Gemeinderat Weilbach in Kürze

Weilbach
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In der Ge­mein­de­rat­sit­zung am Di­ens­tag in Weil­bach wur­de über fol­gen­de The­men be­ra­ten:

Feuerwehr: Bürgermeister Robin Haseler (SPD) informierte darüber, dass der neue Feuerwehrbedarfsplan zur Erstellung ansteht. Derzeit werde geklärt, ob der Plan intern aufgestellt werden kann oder ob er an ein Fachbüro vergeben werden muss. Bisher sei das immer hausintern erledigt worden. Zu überlegen sei auch, ob die Erstellung eines Leitfadens in einer interkommunalen Zusammenarbeit und einem Förderprogramm möglich sei. Das werde er abklären und die notwendigen Gespräche führen.

Katastrophenschutz: Bei der Erneuerung der Sirenen müssen zunächst Funkmessungen hinsichtlich des geeigneten Standortes der Sirenen durchgeführt werden. Wichtig sei es, dass alle Bürger im Notfall erreichbar seien und dass der Schall in allen Häusern ankomme. Diese Vorab-Messungen seien auch Voraussetzung, um in ein Förderprogramm zu kommen. Angebote durch Fachfirmen wurden schon angefordert. Derzeit sieht es so aus, dass die Messungen zwar erfolgen könnten, aber eine Umsetzung der Maßnahmen aufgrund von Lieferengpässen der Hersteller höchstwahrscheinlich in diesem Jahr nicht realisierbar sei. Haseler hoffe, dass aus diesem Grund die Förderprogramme verlängert werden.

Digital-Funkempfänger: Hier soll es zu einem Kooperationspakt mit einer Kooperationsstelle kommen. Die Einführung kann daher noch etwas dauern. Bis dahin und eventuell darüber hinaus sollen die analogen Geräte weiterhin im Einsatz bleiben. Auch deshalb, da Baden-Württemberg außerdem ein anderes System verwendet. Deshalb sei die Empfehlung, auf diese Geräte auch weiterhin nicht zu verzichten.

Notstromaggregate: Hier müsse noch genau definiert werden, für welchen Zweck sie eingesetzt werden sollen, da es eine umfangreiche Ausstattungsliste bis zu Ausleuchtungsmöglichkeiten von Gebäuden bei den Herstellern gebe. Im Bereich Wasser und Abwasser seien einige Bereiche vom Strom abhängig. Das müsse in die Überlegungen mit einfließen.

Spielplatz: Ein kleiner Ausschuss des Gemeinderates hatte sich mit den möglichen Spielgeräten auf dem Spielplatz "Alter Schulhof" beschäftigt und sich für eine Turmkombination entschieden, die etwa 16.000 Euro kostet. Hinzu kommen noch die Kosten für Vorleistungen wie etwa zur Fundamenterstellung und die Montage von bis zu 3000 Euro. Dazu soll auch ein Förderantrag über das Regionalbudget der Odenwaldallianz eingereicht werden. Diesem Vorgehen wurde einstimmig zugestimmt.

Verkehrsübungsplatz: Es gab einen Vorschlag, den Verkehrsübungsplatz aufzuwerten und dort einen Bolzplatz mit aufschraubbaren Toren einzurichten. Dem konnte das Gremium durch die Nähe zu den Bahngleisen mit einer dadurch notwendigen Mauer (Franco Sorger, CSU), der Tatsache, dass ein asphaltierter Bolzplatz nicht zum Spielen einlädt (Robert Holzschuh, SPD) und deshalb eine Wiese besser geeignet wäre (Franz Jermin, SPD), nicht zustimmen und beauftragte die Verwaltung, geeignetere Plätze vorzuschlagen. Weitere Kriterien für einen geeigneten Standort wurden neben infrage kommenden Grundstücken vorgeschlagen.

Hackschnitzelanlage: Die vorhandene Hackschnitzelanlage ist sehr störanfällig. Ursachen dafür sind das Alter der Anlage und das verwendete Hackschnitzelgut. Es wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, die Anlage auf Holzpellets umzurüsten, da deren Anlieferung einfacher und die Pellets in der Struktur gleichmäßiger sind und damit weniger Störungen verursachen, erläuterte Haseler. Die vorhandene Anlage kann mit Hackschnitzel und Pellets betrieben werden. Lediglich ein Bunker für die Pellets müsste gebaut werden, was mit einem geringen Aufwand am jetzigen Standort möglich sei. Etwa 17.000 Euro müssten insgesamt investiert werden, um die Anlage auf den aktuellen Stand zu bringen. Mit einer Gegenstimme (Martin Förtig, FW) wurde die Umstellung beschlossen.

Glasfaserausbau: Bürgermeister Haseler informierte über die Vereinbarungen, die bereits mit der BBV getroffen wurden und dass eine ähnliche Vereinbarung in der kommenden Woche mit der Glasfaser Plus, dem Joint Venture eines australischen Fonds mit der Telekom, getroffen werde. Die BBV werde in diesen Tagen bereits mit den Verkaufsaktivitäten beginnen.

Ärgernis: Robert Holzschuh (SPD) bemängelte zwei Dinge, die im Ort nicht in Ordnung seien. Zum wiederholten Mal forderte er die Verwaltung auf, dafür Sorge zu tragen, dass ein am Straßenrand der B 469 abgestelltes Fahrzeug, das trotz wiederholter Aufforderung nicht entfernt wurde, endlich wegkomme. Die Verwaltung solle einen eindringlichen Appell an die verantwortliche Behörde richten, endlich aktiv zu werden. Es sei eine Unverschämtheit, dass sich hier über Monate nichts tue. Des Weiteren würden die eingerichteten Kurzzeit-Parkplätze beim Hirschen über das Wochenende durchgehend als Parkplätze genutzt. Das sei zwar regulär, aber hier sollte über eine neue Parkzeitregelung oder Parkeinschränkungen nachgedacht werden. Frank Sieger (FW) regte an, die Röhren am Drei-Röhren-Brunnen wieder wie im Originalzustand herzustellen.

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