Gasexplosion à la Hollywood

Filmaufnahmen: Sprengtechniker aus Osterburken produziert mit Galileo-Team einen Streifen für Pro 7

Hardheim
1 Min.

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Das hier auf dem Bild in der Mitte stehende Abbruchhaus in Gerichtstetten wird am Samstag, 4. Dezember, um 14 Uhr einer spektakulären Gasexplosion für die Pro 7-Sendung »Galileo« zum Opfer fallen.
Foto: privat
In dem Hardheimer Ortsteil Gerichtstetten läuft seit einigen Jahren die Ortssanierung. Erst in der vergangenen Woche hatte der Gemeinderat die Abbrucharbeiten für ein Wohnhaus sowie mehrere Scheunen und Schuppen in Auftrag gegeben. Sie sollen einem neuen, großen innerörtlichen Bauplatz Platz machen.
Die erforderlichen Abbrucharbeiten sollten in dieser Woche beginnen. Unerwartet leisten Galileo-Experimentenleiter Michael Rupalla und sein Team die Vorarbeiten, denn am Samstag, 4. Dezember, sollen - ganz in Hollywood-Manier - Special Effects von einer Gasexplosion in dem Wohnhaus aufgenommen werden.
Die Gerichtstettener sind in die Filmhandlung mit eingebunden: Die Freiwillige Feuerwehr übernimmt die Sicherungsaufgaben, Ortsvorsteher Walzenbach die technische Organisation. Der Heimatverein stellt die Schauspieler.
Unfall passierte 2008
Michael Rupalla und sein Team produzieren einen Film für die Abendsendung Galileo von Pro 7: »Wir wollen versuchen zu erklären, wie eine Gasexplosion zustande kommt, was dabei passiert, wie man das vermeiden kann und was man beachten sollte«, erklärt Rupalla den Inhalt seines neuesten Galileo-Beitrags. Als Aufhänger liegt dem Ganzen eine echte Gasexplosion zugrunde, die sich an Weihnachten 2008 ereignet hat. Diese wird nachgespielt.
In dem Film wird davon ausgegangen, dass in einem Wohnhaus die Gasleitung undicht ist. Gas strömt aus und sammelt sich an. Als ein Bewohner nach Hause kommt und das Licht einschaltet, kommt es zu einer gewaltigen Explosion. Natürlich bleibt es nicht bei der Darstellung und Erklärung des Geschehens, sondern es werden in der Sendung auch Verhaltensregeln für den Ernstfall aufgezeigt.
Michael Rupalla stammt aus Osterburken, wo noch sein Elternhaus steht. Er pflegt nach wie vor Kontakte zur Region und kennt sich dort auch entsprechend gut aus. Zudem kennt er den Hardheimer Bürgermeister Heribert Fouquet aus seiner Studienzeit.
Rupalla ist als Experimentenleiter verantwortlich für die Sprengtechnik in der Pro 7-Sendung »Galileo«. Zusammen mit seinem Team ist er Inhaber der höchsten europäischen SFX-Lizenz mit Sprengberechtigung, spezialisiert auf Stunts, Pyro- und Sprengtechnik. Drehbeginn in Gerichtstetten ist am Samstag, 4. Dezember, um 14 Uhr. Zunächst werden die Spielszenen an verschiedenen Stellen im Ort und in dem abbruchreifen Wohnhaus aufgenommen.
Ausstrahlung am 17. Dezember
Ausgestrahlt wird der Beitrag über das Zustandekommen und die Gefahren einer Gasexplosion voraussichtlich in der Sendung am Freitag, 17. Dezember, um 19.10 Uhr.
Hardheim profitiert durch durch die Filmaufnahmen des Fernsehteams mit der in Szene gesetzten Gasexplosion finanziell nichts. Im Gegenteil: Der Abbruch verteuert sich dadurch sogar. Denn das Haus ist nach der Gasexplosion zwar zerstört, jedoch nicht abgetragen. Für das mit den Abbrucharbeiten beauftragte Unternehmen bedeutet das Mehrarbeit und Mehrkosten. Diese trägt allerdings »Galileo« beziehungsweise Pro 7. red
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