik. Der fetzige, durch allerhand skurrile Schlaginstrumente erzeugte Rhythmus trieb die Gäste auf Stühle und Tische.

Eindeutig zweideutig präsentierten sich die leichten Mädchen um Ingrid Höreth und Marius Lieb. Sparsam geschürzt und mit lasziven Bewegungen trieben sie nicht nur dem Elferrat die Schweißperlen auf die Stirn. Dazu hatten sie auch noch einige lockere Sprüche parat, die sie zielgenau auf die Mömlinger Männerwelt richteten.

Schmissig und äußerst beweglich zeigte sich das MCV-Männerballett (Choreographie: Belinda Hartmann) bei seinem Schautanz. Die zünftig in Dirndl oder Sepplhosen gekleideten Männer hatten die Szene in die Schweizer Berge verlegt und wirbelten mit Heidi und dem Ziegenpeter über die Bühnenbretter. Fernsehreif präsentierten sich die MCV-Mädchen beim Schautanz "Flaco meets Mozart". In dem Thema zugeordneten Mozart-Kostümen zeigten sie eine choreographische Glanzleistung (Trainerinnen Yvonne Gilmer und Karina Arnold).

Bevor das große Finale durch die wilden Männer eingeläutet wurde, durften sich die Zuschauer an einer einfallsreichen und mit schauspielerischem Talent bestückten Playback-Show ergötzen. Wie in den vergangenen Jahren hatte Birgit Hotz die Federführung übernommen. Ruth Weitz
 

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