Grundlage für den Fortbestand der Wehren

Jubiläumsfeier: Kreisjugendfeuerwehr Miltenberg ist 50 Jahre alt - Viel Lob von allen Seiten

Miltenberg
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Landrat Jens Marco Scherf (rechts) überreichte zum 50-jährigen Bestehen des Kreisjugendfeuerwehrverbands eine Urkunde an Kreisjugendfeuerwehrwart Joao Pedro Lopes Meira. Foto: Winfried Zang/Landratsamt
Foto: Winfried Zang/Landratsamt
Seit 50 Jah­ren gibt es die Kreis­ju­gend­feu­er­wehr im Land­kreis Mil­ten­berg. Ge­fei­ert wur­de die­ses Ju­bi­läum laut Mit­tei­lung des Land­rat­sam­tes im Al­ten Rat­haus. Kreis­ju­gend­feu­er­wehr­wart Jo­ao Pe­dro Lopes Mei­ra durf­te sich dem­nach über viel Lob der Eh­ren­gäs­te freu­en.

1964 war die deutsche Jugendfeuerwehr gegründet worden, 1994 die bayerische Jugendfeuerwehr -, bereits Jahrzehnte zuvor, im Jahr 1972, die Kreisjugendfeuerwehr des Landkreises Miltenberg. Das zeige, so Meira, dass man im Landkreis schon früh das Potenzial der Jugendfeuerwehr erkannt habe. Die Gründung sei eine zukunftsweisende Entscheidung gewesen, denn sie sei Grundlage für den Fortbestand der Wehren.

Die Feier sende ein Signal an die Öffentlichkeit, wie wichtig die Feuerwehren und die Gewinnung ihres Nachwuchses sind, stellte Landrat Jens Marco Scherf fest. Hinter 50 Jahren Kreisjugendfeuerwehr steckten Engagement und Leidenschaft. "Es ist nicht selbstverständlich, dass junge Menschen einen Teil ihrer Freizeit dafür nutzen, um sich für das Wohl und die Sicherheit ihrer Mitmenschen einzusetzen", stellte er fest.

Der Anspruch der Jugendfeuerwehr liege neben der Vermittlung von Feuerwehrwissen darin, ein solidarisches Miteinander zu fördern. Kinder und Jugendliche würden ermuntert, Verantwortung zu übernehmen und füreinander einzustehen, auch lernten sie früh das richtige Verhalten in Gefahrensituationen. Daneben gehörten aber auch Spaß, Abenteuer und Freundschaft zur Jugendfeuerwehr. Anlässlich des Jubiläums überreichte der Landrat an Kreisjugendfeuerwehrwart Joao Pedro Lopes Meira eine Urkunde des Landkreises.

"Die Feuerwehr ist unverzichtbar", lobte auch Miltenbergs Bürgermeister Bernd Kahlert und dankte für das Engagement der Ehrenamtlichen rund um die Uhr. Laut Kreisbrandrat Martin Spilger ist die Jugendfeuerwehr "unverzichtbar für die Mitgliedergewinnung der Feuerwehr". Die meisten aktiven Feuerwehrleute seien seit der Jugendfeuerwehr dabei. Um ausreichend Aktive zu haben, werde die Gewinnung von Kindern und Jugendlichen immer wichtiger.

Für die Betreibergesellschaft des Industrie-Centers Obernburg (ICO), Mainsite, stellte Johannes Huber, Sprecher der Geschäftsleitung, die lange Tradition der Zusammenarbeit zwischen ICO und den Feuerwehren heraus. Es sei wichtig, hoch motivierte und gut ausgerüstete Feuerwehrleute zu haben. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er einen Scheck an die Jugendfeuerwehr.

Ehrenkreisbrandrat Karl-Heinz Brunner erinnerte an die Kreisjugendwarte Rudi Stelzer, Michael Becker, Jürgen Kempf und Wolfgang Schmitt, die ihn als Kreisbrandrat und die örtlichen Jugendfeuerwehren stets unterstützt hätten. Brunner rief auch die Leistungen des verstorbenen Kreisbrandrats Meinrad Lebold ins Gedächtnis, der die Großheubacher Jugendfeuerwehr gegründet habe und als Kreisbrandrat stets für die Jugendfeuerwehren da gewesen sei. Auch Brunner überreichte einen Scheck.

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