Frisches Liedgut aus altbekannten Zutaten

Konzert: A Young Man’s Journey aus Aschaffenburg kommen im Beavers gut an - Roots Rock mit eigener Note - Zugaben zu später Stunde

Miltenberg
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A Young Man’s Journey im Miltenberger Beavers.
Foto: Marco Burgemeister
Mit Ge­schick, Krea­ti­vi­tät und Ide­en­reich­tum aus Zu­ta­ten wie Folk, Rock und Co­un­try ori­gi­nel­les, fri­sches Lied­gut kre­ie­ren: Dass dies geht, hat die Aschaf­fen­bur­ger Band A Young Man's Jour­ney bei ih­rem um­ju­bel­ten Kon­zert am Don­ners­ta­g­a­bend im Bea­vers be­wie­sen.
Mit im Gepäck hatten Sänger Christoph Penter, Gitarrist Michael Imhof, Bassist Jochen Röth, Schlagzeuger Max Staub und Banjospieler Florian Rosenlöcher ihr aktuelles Album »Flower in the Sun«, gleichzeitig ihre erste große Veröffentlichung in voller Albumlänge. Unterstützt wurden die Musiker von Max Hübner an der Trompete. Der kurzweilige Auftritt riss die Besucher von der ersten Sekunde an mit. Dies sollte sich auch bis nach der Zugabe nicht mehr ändern.
Mit ihrer ganz eigenen, rockig-schmissigen Interpretation von Folk und Roots Rock ohne Scheuklappen stiegen sie ein. Hervorragend umgesetzte Breaks verdeutlichten, dass die Band im Bereich Songwriting großes Talent hat. Ebenfalls war bei jedem Song mitzuerleben, wie durchdacht die melodischen Elemente von Gitarre und Banjo auf der einen sowie Penters Mundharmonika und manchmal auch Trompete auf der anderen Seite ineinandergriffen und harmonierten.
Als Bindeglied zwischen Harmonie und Rhythmus lieferte Röth am Kontrabass ein felsenfestes Fundament während Staub am Schlagzeug das Gesamtkonstrukt durch facettenreiches Spiel zusammenhielt.
Die Bandbreite der Musik war enorm, so fühlte sich Röth auch am E-Bass zu Hause, Rosenlöcher wechselte an eine weitere Gitarre. Über allem dann Penters ausdrucksstarke Stimme. Sie entpuppte sich als äußerst wandlungsfähig, perfekt abgestimmte Gesangslinien in mittleren Stimmlagen gab es genauso zu hören wie eine raue Variante.
Die zu später Stunde gefor᠆derte Zugabe spielte die Band gerne. Bleibt nur zu wünschen, dass ihre Reise noch lange andauern wird. Marco Burgemeister
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